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Electronic Arts - Spiele über Steam -- noch nicht in Deutschland

EA öffnet sich zögerlich dem Marktführer.

Von Christian Merkel |

Datum: 22.12.2008; 10:17 Uhr


Electronic Arts : Steam Shop Steam Shop Mit Valve pflegt Electronic Arts schon lange gute Geschäftsbeziehungen. So ist EA für den weltweiten Vertrieb aller Valve-Spiele verantwortlich. Doch umgekehrt hat es bislang noch etwas gestockt. So gab es nie irgendwelche Electronic-Arts-Spiele in Valves Online-Verkaufsshop Steam -- bis jetzt. Wie Electronic Arts am Freitag mitteilte, werde der Hersteller ab jetzt weltweit Spiele über Steam verkaufen. Weltweit heißt aber vorerst nur USA. Noch sind die Spiele nicht in Deutschland über Steam erhältlich. Da die Mitteilung aber ganz eindeutig davon spricht, dass die Spiele weltweit über Steam verkauft werden sollen, gehen wir davon aus, dass die EA-Titel in den nächsten Tagen auch im deutschen Valveshop auftauchen.

Amerikaner können noch vor Weihnachten bereits folgende Titel erwerben: Spore, das Addon Spore: Süß & Schrecklich, Warhammer Online: Age of Reckoning, Mass Effect, Need for Speed Undercover und Fussball Manager 09. Sämtliche Spiele gibt es in Deutschland bereits über den EA Store und teilweise auch über Plattformen wie Gamesload. Für die nächsten Wochen angekündigt für Steam hat EA Mirror's Edge, Command & Conquer Alarmstufe Rot 3 und Dead Space.

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Avatar Jazzman
Jazzman
#1 | 22. Dez 2008, 10:36
Nette Sache! Wenn es dann auch irgendwann bei uns geht...

Früher war ich eher skeptisch gegenüber Steam aber mittlerweile bin ich eigentlich recht angetan von Steam. Alles sehr kompfortabel geworden und das eine oder andere EA Spiel (Mass Effect z.B.) würde ich mir dann auch über Steam kaufen.
Hoffentlich wird der "Rest der Welt" auch bald zum "Weltweiten" Angebot hinzugefügt!
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Avatar Qupfer
Qupfer
#2 | 22. Dez 2008, 11:00
ach Mensch GameStar. Überschrift ist ja mal wieder sowas von passen zum Inhalt -.-

Wenn man nur die Überscirft ließt, klingt das so, als hätte EA schon eine Deutschland-Veröffentlichung ihrer Spiele über Steam dementiert. Und inhaltich hat die News ja dann doch eine ganz andere Aussage.
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Avatar Diedel
Diedel
#3 | 22. Dez 2008, 11:00
Der Trend geht weg von Datenträgern hin zum Onlinekauf. Das bedeutet für die Hersteller Wegfall der Produktionskosten für Datenträger und Verpackung, sie müssen sich den Gewinn nicht mit dem Handel teilen und haben eine bessere Kontrolle über ihre Kunden. Wenn ein Spiel nur noch online gekauft werden kann, werden die Offlinepatches verschwinden. Für die zahlenden Kunden ist das bequemer; wer illegale Kopien benutzt, hinkt hinterher oder bleibt ganz außen vor.

Glaubt aber nicht, dass dadurch die Preise sinken werden.
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Avatar Sorensen
Sorensen
#4 | 22. Dez 2008, 11:08
Ich finds gut, Steam ist eine sehr gute Plattform, auch wenn es Anfangs ein großes Geschrei gab, und es ist eine Erleichterung für den Kunden wenn es nicht zig Onlineshops gibt wo man sich überall Anmelden muss usw.
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Avatar tiro
tiro
#5 | 22. Dez 2008, 11:21
Zitat von Diedel:
Der Trend geht weg von Datenträgern hin zum Onlinekauf. Das bedeutet für die Hersteller Wegfall der Produktionskosten für Datenträger und Verpackung, sie müssen sich den Gewinn nicht mit dem Handel teilen und haben eine bessere Kontrolle über ihre Kunden. Wenn ein Spiel nur noch online gekauft werden kann, werden die Offlinepatches verschwinden. Für die zahlenden Kunden ist das bequemer; wer illegale Kopien benutzt, hinkt hinterher oder bleibt ganz außen vor.

Glaubt aber nicht, dass dadurch die Preise sinken werden.


Und genau das ist das Problem, das ich mit diesem Vertriebskanal sehe. Es kann nicht sein, dass die publisher sich die Kohle einheimsen, die sie durch den Vertrieb sparen, und das dann nicht an die Kunden weitergeben. Egal wie es ist, der Kunde ist immer der Dumme. Zumal der Kunde wenigstens bei den "in der realen Welt" gekauften Produkten etwas in der Hand hat. Es gibt ja auch Menschen, die kaufen sich für 50 EUR oder mehr ein teures Spiel, spielen es einmal und verkaufen es wieder, damit der finanzielle "Schaden" sich in Grenzen hält. Bei Steam und Co. wird das wohl kaum möglich sein. Was machen die Kunden dann? Kaufen ein Vollpreis-Spiel (z. T. mit einer Spielzeit von weniger als 10 Stunden) und dann???

Kurz gesagt:
Der Vertrieb von Produkten bedeutet einen immensen logistischen Aufwand, der natürlich auch extrem teuer ist. Somit könnten die Spiele sicherlich 10 EUR günstiger sein, wenn sie als Download-Varianten angeboten werden. Dann hätte der Kunde wenigstens auch etwas davon.
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Avatar tiro
tiro
#6 | 22. Dez 2008, 11:24
Zitat von Sorensen:
Ich finds gut, Steam ist eine sehr gute Plattform, auch wenn es Anfangs ein großes Geschrei gab, und es ist eine Erleichterung für den Kunden wenn es nicht zig Onlineshops gibt wo man sich überall Anmelden muss usw.


Es muss sich ja keiner überall anmelden. Einfach bei Amazon oder sonst wem anmelden und bestellen oder eben im Laden kaufen.
Und jeder Publisher will doch erst mal SEIN Geld verdienen, also bieten sie es über eigene Absatzwege an, damit die Konkurrenz nicht auch noch dran mitverdient... kundenfreundlichkeit eben (Nein, dieses Wort schreibe ich aus Prinzip nicht groß!!! :-) )
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Avatar SebastianDiehl
SebastianDiehl
#7 | 22. Dez 2008, 12:05
Gut. Steam ist der letzte Scheiss.
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Avatar Udo
Udo
#8 | 22. Dez 2008, 12:12
Zitat von SebastianDiehl:
Gut. Steam ist der letzte Scheiss.


Sachliche Kritik ist ok, sinnentleertes Geschwafel nicht! Reiss dich also zusammen.
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Avatar Koprolalie
Koprolalie
#9 | 22. Dez 2008, 12:19
Gibt es eigentlich überhaupt noch einen nennenswerten Publisher, der nicht über Steam vertreibt?

Wann EA zu diesem Schritt übergehen würde, habe ich mich auch schon gefragt. Damit ist der EA Store doch langfristig passé, oder?
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Avatar SRottensteiner
SRottensteiner
#10 | 22. Dez 2008, 12:37
Seit vorsichtig bei Gamesload!!

Die bügeln über jedes Spiel einen eigenen grottenschlechten Kopierschutz der jedes Viste 64 Abstürzen lässt.

Gels zurück gibt es nicht und der E-Mail Support Antwortet nicht einmal!!.
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