Prognose für die Spiele-Branche : Das Marktforschungsunternehmen DFC Intellgence geht davon aus, dass der Umsatz der Spiele-Branche bis 2018 auf 100 Milliarden US-Dollar anwächst. Das Marktforschungsunternehmen DFC Intellgence geht davon aus, dass der Umsatz der Spiele-Branche bis 2018 auf 100 Milliarden US-Dollar anwächst.

100 Milliarden US-Dollar wird die Computer- und Videospiel-Branche im Jahr 2018 an Umsatz verzeichnen. Dessen ist sich das Marktforschungs- und Consulting-Unternehmen DFC Intelligence sicher. In einer neuen Prognose für die Zukunft der Industrie hat die Firma einem Bericht von gamesindustry.biz zufolge ihre Erwartungen deutlich nach oben korrigiert. Grund dafür ist der weiterhin massiv wachsende Mobile-Gaming-Markt.

Weltweit werde sich das Einkommen der Gaming-Branche im Jahr 2014 noch bei 64 Milliarden US-Dollar bewegen, heißt es in dem Report. Die Hingabe der Core-Gamer zu ihrem Hobby sowie der schnell wachsende Mobile-Markt würden jedoch dafür sorgen, dass der Umsatz insgesamt deutlich schneller wachse, als zuvor angenommen.

»Die neuen Konsolen-Systeme schlagen sich ganz gut, aber sehr viel des vorhergesagten Wachstums findet auf mobilen Plattformen und in den BRIC-Staaten statt. Was wir im Jahr 2018 sehen werden, wird ein Spiele-Markt sein, der ausgeglichen zwischen dem PC, den Konsolen und den mobilen Plattformen aufgeteilt ist«, so der DFC-Analyst David Cole.

Als BRIC-Staaten werden übrigens die Länder Brasilien, Russland, Indien und China mit ihren aufstrebenden Volkswirtschaften bezeichnet. Seit 2010 gehört auch Südafrika dazu - seitdem heißt die Vereinigung eigentlich BRICS.

Alleine der Mobile-Markt werden von einem Umsatz in Höhe von 10 Milliarden US-Dollar im Jahr 2013 auf einen Umsatz in Höhe von 29 Milliarden US-Dollar im Jahr 2018 anwachsen, ist sich Cole sicher. Zuletzt ging man bei DFC Intelligenze noch von einem 17-Milliarden-Dollar-Umsatz für den Mobile-Markt im Jahr 2018 aus.

Interessanterweise hat das Unternehmen übrigens auch seine vorherige Prognose für die PlayStation 4 und die Wii U angehoben - gleichzeitig aber jene für die Xbox One gesenkt. Und das trotz der Tatsache, dass Microsoft zwischenzeitlich die Xbox One und den Kinect-Sensor voneinander entkoppelt und die Konsole im Preis reduziert hat. Grund seien einige fragwürdige Geschäftsentscheidungen im Bezug auf die allgemeine Entertainment-Strategie von Microsoft, heißt es.