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Ubisoft - Setzt wegen Raubkopien künftig verstärkt auf Free2Play

Laut dem Publisher Ubisoft liegt die Rate für Raubkopien von PC-Spielen zwischen 93 und 95 Prozent. Aus diesem Grund legt das Unternehmen den Fokus künftig verstärkt auf Free2Play-Spiele.

Von Andre Linken |

Datum: 22.08.2012 ; 18:26 Uhr


Ubisoft : Ubisoft will mit Free2Play-Spielen gegen Raubkopien vorgehen. Ubisoft will mit Free2Play-Spielen gegen Raubkopien vorgehen. Dem Publisher Ubisoft sind Raubkopien von PC-Spielen schon seit einiger Zeit ein ziemlich großer Dorn im Auge. Dies ist einer der Hauptgründe, warum das Unternehmen den Fokus in der Zukunft verstärkt auf Free2Play-Spiele legen möchte. Das gab jetzt der Geschäftsführer von Ubisoft, Yves Guillemot, in einem Interview mit dem Magazin GamesIndustry International bekannt.

Laut seiner Aussage ist Free2Play der Markt der Zukunft, der einem Publisher eine relativ sichere Einnahmequelle bietet. Auf diese Weise ist es für Publisher möglich, ihre Marken auf lange Sicht am Leben zu halten.

»Wir wollen den PC-Markt entwickeln, und Free2Play ist wirklich der Weg, um das zu bewerkstelligen. Der Vorteil von Free2Play ist, dass wir Einnahmen in Ländern erzielen können, in denen wir das vorher nicht konnten. Länder, in denen deine Produkte zwar gespielt aber nicht gekauft wurden. Jetzt, mit Free2Play, erhalten wir Einnahmen, was dafür sorgt, dass die Marken länger leben.

Es ist ein Weg, um seinen Kunden näherzukommen; um sicherzustellen, dass man Einnahmen erhält. Auf dem PC sind es fünf bis sieben Prozent der Spieler, die für Free2Play bezahlen. Doch auf dem PC sind es ohnehin nur fünf bis sieben Prozent, die bezahlen - der Rest sind Raubkopien. Die Rate für Raubkopien liegt bei 93 bis 95 Prozent. Die Einnahmen, die wir von den Leuten bekommen, die spielen, sind langfristig ausgelegt. Aus diesem Grund können wir damit fortfahren, weitere Inhalte zu liefern.«

Wie stehen Sie zu diesem Thema? Ist Free2Play das richtige Mittel, um gegen Raubkopien vorzugehen? Oder übertreibt Guillemot mit seinen Aussagen? Diskutieren Sie in unserem Forum!

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Avatar Mr.P!nk
Mr.P!nk
#1 | 22. Aug 2012, 18:30
Schade dass die Geldgeier mein Lieblingshobby zerstören :(
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Avatar DuranDarkwolf
DuranDarkwolf
#2 | 22. Aug 2012, 18:35
Bitte was? Nur so 7% der Spieler die ein Spiel spielen zahlen durchschnittlich dafür? Der Rest sind Raubkopierer? Ist das nicht vielleicht etwas ARG pessimistisch?
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Avatar Nuallan
Nuallan
#3 | 22. Aug 2012, 18:35
Kann man sogar irgendwo nachvollziehen. Trotzdem ist Ubisoft bei mir schon lange unten durch. Die Idee hinter Free2Play ist nicht schlecht, aber leider werden die meisten Firmen ziemlich schnell gierig und zerstören selber ihre Spiele.
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Avatar Crux
Crux
#4 | 22. Aug 2012, 18:35
Ubisoft ist langsam eine Pest, gut das ihre Spiele mich mehr und mehr nicht mehr interessieren. Versteht mich nicht falsch, wenn ihr ihre Spiele mögt dann gönne ich das euch, aber das free2play ist eine Entwicklung die ich keinesfalls haben will.
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Avatar BaSe
BaSe
#5 | 22. Aug 2012, 18:35
So kann man sich F2P auch schönreden...
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Avatar Sarduk4r
Sarduk4r
#6 | 22. Aug 2012, 18:37
Sie haben nicht unrecht, weil F2P = Onlinezwang (mehr oder weniger). Und dadurch sinkt die Raubkopienquote nunmal, allerdings ist es je nach Spiel sehr teuer erkauft.

Denn das dadurch aber etwas anderes stirbt, die offline Kultur, die LANs etc das wird vergessen. Und natürlich die Möglichkeit ein Spiel zu kaufen und es für 30€ dann durchspielen zu können (komplett und ohne jegliche Einschränkung).
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Avatar Darklauran
Darklauran
#7 | 22. Aug 2012, 18:37
"zwischen 93 und 95 Prozent" in was für einer Fantasiewelt leben die bei Ubisoft? Aber hauptsache den verbuggten Uplay Client rausbringen um die legalen Käufer noch mehr abzuschrecken. Wäre für alle besser wenn Ubisoft aufhören würde immer rumzuheulen und sich auf richtige Spiele konzentrieren würde.
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Avatar Jablo
Jablo
#8 | 22. Aug 2012, 18:37
Ich sollte an meiner Zeitmaschine weiter arbeiten... zurück in die 90er.
Eine Zeit, wo Spiele einfach nur Spiele waren.
Diese Entwicklung ist doch einfach Mist.
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Avatar Sero
Sero
#9 | 22. Aug 2012, 18:38
"Auf diese Weise ist es für Publisher möglich, ihre Marken auf lange Sicht am Leben zu halten."

Da sind die marken meiner ameinung nach eher scheintot im Koma.
Wie die dereitg angekündigte Entwicklung aussieht wandeln alle großen Publisher ihre Marken in F2P bzw wohl eher P2W um.
Bleibt zu hoffen das dadurch die unabhängigen Entwickler mehr Platz bei den richtigen Spielen einnehmen können.
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Avatar DarK1992
DarK1992
#10 | 22. Aug 2012, 18:38
Das halte ich für eine schlechte Ausrede.

Sollen sie eine Onlineregistrierung verlangen - so wie bei jedem Multiplayerspiel o.ä.

Naja hoffentlich bleibt Ubisoft das einzige Unternehmen, welches so pessimistisch & drastisch ran gehen wird .
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