Sie sind hier: » News - Branche - Electronic Arts
Donnerstag, 18.03.2010
News - Branche

Electronic Arts - Gute Verkäufe, aber immense Verluste

Electronic Arts hat weiterhin mit hohen Kosten zu kämpfen. Eine schlechte Bilanz ist die Folge.
Electronic Arts Electronic Arts Electronic Arts hat weiterhin mit Schwierigkeiten zu kämpfen: Der Spielhersteller hat gerade sein zweites Quartal im Geschäftsjahr 2009 abgeschlossen. EA sieht es als großen Erfolg, dass die Umsätze gegenüber dem Vorjahr um 39 Prozent auf 894 Millionen US-Dollar gestiegen sind. Doch erneut steht am Ende unter der Bilanz ein Verlust. Der ist mit 310 Millionen US-Dollar noch deutlich größer ausgefallen als der Verlust im vergleichbaren Vorjahresquartal, in dem der Hersteller 195 Millionen US-Dollar Miese machte.

Die hohen Umsätze kommen von den üblichen Verdächtigen: So gingen 4,4 Millionen Kopien von Madden NFL 09 über den Ladentisch. Wenig überraschend ist auch, dass sich Spore  exzellent verkauft hat. Zwei Millionen Exemplare stehen da zu Buche. Die Chefs wird es auch freuen, dass sie mit Warhammer Online: Age of Reckoning  den ersten Erfolg eines Online-Rollenspiels seit Ultima Online eingefahren haben. 1,2 Millionen Exemplare dieses Spiels wurden verkauft. 800.000 Leute spielen den Titel derzeit.
Aufgeschlüsselt nach Plattformen nimmt Electronic Arts folgende Geldbeträge ein:
  • Xbox 360: 224 Millionen US-Dollar

  • PlayStation 3: 98 Millionen US-Dollar

  • PC: 88 Millionen US-Dollar

  • PlayStation 2: 55 Millionen US-Dollar

  • Wii: 33 Millionen US-Dollar

Electronic ArtsElectronic Arts Bei so großen Umsätzen müsste doch eigentlich am Ende ein Gewinn stehen? Der Verlust liegt an verschiedenen Kostentreibern. Als Hauptschuldigen sieht EA Harry Potter Harry Potter und der Halbblutprinz , das mehr oder minder schon fertig war und für das das Hersteller schon Unsummen an Entwicklungs- und Marketingkosten verpulvert hatte. Dummerweise erscheint der Film erst 2009 und deswegen darf auch das Spiel erst später in die Laufwerke der Fans. Außerdem verliert Electronic Arts viel Geld durch die derzeit sehr volatilen Wechselkurse der Währungen. Weiteres Geld floss in die Entwicklung des Internet-EA-Shops und des EA Downloaders. Verschiedene Publishing-Deals mit Epic Games, id Software und Grasshopper Manufacture haben die Bilanz auch im Voraus belastet.
Die Konsequenzen daraus sind eindeutig: Electronic Arts muss die Kosten drücken. Dafür wird der Hersteller 6 Prozent der Belegschaft entlassen -- also ungefähr 540 Leute. Die Entlassungen sollen alle Bereiche bei EA -- darunter auch die Entwicklungsabteilung -- weltweit treffen. Zukünftig möchte EA bei neuen Mitarbeitern sparen, indem eher die Entwicklerkapazität in Niedriglohnländern aufgestockt wird.

» Sagen Sie Ihre Meinung! [34]

Anzeigen
-
Sagen Sie Ihre Meinung (» alle Kommentare)
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten!
» Zum Login

Sie sind noch nicht in der GameStar-Community angemeldet?
» Zur kostenlosen Anmeldung
Erster Beitrag  |  » Neuester Beitrag
Avatar AtzeOne1
AtzeOne1
#1 | 31. Oct 2008, 10:21
Tja schlechte spiele bzw spiele die nicht verbessert werden ala fifa 05 fifa 06 fifa 07 verkaufen sich halt nicht...

Irgendwann wird auch ea merken das sie qualität herstellen müssen.

Achso und wer ständig Firmen aufkauft muss doch minus haben. HAben die nciht gerade erst Bioware etc gekauft das war doch extreeeeeem teuer ist doch dann kein wudner das dies jahr minus draufsteh.
rate (22)  |  rate (3)
Avatar Muhkuhman™
Muhkuhman™
#2 | 31. Oct 2008, 10:22
Wow! Das die Xbox 360 soviel Vorsprung hat hätte ich nicht gedacht.
rate (17)  |  rate (1)
Avatar Blade186
Blade186
#3 | 31. Oct 2008, 10:26
Das ist mehr als bitter,die Mitarbeiter dürfen nun Buße tun wegen einigen großen Fehlinvestitionen oder sollte man eher wegen dem "guten" alten Pech sagen?


rate (15)  |  rate (0)
Avatar scalelll
scalelll
#4 | 31. Oct 2008, 10:27
Und die nächste Billanz wird vernichtend! EA, ignorier ruhig weiter die tausende aufmüpfigen die deine DRM Einweg Games nicht kaufen.
Wer seine Kunden so gängelt, der hat es nicht anderst verdient!
rate (22)  |  rate (3)
Avatar hoodie
hoodie
#5 | 31. Oct 2008, 10:31
Hm, also der Eindruck, den EA in den letzten Jahren auf mich gemacht hat lässt mich darauf schliessen, dass die jetzt Harry Potter auf entgangenen Gewinn verklagen werden...
Warum entlassen die ihre Mitarbeiter. Gut, der Grossteil davon ist unfähig und einer verquerten Firmenpolitik zum Opfer gefallen, aber wäre es nicht wirtschaftlicher einfach ihre Games zuende zu proggen und auf Dinge wie DRM und massive Werbung zu verzichten?
rate (5)  |  rate (5)
Avatar GeneralGonzales
GeneralGonzales
#6 | 31. Oct 2008, 10:32
Kleiner Spartipp an EA: laßt doch einfach diese unnützen online Aktivierungen und Securerom Kopierschutze weg - sind eh schnell geknackt, vergraulen aber reichlich ehrliche Käufer.....von den Lizenzkosten für die Technik mal abgesehen !
rate (18)  |  rate (2)
Avatar Woldeus
Woldeus
#7 | 31. Oct 2008, 10:35
weniger lizenz spiele würden ausreichen um keine arbeitsplätze abzubauen....
rate (6)  |  rate (0)
Avatar wingless
wingless
#8 | 31. Oct 2008, 10:37
Wie immer halt. Die Chef-etage verplant sich und ausbaden müssen es die normalen angestellten. Inkompetenz dein name ist Führungsetage.
rate (38)  |  rate (0)
Avatar lalanunu
lalanunu
#9 | 31. Oct 2008, 10:37
stimmt.. immer leute entlassen!!! so spart man am meisten!
rate (7)  |  rate (1)
Avatar Blitzechse
Blitzechse
#10 | 31. Oct 2008, 10:41
Klar, sicherlich, die Verwaltung, Buchhaltung und das Management werden sich doch nicht selbst wegrationalisieren. Da wird doch lieber bei den Entwicklern gekürzt ... ist ja bloß die Lebensgrundlage des Unternehmens. Wie wäre es, EA, wenn ihr endlich euren riesigen Verwaltungsapparat abspecken würdet.

*kopfschüttel*
rate (19)  |  rate (0)



 
Test zu Dragon Age: Origins: Awakening
Awakening, das erste Addon zu Biowares Rollenspiel-Hit Dragon Age: Origins,...
Release: 18.03.2010
Test zu Command & Conquer 4: Tiberian Twilight
Die Tiberium-Saga endet mit ihrem Tiefpunkt. Denn C&C 4: Tiberian Twilight...
Release: 18.03.2010
Test zu Metro 2033
So stimmig wie Stalker, so packend wie Half-Life 2. Mit seinem Debütspiel Metro...
Release: 16.03.2010

Colin Mc Rae bei Gamesload herunterladen
Eine spektakuläre Offroad−Racing−Welt.
legal laden & losspielen!
gamesload
2.
jetzt downloaden
3.
jetzt downloaden
4.
jetzt downloaden
5.
jetzt downloaden

Sie sind hier: » News - Branche - Electronic Arts