News

Aktuelle Nachrichten aus der Spielebranche, Releaseverschiebungen und heiße Gerüchte im Überblick.

Electronic Arts - Erhöht Spielepreise in Indien um bis zu 130 Prozent

PC-Spieler aus Indien mit einem Hang zu Titeln aus dem Hause Electronic Arts müssen zukünftig deutlich tiefer in die Tasche greifen: Das Unternehmen hat seine Preise in ihrem Land um bis zu 130 Prozent erhöht.

Von Sebastian Klix |

Datum: 07.07.2013 ; 18:25 Uhr


Electronic Arts : Die indischen PC-Spieler fühlen sich von EA veräppelt: Der Publisher hat die Preise seiner Spiele in Indien um bis zu 130 Prozent erhöht. Die indischen PC-Spieler fühlen sich von EA veräppelt: Der Publisher hat die Preise seiner Spiele in Indien um bis zu 130 Prozent erhöht.

Einmal mehr versucht sich Publisher Electronic Arts krampfhaft beliebt zu machen. Dieses Mal konkret bei der indischen Spielerschaft. Denn in Indien hat das Unternehmen nun die Preise für all seine hauseigenen PC-Titel angezogen. Nicht etwa dezent und vorsichtig, sondern mal eben um bis zu 130 Prozent.

Kostete das neue Need for Speed: Most Wanted im letzten Jahr etwa 1500 Rupien (etwa 20 Euro), will man dieses Jahr für Need for Speed: Rivals 3500 Rupien (circa 45 Euro haben). Das wäre in etwa so, als würde EA diesen Oktober von den Deutschen 120 Euro für die PC-Version von Battlefield 4 haben wollen.

Große Überraschung: Die Inder sind von der Sache so überhaupt nicht zu begeistern und machen ihrem Unmut via Twitter (#EAPCIndia) reichlich Luft. Nicht, dass sich viele etwa das neue FIFA 14 nicht mehr leisten wollen, sondern schlicht und einfach nicht leisten können.

Man könnte annehmen, dass der aktuell schwächelnde Indische Rupien mitverantwortlich für die ganze Sache ist, doch tatsächlich verfolgt Electronic Arts laut der Website IndianVideoGamer.com ein ganz konkretes Ziel. Zum einen sollen die Preise auf EAs Online-Store Origin international möglichst gleich sein. Zum anderen möchte das Unternehmen damit verhindern, dass Händler Retail-Fassungen von EA-Spielen in Indien günstiger einkaufen und dann im Ausland wieder teurer verkaufen.

An eines scheint Electronic Arts bei diesem Plan aber nicht gedacht zu haben: Den Geldbeutel der indischen Spieler. Allerdings ist es nicht so, als hätten diese keine Alternativen mehr. Andere Hersteller wie Ubisoft und Activision scheinen aktuell keine derartigen Pläne zu haben und bieten ihre Spiele auch weiterhin für etwa 1000 Rupien an.

Via Kotaku.com

Diesen Artikel:   Kommentieren (232) | Drucken | E-Mail
Sagen Sie Ihre Meinung (» alle Kommentare)
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten!
» Zum Login

Sie sind noch nicht in der GameStar-Community angemeldet?
» Zur kostenlosen Anmeldung
Erster Beitrag  |  » Neuester Beitrag
1 2 3 ... 23 weiter »
Avatar puro
puro
#1 | 07. Jul 2013, 18:54
Liegt halt daran das sich viele per Proxy die Spiele in Indien gekauft haben, worunter die dort jetzt leiden müssen.
rate (101)  |  rate (7)
Avatar Sempalon
Sempalon
#2 | 07. Jul 2013, 18:56
Ja da testen sie schonmal wie es die Leute schlucken, um es danach auch hier zu verteuern.
rate (35)  |  rate (34)
Avatar PCPoldi
PCPoldi
#3 | 07. Jul 2013, 18:57
Hmm, war es nicht zuletzt so, dass sich viele US / EU Spieler Sim City über indische Online-Shops und sogar Origin Idien für unter 20 Euro gekauft haben? Das könnte nun die Konsequenz sein - aber wie schon gesagt wurde, zulasten der einheimischen Spieler.
rate (82)  |  rate (5)
Avatar BattleStarXXX
BattleStarXXX
#4 | 07. Jul 2013, 18:57
Werden ja sehen, was sie davon haben, wenn sie nichts mehr verdienen und die Zahl der illegalen Downloads nach oben gehen. Hätten EA auf jeden Fall verdient.

Btw. Ob wir da nicht ganz unschuldig sind? Das war doch Indien, wo man BF3 Premium für ein paar Euro bekommen hat, oder? Oder doch Brasilien?

Aber egal, gerechtfertigt diese Methode keineswegs.....EA eben mal wieder. :/
rate (41)  |  rate (16)
Avatar Alfina2
Alfina2
#5 | 07. Jul 2013, 18:58
Ich glaub das machen Activision und ubisoft bald auch ,den ich denke in dem land gibt es viele arme Menschen ,aber die die sich einen Pc der Bf4 abspielen kann,leisten können ,die können auch den (fast)normal preis zahlen.
rate (26)  |  rate (7)
Avatar LordofGalaxy
LordofGalaxy
#6 | 07. Jul 2013, 18:59
Mein Mitleid hält sich trotzdem in Grenzen. Natürlich ist das Einkommen nicht so stark wie hier in Europa, aber ehrlich gesagt finde ich die Aufgliederung von digitalen Inhalten in regionale Märkte einen Witz. Europa und Nordamerika zahlt die Zeche damit 100 Mio Blockbustertitel entstehen und Indien und China werden halt so nebenher mitbeliefert für deutlich geringeres Geld.

Ich finde ein gemittelter Durchschnittspreis wäre da wesentlich besser angebracht. Proxy/VPN kann ja eh nicht verhindert werden und digitale Vertriebswege sparen Geld, ergo sollte dieser Preisvorteil auch an die Industrieländer mit weitergegeben werden und nicht nur nach Russland und Asien und Co.
rate (39)  |  rate (44)
Avatar Das Ich 24
Das Ich 24
#7 | 07. Jul 2013, 19:00
Mit Premium wird doch BF4 auch mindestens 100€

PS: warum rote Daumen? Für die Wahrheit?
rate (51)  |  rate (42)
Avatar Slayer802
Slayer802
#8 | 07. Jul 2013, 19:02
Zitat von BattleStarXXX:
Werden ja sehen, was sie davon haben, wenn sie nichts mehr verdienen und die Zahl der illegalen Downloads nach oben gehen. Hätten EA auf jeden Fall verdient.

Btw. Ob wir da nicht ganz unschuldig sind? Das war doch Indien, wo man BF3 Premium für ein paar Euro bekommen hat, oder? Oder doch Brasilien?

Aber egal, gerechtfertigt diese Methode keineswegs.....EA eben mal wieder. :/


was heißt hier "unsere schuld". wir sollen doch immer global denken und "one world" sein. warum soll das also nur für konzerne gelten, die weltweit agieren. wenn die das machen, dann mach ich das als spieler eben auch so, wo ist das problem.
ich kauf meine games mittlerweile nur noch im keystore oder halt wenns absolut günstig ist.
ihr wolltet globalisierung? jetzt habt ihr sie!
rate (35)  |  rate (17)
Avatar badtaste21
badtaste21
#9 | 07. Jul 2013, 19:03
Zitat von puro:
Liegt halt daran das sich viele per Proxy die Spiele in Indien gekauft haben, worunter die dort jetzt leiden müssen.


Die leiden aber in dem Fall unter EAs Geldgeilheit, nicht unter den Leuten die über Proxys eingekauft haben. ;)

Die "Proxykäufer" können schließlich nichts dafür das es einen globalen Markt gibt. Wenn EA global vermarkten will müssen sie das in Kauf nehmen.

Sie werden schon sehen ob sie das weiterbringt. Wenn Leute die bisher in Indien gekauft haben jetzt bestimmte Spiele gar nicht mehr oder erst viel später kaufen (oder gar saugen deswegen) dann kann es gut sein das EA damit kräftig auf die Schnauze fällt.
rate (13)  |  rate (11)
Avatar und wenn ja wie viele
und wenn ja wie viele
#10 | 07. Jul 2013, 19:03
Heulen hier nicht alle immer rum wenn € und $ 1:1 übernommen werden?
Hier wird es jetzt Preislich angepasst und wieder heulen alle rum.

Hier wird der Erzfreind wirklich gebraucht.

@badtaste21:

Falsch. EA ist nicht Geldgeil sondern kann schlichtweg die Preise in Indien nicht halten wenn hier über Key-Verkäufe keine Einnahmen mehr reinkommen.
EA ist nicht "Geldgeil" sondern kalkuliert einfach nur.

Wir in Europa finanzieren durch unsere hohen Preise die günstigeren Preise in anderen Ländern.
rate (20)  |  rate (27)

PROMOTION
 
Sie sind hier: GameStar > News > Branche > Electronic Arts
top Top
Werde Fan von GameStar auf FacebookFacebook Aboniere den YouTube-Kanal von GamestarYouTube Besuche Gamestar auf Google+Google+ GameStar auf Twitter folgenTwitter Alle RSS-Feeds von GameStar.deRSS-Feeds Jetzt GameStar-Newsletter bestellenNewsletter
© IDG Entertainment Media GmbH - alle Rechte vorbehalten