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Ubisoft - Weiterhin enttäuschende Umsatzzahlen

Im zweiten Quartal in Folge kämpft der Spielehersteller Ubisoft mit schrumpfenden Erträgen.

Von Christian Merkel |

Datum: 05.11.2009; 10:24 Uhr


Ubisoft : Ubisoft Ubisoft Ende Juli machte Ubisoft mit einem verheerenden Geschäftsbericht Schlagzeilen. So sank der Umsatz vom 1. April bis 30. Juni um 50 Prozent. Jetzt sind drei Monate vergangen und ein neuer Geschäftsbericht steht an: Angesichts der Tatsache, dass außer Anno 1404 und Call of Juarez: Bound in Blood kaum nennenswerte Spiele von Ubisoft seit Ende Juni erschienen sind, überrascht es kaum, dass die aktuellen Zahlen genauso mager ausfallen wie vor einem Quartal. Auf das komplette erste Halbjahr seit dem Geschäftsjahresbeginn am 1. April gerechnet ist der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 52 Prozent gefallen. So stehen jetzt 166 Millionen Euro zu Buche, während Ubisoft vor einem Jahr noch für 344 Millionen Euro Spiele verkaufen konnte. Noch liegt die endgültige Gewinn- und Verlustrechnung nicht vor. Ubisoft geht aber davon aus, dass der Hersteller das Halbjahr mit einem operativen Verlust von 80 Millionen Euro abgeschlossen hat. Im Wettbewerbsumfeld hat Ubisoft hingegen seine Position gehalten: So liegt der Marktanteil mit 4,2 Prozent in den USA und 7,9 Prozent in Europa ungefähr auf Vorjahresniveau.

Ubisoft : Call of Juarez: Bound in Blood Call of Juarez: Bound in Blood Anno, dessen Konsolenvarianten und Call of Juarez: Bound in Blood haben sich in ihrem Feld laut Ubisoft gut behauptet. Insbesondere Bound in Bloog mit 900.000 verkauften Exemplaren sticht hervor. Andere Spiele wie Teenage Mutant Ninja Turtles: Smash-Up, Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen und Academy of Champions haben nicht überzeugt. Vor einem Jahr hatte Ubisoft allerdings ein extrem starkes Spieleaufgebot: Rainbow Six Vegas 2, Brothers in Arms: Hell's Highway, Soul Calibur IV und Haze. Für die nächsten drei Monate hofft Ubisoft auf Besserung: Assassin's Creed 2, Avatar: The Game und Rabbids Go Home sollen es richten. Zudem hat der Hersteller im letzten Quartal mit einem neuen Kopierschutz bei einem DS-Spiel experimentiert und damit die Absatzzahlen steigern können, während andere DS-Spiele ohne Schutzmaßnahmen mit Problemen kämpften. Damit wird Ubisoft in Zukunft wohl sämtliche DS-Spiele sichern.

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Avatar Ludenkarl
Ludenkarl
#1 | 05. Nov 2009, 10:36
2 Fehler im Vor-Text, stellt mal nen Text-Chef ein...
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Avatar Farbfilm
Farbfilm
#2 | 05. Nov 2009, 10:38
Ubisoft macht gute Spiele, aber auch viel Blödsinn. Jedoch werd ich mir sicherlich noch Call of Juarez: Bound in Blood holen, da ich neulich den ersten Teil spielte und ihn ganz witzig fand. Und dann kommt auch schon AC2 irgendwann im Frühjahr *seufz*, dann hab ich gleich das nächste Ubisoft-Game ;)
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Avatar PbVeritas
PbVeritas
#3 | 05. Nov 2009, 10:41
Ja ich denke dass AC2 schon richten wird
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Avatar Erunaenia
Erunaenia
#4 | 05. Nov 2009, 10:48
Na ja, wer unter anderem mehrere hundert Leute an Assassins Creed 2 arbeiten lässt und (wahrscheinlich nicht ganz billige) Kurzfilme für das Spiel dreht muss sich ja nicht wundern, wenn die Ausgaben den Umsatz übersteigen. Aber das holt Ubisoft ja Anfang nächsten Jahres wieder in die Kassen. Wobei man schon sagen kann, dass Ubisoft in diesem Jahr der Verlierer der großen Drei ist. EA und Activision sorgen für viel mehr Presse und damit macht man am Ende auch Umsatz.
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Avatar CrazyWolf1981
CrazyWolf1981
#5 | 05. Nov 2009, 10:57
Wen wunderts? Mit der Kopierschutzpolitik haben die ja im Vorfeld zu Anno 1404 massig Kritik eingefahren. Ergebnis zudem, auch wenn Ubi das schön redet, dass Anno 1404 den schlechtesten Start der ganzen Serie hingelegt hat. Einsicht gleich 0.
Sieht man auch hier im Text wieder. An den schlechten Umsatzzahlen sollen wie immer nur die bösen Raubkopierer schuld sein.
Schade drum, die machen schon gute Spiele. Aber die sollen auch mal den Tatsachen ins Auge sehn. Wenn man gute Spiele macht, mit akzeptablen Preis und einer kundenfreundlichen Politik, der hat Erfolg.
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Avatar blacksun84
blacksun84
#6 | 05. Nov 2009, 11:05
Vor allem muss man auch bedenken, dass Anno 1404 wohl nicht gerade ein internationaler Renner war. Aufbauspiele sind ja seit Jahren schon eher deutsche Ware.
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Avatar cavaleragamer
cavaleragamer
#7 | 05. Nov 2009, 11:07
Ich bin mir da nicht so ganz sicher, ob sie das mit AC2 wett machen können.
Ich lasse mich mal überraschen :D
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Avatar SirRichie
SirRichie
#8 | 05. Nov 2009, 11:08
Zitat von Erunaenia:
Wobei man schon sagen kann, dass Ubisoft in diesem Jahr der Verlierer der großen Drei ist. EA und Activision sorgen für viel mehr Presse und damit macht man am Ende auch Umsatz.


Das ist nicht verwunderlich, wenn man bedenkt welch ungleich höheren Marktanteil die beiden haben. Mehr Spiele --> mehr Presse --> mehr Umsatz (aber auch höhere Kosten, siehe EA, die würden sich über nur 80 Miollionen operativen Verlust freuen).

Ich muss CrazyWolf zustimmen. Ubisoft hat es wie kein andere Publisher geschafft durch Gängelei, uninspirierte Special Editions und mangelnder Einsicht Kunden zu vertreiben. Besser scheint es ja nicht zu werden...
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Avatar RealSamFisher
RealSamFisher
#9 | 05. Nov 2009, 11:24
Wenn man die Kunden (die Community) ignoriert sollte man sich nicht wundern, dass der Absatz runter geht und die Kunden wahrscheinlich sich lieber eine kopierte Version anschaffen, da es ja von Ubisoft keine Demos mehr gibt.

DICE hat es kapiert und ich hoffe die Franzosen werden es nach Splinter Cell Conviction auch kapieren.
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Avatar thor2282
thor2282
#10 | 05. Nov 2009, 11:51
Selber schuld, spiele ohne demos rauszubringen und dann kopierschutzgängelei ohne ende und bei jedem spiel gibts zum release die kopie immer im netz. warum soll ich mich also in meinen rechten minimieren lassen und dafür geld bezahlen wenn ich es kostenlos ohne zwangsinternetverbing spielen kann? :)
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