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Lucas Arts - Publisher verläßt US-Publisherverband

Nachdem bekannte Publisher Activision und Vivendi ihre Mitgliedschaft bei der Entertainment Software Association (ESA) beendeten und kündigten sie an - wie auch ein paar andere Publisher - dieses Jahr nicht an der E3 teilzunehmen (Wir berichteten). Jetzt hat auch LucasArts bestätigt, dass sie ihre Mitgliedschaft nicht verlängern werden. Die PR-Leiterin von LucasArts, Margaret Grohne, sagte: »Wir können bestätigen, dass LucasArts nicht länger ein Mitglied der ESA ist«.

Von Nicolai Dircks |

Datum: 19.05.2008; 09:37 Uhr


Lucas Arts : E3 Media E3 Media Nachdem bekannte Publisher Activision und Vivendi ihre Mitgliedschaft bei der Entertainment Software Association (ESA) beendeten, kündigten sie an - wie auch ein paar andere Publisher - dieses Jahr nicht an der E3 teilzunehmen (Wir berichteten). Jetzt hat auch LucasArts bestätigt, dass sie ihre Mitgliedschaft nicht verlängern werden. Die PR-Leiterin von LucasArts, Margaret Grohne, sagte: »Wir können bestätigen, dass LucasArts nicht länger ein Mitglied der ESA ist«. Die ESA hatte in 2006 eine sehr viel kleinere Aufmachung der E3 angekündigt, woraufhin viele namenhafte Publisher verkündeten, sie würden dieses Jahr nicht daran teilnehmen. LucasArts, so sagte Grohne weiter, hat dennoch vor an der diesjährigen E3 teilzunehmen und zerstreut damit die Gerüchte um ihre Absage.

Lucas Arts : Die ESA hat daraufhin gleich eine Aussage abgegeben, in der sie LucasArts Weggang annerkennen, zeigen sich aber zuversichtlich über die Zukunft ihres Verbandes. In der offiziellen Aussage bemerkte Rich Taylor, Vizepräsident für Kommunikation und Recherche: »Heute bestätigen wir, dass eines unserer Mitglieder, LucasArts, sich entschieden hat seine Mitgliedschaft nicht zu verlängern. Wir schätzen jedes Mitglied unseres Verbandes, respektieren aber die einzigartigen Faktoren, welche zur Entscheidung von LucasArts führten. [...] Wir sind zuversichtlich, dass die Industrie weiter wächst und die ESA wird weiterhin für ein positives Umfeld für die ganze Unterhaltungs-Software-Industrie sorgen.«

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Avatar Eliteknight
Eliteknight
#1 | 19. Mai 2008, 11:54
Naja, damit sind 2 Große schon weg, wenn jetzt noch EA geht, die eh am meisten Spiele präsentieren immer, kann sich der Verband wohl verabschieden...
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Avatar BiGLo0seR9
BiGLo0seR9
#2 | 19. Mai 2008, 16:32
Also noch viel mehr Weggänge kann auch die ESA nicht verkraften (vor allem solche mit dem Kaliber). Wäre aber irgendwie schon schade und rotzdem hängt da sicherlich viel mit der Umstrukturierung der E3 zusammen.
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Avatar Valiant
Valiant
#3 | 20. Mai 2008, 01:28
Besonders schade finde ich das ehrlich gesagt nicht. Die ESA ist für die Spielebranche was die MPAA für die Filmbranche und die RIAA für die Musikbranche ist, und wendet nach dem was man so hört auch ähnliche Geschäftspraktiken an. Unter anderem geben sie immer mal wieder von sich dass die der Ansicht wären, das Tauschen von Spielen oder der Second-Hand-Verkauf wäre was ganz böses.
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