Electronic Arts : EA machte in der Vergangenheit öfter Übernahmeangebote für Valve. EA machte in der Vergangenheit öfter Übernahmeangebote für Valve. Am vergangenen Wochenende veröffentlichte die New York Times einen Hintergrundbericht über den Spielehersteller Valve. In dem Artikel geht es in erster Linie um die Firmengeschichte, interne Strukturen und vor allen Dingen die Visionen des Unternehmens.

Ein fast beiläufig erwähnter Fakt sorgte allerding für Aufsehen in der Spielebranche. Wie Quellen der New York Times berichteten, hatte Valve in der Vergangenheit häufiger Übernahmeangebote von Electronic Arts erhalten. Zuletzt stand dabei eine Summe von über einer Milliarde US-Dollar im Raum.

Die Unternehmen gelten als direkte Konkurrenten bei der Spieleentwicklung und beim digitalen Vertrieb von Spielen. Electronic Arts hatte 2011 seinen Origin-Service veröffentlicht und war damit in direkte Konkurrenz zu Valve´s bis dahin einzigartiger Steam-Plattform getreten.

Valve betonte gegenüber der New York Times jedoch, dass ein Verkauf der Firma nie zur Debatte stand. Laut Firmenchef Gabe Newell ist es »auf Grund des im Unternehmen vorherrschenden Unabhängigkeitsgedankens wahrscheinlicher, dass das Unternehmen zerfällt und sich die Mitarbeiter zerstreuen, als das es jemals verkauft wird.«

Für viele Spieler dürften solche Aussagen eine Erleichterung sein, immerhin genießt Valve dank Spielen wie der Half-Life-Serie und dem Support von Steam einen guten Ruf unter den Kunden. Ein Verkauf an Electronic Arts wäre ein großer Schritt in Richtung Monopolisierung des Spielemarktes gewesen und hätte wahrscheinlich nachhaltige Auswirkungen auf die gesamte Branche gehabt.