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Nintendo - »Entlassungen sind langfristig schlecht für die Qualität.«

Mit einer Entlassungswelle bei Nintendo ist wohl in nächster Zeit, trotz der weniger guten Geschäftszahlen, nicht zu rechnen. CEO Satoru Iwata lehnte Personaleinsparungen gegenüber den Aktionären strikt ab, da darunter auch die Qualität der eigenen Produkte leiden würde.

Von Sebastian Klix |

Datum: 06.07.2013 ; 18:04 Uhr


Nintendo : CEO Satoru Iwata will von Einsparungen beim Nintendo-Personal zur Aufbesserung der Firmenbilanz nichts wissen. CEO Satoru Iwata will von Einsparungen beim Nintendo-Personal zur Aufbesserung der Firmenbilanz nichts wissen.

Wenn die Geschäftszahlen bei einem großen Unternehmen den Aktionären und dem Vorstand nicht passen, wird oft auf zwei Möglichkeiten zurückgegriffen. Entweder darf sich die Führungsriege einen neuen Job suchen (siehe EAs John Riccitiello), viel häufiger aber darf ein Teil derer, die nur die Befehle aus der obersten Etage ausgeführt haben, seinen Platz räumen. Zuletzt etwa ebenfalls bei Electronic Arts oder auch Square Enix passiert. Möglich ist natürlich auch eine Kombination aus beiden Maßnahmen.

Nicht so bei Nintendo: Dass bei den Japanern derzeit alles anders als rosig aussieht, dürfte hinlänglich bekannt sein. Und so wurde auch CEO und President Satoru Iwata auf einem Meeting mit den Aktionären von eben diesen gefragt, ob es nicht langsam mal an der Zeit wäre, bei den Arbeitsplätzen Einsparungen vorzunehmen. Doch das lehnt Iwata ganz klar ab.

Wer Angst um seinen Arbeitsplatz haben muss, weil die Geschäftszahlen nicht in die Höhe schnellen, arbeitet auch nicht gut. Und wer nicht gut arbeitet, liefert auch keine Qualität ab, so seine Meinung. Für Einsparungen an die Mitarbeiter »heranzutreten«, wäre also klar der falsche Ansatz. Im Gegenteil: Der Produktionsaufwand steige und damit benötige es sogar eher mehr als weniger Mitarbeiter.

Iwata ist sich sicher, dass auch ohne Entlassungen sein Unternehmen wieder profitabler werden könne. Eine Voraussetzung dafür wäre aber auch, dass der Wechselkurs des Yen zu Dollar und Euro wieder anzieht, denn dieser mache es einem japanischen Großunternehmen derzeit auch nicht gerade einfach, seine Aktionäre zufrieden zu stellen.

Das komplette, ellenlange Q&A mit Satoru Iwata findet sich auf Nintendo.co.jp.

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Avatar Blacksheep42
Blacksheep42
#1 | 06. Jul 2013, 19:02
Einer der ganz wenigen, die begreifen, wer die eigentlichen Leistungsträger einer Firma sind. Hut ab.
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Avatar Lehtis
Lehtis
#2 | 06. Jul 2013, 19:06
Nintendo ist ein sympatisches Unternehmen. Da kann man sagen was man will. Ja sie sind auch ein Unternehmen was Geld will, aber sie schauen noch auf den Kunden. z.B. Nintendo hat noch nie an Always On Zwang gedacht.
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Avatar colorado109
colorado109
#3 | 06. Jul 2013, 19:13
Nintendo kann es sich leisten, mit seinen 15(?)Milliarden Reserven.
Soetwas sieht man heute selten, um so schöner finde ich es.
Endlich hat mal ein Unternehmen kapiert das der Stellenabbau nicht die Lösung ist, vorallem nicht auf Dauer. Das müssen noch so viele Firmen lernen.

Ich besitze die WII U und bereue es kein bisschen, selbst wenn EA usw. keine Spiele dafür entwickeln.
Ich bin auch mit den hauseigenen Spielen, die meiner Meinung nach auch die besten sind, mehr als zufrieden. Für Multiplatformtitel habe ich ja den PC.
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Avatar McCoother
McCoother
#4 | 06. Jul 2013, 19:15
Und wo bleiben dann bitte die ganzen großen Titel für die WiiU? Super Mario, Mario Kart, Zelda, Smash Bros??? Das Teil ist seit November auf dem Markt und es gibt bisher ein Super Mario Bros Titel..

Edit: Wieso geben so viele hier rot und keiner Antwortet auf meinen Post?
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Avatar Jabor08
Jabor08
#5 | 06. Jul 2013, 19:16
Zitat von Lehtis:
Nintendo ist ein sympatisches Unternehmen. Da kann man sagen was man will. Ja sie sind auch ein Unternehmen was Geld will, aber sie schauen noch auf den Kunden. z.B. Nintendo hat noch nie an Always On Zwang gedacht.


Dafür haben sie Region-Lock im Gegensatz zu Sony und Microsoft...

*ok, tut mir leid, dass ich das gesagt habe :(
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Avatar colorado109
colorado109
#6 | 06. Jul 2013, 19:18
Zitat von Jabor08:


Dafür haben sie Region-Lock im Gegensatz zu Sony und Microsoft...


Stört mich nicht, solange ich meine UK spiele spielen kann bin ich damit zufrieden. Aber ich kann es verstehen wenn leute verärgert sind die oft den Kontinent wechseln. Aber das betrifft wohl die wenigstens.

Zitat von McCoother:


Es gibt auch viele Spiele, die nur in Japan auf den Markt kommen. Die ganzen J-RPGs.. da kommt nicht so viel nach Europa..


Ja das vielleicht, ich bin aber nicht so der wahnsinns JRPG fan, so dass es mich nicht stört.
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Avatar wall21
wall21
#7 | 06. Jul 2013, 19:19
Cool,

das sag ich dann mal meinem Chef, wenn er mir wieder mit Rauswurf droht...
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Avatar McCoother
McCoother
#8 | 06. Jul 2013, 19:19
Zitat von colorado109:


Stört mich nicht, solange ich meine UK spiele spielen kann bin ich damit zufrieden. Aber ich kann es verstehen wenn leute verärgert sind die oft den Kontinent wechseln. Aber das betrifft wohl die wenigstens.


Es gibt auch viele Spiele, die nur in Japan auf den Markt kommen. Die ganzen J-RPGs.. da kommt nicht so viel nach Europa..
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Avatar Jan Shepard
Jan Shepard
#9 | 06. Jul 2013, 19:31
Sie sollten lieber mal mehr Leute einstellen, damit mehr Spiele für die WiiU erscheinen.

"Please allow me to explain that we may have underestimated the scale of this change and as a result, the overall software development took more time than originally anticipated"

http://www.gamesindustry.biz/articles/2013 -07-05-miyamoto-we-underestimated-cost-of-hd-d evelopment

HD Spiele sind ja auch eine ganz neue Sache - ist ja nicht so, dass die Budget und Manjahr und sonstigen benötigen Ressourcen eines HD tauglichen Spiels durch ca. 10 Jahre PC, Xbox360 und PS3 Spiele in irgendeiner Form vorher bekannt waren. Nachlesbar selbst in ordinären Videospielemagazinen für Laien und im Detail in internationalen Entwicklerforen.

Hat Nintendo keinen Kontakt zum Rest der Welt, zu 3. Partys, zum Internet allgemein, zu Entwicklerforen, zu Marktanalysen oder wie soll man diesen Bullshit werten?
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Avatar Bloodthurst
Bloodthurst
#10 | 06. Jul 2013, 19:34
endlich mal einer der es checkt
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