Nintendo : CEO Satoru Iwata will von Einsparungen beim Nintendo-Personal zur Aufbesserung der Firmenbilanz nichts wissen. CEO Satoru Iwata will von Einsparungen beim Nintendo-Personal zur Aufbesserung der Firmenbilanz nichts wissen.

Wenn die Geschäftszahlen bei einem großen Unternehmen den Aktionären und dem Vorstand nicht passen, wird oft auf zwei Möglichkeiten zurückgegriffen. Entweder darf sich die Führungsriege einen neuen Job suchen (siehe EAs John Riccitiello), viel häufiger aber darf ein Teil derer, die nur die Befehle aus der obersten Etage ausgeführt haben, seinen Platz räumen. Zuletzt etwa ebenfalls bei Electronic Arts oder auch Square Enix passiert. Möglich ist natürlich auch eine Kombination aus beiden Maßnahmen.

Nicht so bei Nintendo: Dass bei den Japanern derzeit alles anders als rosig aussieht, dürfte hinlänglich bekannt sein. Und so wurde auch CEO und President Satoru Iwata auf einem Meeting mit den Aktionären von eben diesen gefragt, ob es nicht langsam mal an der Zeit wäre, bei den Arbeitsplätzen Einsparungen vorzunehmen. Doch das lehnt Iwata ganz klar ab.

Wer Angst um seinen Arbeitsplatz haben muss, weil die Geschäftszahlen nicht in die Höhe schnellen, arbeitet auch nicht gut. Und wer nicht gut arbeitet, liefert auch keine Qualität ab, so seine Meinung. Für Einsparungen an die Mitarbeiter »heranzutreten«, wäre also klar der falsche Ansatz. Im Gegenteil: Der Produktionsaufwand steige und damit benötige es sogar eher mehr als weniger Mitarbeiter.

Iwata ist sich sicher, dass auch ohne Entlassungen sein Unternehmen wieder profitabler werden könne. Eine Voraussetzung dafür wäre aber auch, dass der Wechselkurs des Yen zu Dollar und Euro wieder anzieht, denn dieser mache es einem japanischen Großunternehmen derzeit auch nicht gerade einfach, seine Aktionäre zufrieden zu stellen.

Das komplette, ellenlange Q&A mit Satoru Iwata findet sich auf Nintendo.co.jp.