News

Aktuelle Nachrichten aus der Spielebranche, Releaseverschiebungen und heiße Gerüchte im Überblick.

Spielebranche - Bis zu 1000 offene Stellen

Die Spieleindustrie bietet viele unterschiedliche Jobs an. Ob Game Designer, Programmierer, Tester, Produzent, Komponist oder Drehbuchautor

Von Andre Linken |

Datum: 25.08.2008; 13:23 Uhr


Spielebranche : Games Academy Games Academy Die Spieleindustrie bietet viele unterschiedliche Jobs an. Ob Game Designer, Programmierer, Tester, Produzent, Komponist oder Drehbuchautor: Für die Erstellung eines Computer- oder Videospiels sind zahlreiche Handgriffe nötig. Der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) schätzt, dass bereits 5000 bis 10.000 Menschen in der deutschen Branche tätig sind: »Das schließt angegliederte Berufe in Handel, Presseabteilungen und Beratungsunternehmen ein«, erklärt Ruth Lemmen, Projektmanagerin beim BIU.

Wie hoch der Bedarf an Fachkräften aktuell ausfällt, kann der Verband nur schätzen. Demnach könnten noch 500 bis 1000 freie Stellen verfügbar sein: »Die Industrie saugt Leute auf wie ein Staubsauger, beschreibt Jörg Müller-Lietzkow, Professor für Medienorganisation und Mediensysteme an der Uni Paderborn, die aktuelle Situation.

Spielebranche : Das große Interesse an einem Jobeinstieg in der Spielebranche machte auch das Forum GC Job & Career in Messehalle 2 der Spielemesse Games Convention in Leipzig deutlich. Die dort verfügbaren 100 Plätze waren fast immer besetzt. Ein generelles Problem der Industrie seien jedoch fehlende Abschlüsse, die auf die Anforderungen der Branche zugeschnitten seien. So führt der Weg meist noch über Abschlüsse, die weder mit Computern noch mit Spielen zu tun haben: »Nach wie vor arbeiten viele Psychologen und Philosophen bei den Spielentwicklern«, erklärt Lemmen.

Spezialisierte Studiengänge bietet zum Beispiel die Games Academy an: »Wer im geschäftlichen Bereich programmiert, hat viel mit Datenbanken zu tun, die Anwendungen sind eher statisch«, beschreit Thomas Hilbert von der Games Academy die Problematik. Bei Spielen ginge es primär eher um grafische Effekte. Mit speziellen Studiengängen für Design, Animation, Programmierung und Produktion will man diesen Unterschieden Rechnung tragen.

Diesen Artikel:   Kommentieren (23) | Drucken | E-Mail
FACEBOOK:
TWITTER:
 
WEITERE NETZE: Weitersagen
Sagen Sie Ihre Meinung (» alle Kommentare)
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten!
» Zum Login

Sie sind noch nicht in der GameStar-Community angemeldet?
» Zur kostenlosen Anmeldung
Erster Beitrag  |  » Neuester Beitrag
Avatar Mad Ollie
Mad Ollie
#1 | 25. Aug 2008, 13:52
"Die Industrie saugt Leute auf wie ein Staubsauger"

Klingt irgendwie nicht sehr angenehm! :ugly:
rate (8)  |  rate (0)
Avatar M94
M94
#2 | 25. Aug 2008, 14:03
@Gamestar:Danke für den Gmes-Acedemy-Link.
rate (3)  |  rate (0)
Avatar Das einzigst Wahre...
Das einzigst Wahre...
#3 | 25. Aug 2008, 14:06
Warum beschreit Thomas Hilbert die Problematik der Spielebranche?
Und wer kann sich ein Stundium bei der Games Academy leisten?
Und warum liegt hier Stroh?
rate (3)  |  rate (1)
Avatar Caine4
Caine4
#4 | 25. Aug 2008, 14:08
ja toll, game academy kostet knapp 500 - 800 euro im monat, das wird meist nicht erwähnt !
rate (4)  |  rate (0)
Avatar Sepion
Sepion
#5 | 25. Aug 2008, 14:20
Wieso ist die Welt keine Scheibe?
rate (1)  |  rate (4)
Avatar Coasterchrissi
Coasterchrissi
#6 | 25. Aug 2008, 14:23
Zitat von Das einzig Wahre...:
Warum beschreit Thomas Hilbert die Problematik der Spielebranche?
Und wer kann sich ein Stundium bei der Games Academy leisten?
Und warum liegt hier Stroh?


Na ja wenn du gut bist, gibt es immer noch die Möglichkeit eines Stipendiums
rate (4)  |  rate (0)
Avatar Shen
Shen
#7 | 25. Aug 2008, 14:27
nur mit privaten Studiengängen wird sich das Dilemma nicht lösen lassen. Die sind definitiv zu teuer.
öffentliche/staatliche Einrichtungen sind zu träge für komplette Studiengänge, aber vermehrt spezialisierte Vorlesungen müssten drin sein. Die kann man schrittweise Ausbauen, und parallel dazu könnte die Unterhaltungsindustrie über Ausbildungsberufe nachdenken. Das hat damals mit den Fachinformatikern auch einigermaßen funktioniert.
rate (4)  |  rate (0)
Avatar thelight
thelight
#8 | 25. Aug 2008, 14:39
Zitat von Das einzig Wahre...:
Und warum liegt hier Stroh?


Und warum hast du eigentliche eine Maske auf?
rate (3)  |  rate (2)
Avatar BufferOverrun
BufferOverrun
#9 | 25. Aug 2008, 15:10
Toll... Natürlich leckt sich die Spieleindustrie die Finger nach gut ausgebildeten Neuzugängen. Da es aber mangels Ausbildungsplätzen à la Games Academy und den damit verbundenen Kosten (die nicht wirklich gering sind) nicht wirklich viele Menschen mit einem "offiziellen" Abschluss gibt, wundert mich das nicht.
Sowas sollte vielleicht mal ein bisschen (mehr) gefördert werden... vielleicht sollte das auch mal der Staat erkennen?
rate (4)  |  rate (0)
Avatar Wallenstein
Wallenstein
#10 | 25. Aug 2008, 15:23
Finde nur ich es widersprüchlich?

- Industrie saugt Leute auf wie ein Staubsauger ... 1.000 offene Stellen ... keine passenden Abschlüsse

vs.

- Riesenrun auf die Jobs und 100 offene Stellen waren sofort besetzt



Ja was denn nu?
rate (2)  |  rate (0)


PROMOTION
Nichts verpassen!
 
Sie sind hier: GameStar > News > Branche > Spielebranche
top Top
Suchen
GAMEPRO MEDIA © IDG Entertainment Media GmbH - alle Rechte vorbehalten GAMEPRO MEDIA