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Making Games News-Flash - Fast jeder dritte Entwickler will seinen Job wechseln

Hohe Mitarbeiterfluktuation - 30 Prozent der Spieleentwickler streben einen Jobwechsel noch in diesem Jahr an.

Von Yassin Chakhchoukh |

Datum: 25.02.2010; 17:36 Uhr


Making Games News-Flash : Gehalt Gehalt Daten des neusten Develop Gehaltssurveys zeigen, dass 29,7% der befragten Entwickler noch in diesem Jahr ihren Job wechseln wollen. Weitere 43,2% streben einen Wechsel innerhalb der nächsten drei Jahre an. Diese Zahlen zeigen deutlich die hohe Mitarbeiterfluktuation in der Branche.

Die Gründe dafür sind einfach und nachvollziehbar: 26% der Befragten suchen eine neue Herausforderung, 20% wollen eine Stelle mit besserem Gehalt und 14% sehen beim ihrem derzeitigen Arbeitgeber wenig Raum zur eigenen Weiterentwicklung. Einen Wunsch hegen aber die meisten der befragten Spieleentwickler aus aller Welt: 67,6% würden gerne irgendwann in den USA arbeiten.




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Avatar allround_gamer
allround_gamer
#1 | 25. Feb 2010, 17:49
kein wunder bei so arschlöchern wie bobby kotick, john riccitelio, rockstar san diego etc.

da hat man dann als entwickler glück wenn man zu einem studio wie bioware kommt.

mal schauen was das für negative folgen für die spielebranche - und meinen angestrebten beruf:D - ausübt.
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Avatar pti4ka
pti4ka
#2 | 25. Feb 2010, 18:36
Bei den Einahmen könnten die Spieleschmieden mehr an ihre Mitarbeiter abdrücken .. das würde für sehr viel Motivation führen und für bessere Spiele ... die dann wiederum mehr einbringen!
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Avatar DerToteAmOzean
DerToteAmOzean
#3 | 25. Feb 2010, 18:42
Ich würde mal behaupten das trifft bei andern Entwicklern genauso zu.

Bei uns ist das so, das die Entwickler die letzen in der Kette sind und alles abbekommen was im Projektmanagement/Design/Konzeption verhunzt wurde und dann wird immer erwartet, das man zu jeder tageszeit 100% gibt ink. unbezahlten überstunden.

Was mich überhaupt wundert, ist das nicht mehr Entwickler Amok laufen, warscheinlich sind sie einfach zu beschäftigt xD.
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allround_gamer
#4 | 25. Feb 2010, 19:02
Zitat von DerToteAmOzean:
Ich würde mal behaupten das trifft bei andern Entwicklern genauso zu.

Bei uns ist das so, das die Entwickler die letzen in der Kette sind und alles abbekommen was im Projektmanagement/Design/Konzeption verhunzt wurde und dann wird immer erwartet, das man zu jeder tageszeit 100% gibt ink. unbezahlten überstunden.

Was mich überhaupt wundert, ist das nicht mehr Entwickler Amok laufen, warscheinlich sind sie einfach zu beschäftigt xD.


die umfrage bezog sich ja auf die spieleentwickler. aber umso schlimmer dass es auch in anderen branchen so ist!

tolle welt-.-

MfG
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Avatar Onyx1a
Onyx1a
#5 | 25. Feb 2010, 21:10
Dann scheint ja Spieleentwickler, sicherlich net schlecht zu sein, aber anscheinend auch net so dolle, wie manche - vlt auch viele denken. Außer man arbeitet eben in einem gutem Studio.

Ich persönlich hätte glaub ich lieber bisl weniger Gehalt, dafür nen besseres Arbeitsklima.
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Avatar The One Avatar
The One Avatar
#6 | 25. Feb 2010, 21:54
Und ich will doch so gerne 3d-Programmierung studieren, investiere ich meine Ressourcen gerade falsch?^^
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Avatar BigBamDaddy
BigBamDaddy
#7 | 25. Feb 2010, 22:54
Ich denke ähnliche Zahlen wird man quasi in jeder Branche vorfinden. Gerade die 26% die eine neue Herausforderung suchen, sind ja nicht unbedingt unzufrieden, sondern eher gelangweilt. Im Berufsleben gehts eben nur nach oben oder in einen neuen Job. Da das nach oben in der Regel davon abhängt was der Vorgesetzte macht, bleibt da auch oft einfach nur ein neuer Job für eine herausforderndere Position. Das schöne an der Spielebranche ist aber wohl, dass man da relativ leicht wechseln kann.
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Avatar Fabulom
Fabulom
#8 | 26. Feb 2010, 10:05
Zitat von BigBamDaddy:
Ich denke ähnliche Zahlen wird man quasi in jeder Branche vorfinden. Gerade die 26% die eine neue Herausforderung suchen, sind ja nicht unbedingt unzufrieden, sondern eher gelangweilt.


Diese Einschätzung teile ich nicht. Ganz im Gegenteil halte ich es für unvorstellbar, dass nahezu jeder dritte Angestellte in einer (meines Erachtens eher unspannenden) Stadtverwaltung baldmöglichst seinen Arbeitgeber verlassen will. Oder jeder dritte Toyota-Mitarbeiter. Oder jeder dritte Bayer-Mitarbeiter usw.

Die Zahlen sind für mich ein klares Indiz dafür, dass in der Softwareentwicklung zwischen Vision ("Traumberuf") und Berufswirklichkeit Welten liegen, und das, obwohl die Branche finanziell schwergewichtig ist. Aber wie so oft: Der Wohlstand und Luxus der Plantagenbesitzer hilft nicht unbedingt denen, die auf den Plantagen arbeiten dürfen... ;)
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Avatar 2JZ-GTE
2JZ-GTE
#9 | 26. Feb 2010, 11:14
Ist wirklich kein Wunder. Die armen dürfen nur noch an Konsolenspielen arbeiten, die deren Kreativität durch ihre Limitationen viel zu sehr einschränkt. Nur werden sie da bei 90% der Hersteller keine Besserung haben, da eben die meisten nur noch Konsolenspiele machen oder so eine miese Arbeitsatmosphäre haben, dass man dort gar nicht aufblühen kann.

Mein Traumjob war es früher mal Spieleentwickler zu werden, meinen Gedanken und meiner Kreativität mal so richtig freien lauf zu lassen. Heute würde ich da nicht mal mehr im Traum dran denken, weil man, dank Konsolen, sich viel zu sehr einschränken muss.

Einfach ausgedrückt: Spiele waren früher mal Kunst. Mittlerweile sind sie nur noch Kommerz.
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