Activision Blizzard : Activision Blizzard kauft sich von Vivendi frei Activision Blizzard kauft sich von Vivendi frei Schon vor ein paar Monaten gab der finanziell angeschlagene französische Konzern Vivendi, der sich zuletzt vor allem mit der Übernahme des Mobile-Anbieters SFR gehörig verzockte, bekannt, dass man den US-Publisher Activision Blizzard gerne veräußern möchte, um frisches Kapital in die Kassen zu spülen.

In einem aktuellen Statement bestätigten die Verantwortlichen von Activision Blizzard, dass man die Gelegenheit beim Schopfe packen und insgesamt 5,83 Milliarden US-Dollar in die Hand nehmen wird, um 429 Millionen eigene Aktien zurückzukaufen und Activision Blizzard so zur erneuten Unabhängigkeit zu verhelfen. 1,2 Milliarden US-Dollar wird der US-Publisher aus eigener Tasche zuschießen, während die restlichen knapp 4,6 Milliarden US-Dollar in Form von Krediten beigesteuert werden.

Auf diesem Wege sichert sich Activision Blizzard Reserven in Höhe von rund drei Milliarden US-Dollar, mit denen gewährleistet werden soll, dass das Unternehmen zukünftig auch finanziell handlungsfähig bleibt. Des Weiteren ist von ASAC II LP, einem Investmentkonsortium von Bobby Kotick (Geschäftsführer von Activision Blizzard) und Brian Kelly (Co-Chairman), die Rede, das weitere 172 Millionen Aktien im Wert von 2,34 Milliarden US-Dollar erwerben wird.

Während der aktuelle Aktienkurs von Activision Blizzard bei 15,18 US-Dollar liegt, erhält Vivendi im Rahmen des rund 8,2 Milliarden US-Dollar schweren Deals, mit dem der Aktienanteil von Vivendi an Activision Blizzard von 61 auf 12 Prozent reduziert wird, 13,60 US-Dollar pro Aktie.