Ubisoft : Ubisoft will mit Free2Play-Spielen gegen Raubkopien vorgehen. Ubisoft will mit Free2Play-Spielen gegen Raubkopien vorgehen. Dem Publisher Ubisoft sind Raubkopien von PC-Spielen schon seit einiger Zeit ein ziemlich großer Dorn im Auge. Dies ist einer der Hauptgründe, warum das Unternehmen den Fokus in der Zukunft verstärkt auf Free2Play-Spiele legen möchte. Das gab jetzt der Geschäftsführer von Ubisoft, Yves Guillemot, in einem Interview mit dem Magazin GamesIndustry International bekannt.

Laut seiner Aussage ist Free2Play der Markt der Zukunft, der einem Publisher eine relativ sichere Einnahmequelle bietet. Auf diese Weise ist es für Publisher möglich, ihre Marken auf lange Sicht am Leben zu halten.

»Wir wollen den PC-Markt entwickeln, und Free2Play ist wirklich der Weg, um das zu bewerkstelligen. Der Vorteil von Free2Play ist, dass wir Einnahmen in Ländern erzielen können, in denen wir das vorher nicht konnten. Länder, in denen deine Produkte zwar gespielt aber nicht gekauft wurden. Jetzt, mit Free2Play, erhalten wir Einnahmen, was dafür sorgt, dass die Marken länger leben.

Es ist ein Weg, um seinen Kunden näherzukommen; um sicherzustellen, dass man Einnahmen erhält. Auf dem PC sind es fünf bis sieben Prozent der Spieler, die für Free2Play bezahlen. Doch auf dem PC sind es ohnehin nur fünf bis sieben Prozent, die bezahlen - der Rest sind Raubkopien. Die Rate für Raubkopien liegt bei 93 bis 95 Prozent. Die Einnahmen, die wir von den Leuten bekommen, die spielen, sind langfristig ausgelegt. Aus diesem Grund können wir damit fortfahren, weitere Inhalte zu liefern.«

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