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Activision Blizzard - Kauft sich für 8,2 Milliarden US-Dollar von Vivendi frei

Wie Activision Blizzard bekannt gab, möchte man sich mit einem Milliarden-schweren Deal den Weg in die erneute Unabhängigkeit ebnen.

Von Onlinewelten Redaktion |

Datum: 26.07.2013 ; 11:15 Uhr


Activision Blizzard : Activision Blizzard kauft sich von Vivendi frei Activision Blizzard kauft sich von Vivendi frei Schon vor ein paar Monaten gab der finanziell angeschlagene französische Konzern Vivendi, der sich zuletzt vor allem mit der Übernahme des Mobile-Anbieters SFR gehörig verzockte, bekannt, dass man den US-Publisher Activision Blizzard gerne veräußern möchte, um frisches Kapital in die Kassen zu spülen.

In einem aktuellen Statement bestätigten die Verantwortlichen von Activision Blizzard, dass man die Gelegenheit beim Schopfe packen und insgesamt 5,83 Milliarden US-Dollar in die Hand nehmen wird, um 429 Millionen eigene Aktien zurückzukaufen und Activision Blizzard so zur erneuten Unabhängigkeit zu verhelfen. 1,2 Milliarden US-Dollar wird der US-Publisher aus eigener Tasche zuschießen, während die restlichen knapp 4,6 Milliarden US-Dollar in Form von Krediten beigesteuert werden.

Auf diesem Wege sichert sich Activision Blizzard Reserven in Höhe von rund drei Milliarden US-Dollar, mit denen gewährleistet werden soll, dass das Unternehmen zukünftig auch finanziell handlungsfähig bleibt. Des Weiteren ist von ASAC II LP, einem Investmentkonsortium von Bobby Kotick (Geschäftsführer von Activision Blizzard) und Brian Kelly (Co-Chairman), die Rede, das weitere 172 Millionen Aktien im Wert von 2,34 Milliarden US-Dollar erwerben wird.

Während der aktuelle Aktienkurs von Activision Blizzard bei 15,18 US-Dollar liegt, erhält Vivendi im Rahmen des rund 8,2 Milliarden US-Dollar schweren Deals, mit dem der Aktienanteil von Vivendi an Activision Blizzard von 61 auf 12 Prozent reduziert wird, 13,60 US-Dollar pro Aktie.

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Avatar GameInk
GameInk
#1 | 26. Jul 2013, 11:52
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar todarist1
todarist1
#2 | 26. Jul 2013, 11:57
Ich hoffe wir Kunden werden die Unabhängigkeit positiv spüren.
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Avatar Progamer13332
Progamer13332
#3 | 26. Jul 2013, 12:01
blizzard sollte sich lieber von activision freikaufen, vor dem zusammenschluss haben die höhere qualität abgeliefert :>

ich versteh eh nicht warum ausgerechnet die sich zusammengetan haben...activision hat doch nur müll gepublished...mal abgesehen von der total war serie und quake...also in vom genre her haben die nix gemeinsam^^
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Avatar Soebe
Soebe
#4 | 26. Jul 2013, 12:07
Oje. Unter Vivendi (vor A/B) wars doch prima. Jetzt ist die Firma komplett in Activisions Hand...

Hoffe es kommt da was Gutes bei raus...

"Freikaufen" scheint mir ein falscher Begriff zu sein.
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Avatar Dingens83
Dingens83
#5 | 26. Jul 2013, 12:09
Zitat von Progamer13332:
blizzard sollte sich lieber von activision freikaufen, vor dem zusammenschluss haben die höhere qualität abgeliefert :>

ich versteh eh nicht warum ausgerechnet die sich zusammengetan haben...activision hat doch nur müll gepublished...mal abgesehen von der total war serie und quake...also in vom genre her haben die nix gemeinsam^^


Die ersten Total War Spiele waren zwar gut, mir gefielen die neuen unter Sega aber sogar noch ein Stück besser
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Avatar Cd-Labs: Radon Project
Cd-Labs: Radon Project
#6 | 26. Jul 2013, 12:17
Zitat von Soebe:
Oje. Unter Vivendi (vor A/B) wars doch prima. Jetzt ist die Firma komplett in Activisions Hand...

Hoffe es kommt da was Gutes bei raus...

"Freikaufen" ist grundsätzlich schon ein richtig falscher Begriff hier...

Vivendi hatte bisher vor Activision Blizzard selber weiterzuverkaufen , haben aber halt eben keinen Käufer gefunden, der bereit ist acht Milliarden Dollar zu zahlen.
Vivendi kann sich jetzt also (erstmal) freuen, denn somit sind die ihre Geldprobleme los...

Und nein, "Freikaufen" ist hier kein falscher Begriff:
Hier geht es halt nicht um Blizzard, sondern explizit um A/B und die kaufen sich hier halt aus der Vivendi-Abhängigkeit raus...
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Avatar Andy83
Andy83
#7 | 26. Jul 2013, 12:17
Zitat von :
Auf diesem Wege sichert sich Activision Blizzard Reserven in Höhe von rund drei Milliarden US-Dollar, mit denen gewährleistet werden soll, dass das Unternehmen zukünftig auch finanziell handlungsfähig bleibt.

Unsinn. Diese drei Milliarden liegen außerhalb der USA und wenn man sie nutzen möchte, müsste man sie korrekt versteuern. Deshalb nimmt ein hoch profitabler Konzern lieber Kredite auf, statt auch nur einen Cent ans Finanzministerium abzugeben und seinen Beitrag für die Allgemeinheit zu leisten.


Zitat von Soebe:
Oje. Unter Vivendi (vor A/B) wars doch prima. Jetzt ist die Firma komplett in Activisions Hand...

Hoffe es kommt da was Gutes bei raus...

"Freikaufen" scheint mir ein falscher Begriff zu sein.

Vivendi hat sich nie aktiv ins Geschäft von Activision Blizzard eingemischt, somit wird sich überhaupt nichts ändern.
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Avatar Paksh1
Paksh1
#8 | 26. Jul 2013, 12:18
Zitat von Progamer13332:
blizzard sollte sich lieber von activision freikaufen, vor dem zusammenschluss haben die höhere qualität abgeliefert :>

ich versteh eh nicht warum ausgerechnet die sich zusammengetan haben...activision hat doch nur müll gepublished...mal abgesehen von der total war serie und quake...also in vom genre her haben die nix gemeinsam^^


Die frage sollte eher sein wie viel Einfluss Vivendi die letzten Jahre in wahrheit hatte. Acti/Blizz besitzen zur Zeit die mit Abstand die stärksten Marken.
Kotick stellte doch schon klar das er nur an Finanziell erfolgreichen Konzepten Interessiert ist. Selbst ihm dürfte aufgefallen sein das Blizzard stark an Markt Präsenz verloren hat! Im vergleich zur Vergangenheit. Zumal verdammt viel mist von Acti gepuplished worden ist was schon von weitem wie ein Flop aussah das hat mit seinen Vorstellungen eigentlich wenig zu tun.
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Avatar SchmerZ
SchmerZ
#9 | 26. Jul 2013, 12:22
wenn das der einzige grund für diese kommerzialisierung höchsten grades von AC/Blizz ist, nämlich genug schotter anzuhäufen um sich aus der geiselhaft von VIvendi freizukaufen kann ich ihnen ihre spiele- design- und preispolitik der letzten Jahre verzeihen. aber nur so gerade eben... ganz ganz ganz gerade eben.
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Avatar MadeMyDay
MadeMyDay
#10 | 26. Jul 2013, 12:26
Zitat von GameInk:
Unnötig ;-)

Dein Kommentar ja, Trennung von Vivendi nein.
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