Electronic Arts : Die indischen PC-Spieler fühlen sich von EA veräppelt: Der Publisher hat die Preise seiner Spiele in Indien um bis zu 130 Prozent erhöht. Die indischen PC-Spieler fühlen sich von EA veräppelt: Der Publisher hat die Preise seiner Spiele in Indien um bis zu 130 Prozent erhöht.

Einmal mehr versucht sich Publisher Electronic Arts krampfhaft beliebt zu machen. Dieses Mal konkret bei der indischen Spielerschaft. Denn in Indien hat das Unternehmen nun die Preise für all seine hauseigenen PC-Titel angezogen. Nicht etwa dezent und vorsichtig, sondern mal eben um bis zu 130 Prozent.

Kostete das neue Need for Speed: Most Wanted im letzten Jahr etwa 1500 Rupien (etwa 20 Euro), will man dieses Jahr für Need for Speed: Rivals 3500 Rupien (circa 45 Euro haben). Das wäre in etwa so, als würde EA diesen Oktober von den Deutschen 120 Euro für die PC-Version von Battlefield 4 haben wollen.

Große Überraschung: Die Inder sind von der Sache so überhaupt nicht zu begeistern und machen ihrem Unmut via Twitter (#EAPCIndia) reichlich Luft. Nicht, dass sich viele etwa das neue FIFA 14 nicht mehr leisten wollen, sondern schlicht und einfach nicht leisten können.

Man könnte annehmen, dass der aktuell schwächelnde Indische Rupien mitverantwortlich für die ganze Sache ist, doch tatsächlich verfolgt Electronic Arts laut der Website IndianVideoGamer.com ein ganz konkretes Ziel. Zum einen sollen die Preise auf EAs Online-Store Origin international möglichst gleich sein. Zum anderen möchte das Unternehmen damit verhindern, dass Händler Retail-Fassungen von EA-Spielen in Indien günstiger einkaufen und dann im Ausland wieder teurer verkaufen.

An eines scheint Electronic Arts bei diesem Plan aber nicht gedacht zu haben: Den Geldbeutel der indischen Spieler. Allerdings ist es nicht so, als hätten diese keine Alternativen mehr. Andere Hersteller wie Ubisoft und Activision scheinen aktuell keine derartigen Pläne zu haben und bieten ihre Spiele auch weiterhin für etwa 1000 Rupien an.

Via Kotaku.com