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Captain America: The First Avenger - Chris Evans über seine Rolle als Superheld

Um Hauptdarsteller Chris Evans glaubhaft als muskelgestählten Captain America aber auch als schmächtigen Stever Rogers zu präsentieren waren einige Tricks nötig.

Von Martin Le |

Datum: 18.04.2011; 18:45 Uhr


Zum Thema » Aktuelle Kino-Kritiken Der Film-Kanal von GameStar » Neuste Kino-Trailer Die Clips zu allen Blockbustern » Blockbuster-Vorschau Die Kino-Highlights 2011 In der Comic-Verfilmung Captain America: The First Avenger meldet sich Steve Rogers (Chris Evans) als Freiwilliger für das Projekt Rebirth, nachdem er zuvor mehrmals durch die Musterung US-Armee gefallen ist und keine andere Chance sieht gegen die Nazis in den Krieg zu ziehen. Mit Hilfe eines experimentellen Serums verwandelt das Project: Rebirth den kränklichen Rogers in den Supersoldaten Captain America.

Wie Hauptdarsteller Chris Evans jetzt in einem Interview mit Entertainment Weekly verriet, wollten die Produzenten für die erste Phase des Films ursprünglich einen schmächtigen Schauspieler als Double anheuern, um den Kontrast zwischen Steve Rogers und Captain America möglichst drastisch darzustellen. Erst nach langen Diskussionen konnte Evans die Filmemacher von dem Plan abbringen: »Ich wollte kein nerviger Schauspieler sein, aber es ist der 'dünne' Teil des Films wo die Leute entscheiden, ob sie Captain America mögen oder nicht. Denn tief im Inneren ist Captain America immer noch dieser kleine Typ. Ich musste es selbst spielen.«

Um den gewünschten Effekt mit Rogers zu realisieren wurden schließlich eine Vielzahl von Tricks und Effekten genutzt – oft reichten bereits ein ungewöhnlicher Blickwinkel und Klamotten in Übergröße, einige wenige Szenen wurden allerdings auch mit Body-Doubles gedreht.

»Es ist eine tolle Geschichte um einen Typ, mit dem man sich identifizieren kann« zeigt sich Evans mit dem Ergebnis zufrieden. »Er ist ein Außenseiter der sich trotz seiner Unzulänglichkeiten für das Gute entscheidet anstatt darüber zu verbittern. Ich denke jeder wäre dazu fähig.«

Mit dem aktuellen Kino-Trailer zu Captain America: The First Avenger können Sie sich auch selbst ein Urteil bilden:

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Avatar Odradek
Odradek
#1 | 18. Apr 2011, 19:11
Captain America wird in Deutschland einen schweren Stand haben. Nicht nur, dass wir derzeit wieder besonders gerne auf die letzte verbleibende Supermacht schimpfen (wie die meisten alten Europäer) So viel Patriotismus dürfte darüber hinaus den deutschen Kinogängern wohl besonders schwer fallen. Wir besitzen bestenfalls einen Verfassungs- besser gesagt Grundgesetz stolz. Nationalstolz und Stolz auf unsere Soldaten kennen wir weniger und Menschen die diesen hegen stehen immerzu im Verdacht des rechten Lagers.
Mag man nun gut oder schlecht finden, ist aber so.

Ansonsten bin ich mal sehr gespannt auf den Film. Evans hat ganz recht, wenn er sagt, dass mit dem schmächtigen Steve dessen Sympathie oder Antipathie steht und fällt. Wollen wir hoffen, dass der reine Stolz und Pflichtbewusstsein seinem Land zu dienen nicht das einzige blasse Motiv sein wird, sonst wird es vielleicht in den USA funktionieren, aber kaum irgendwo sonst.
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Avatar ck001
ck001
#2 | 18. Apr 2011, 19:35
dem trailer nach reihe ich den film irgendwo zwischen "die fantastischen vier" und "wolverine origins" ein, also durchschnittsware von der stange, sorry mr. "die fackel" evans. wenn ich schon sehe, dass cap. america eine pistole in die hand nimmt, treten sie noch dazu eine comic-legende mit füßen.

darüberhinaus wird auch die verarbeitung des patriotismus eine wichtige rolle spielen - zumindest für europäer ist der amerikanische wie schon gesagt eher schwer verdaulich. meine hoffnungen punkto comic-verfilmung ruhen nun auf "thor".
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Avatar Supersiggi Fan
Supersiggi Fan
#3 | 18. Apr 2011, 19:51
also ich mag den Film jetzt schon!
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Avatar 4ssaiki
4ssaiki
#4 | 18. Apr 2011, 19:54
Doktor: "Roger, Stevens!"

~Roger tritt nach vorne.
~Doktor schaut im Schritt nach dem Rechten~

Roger: "Just give me a chance... :(!"

-"Sorry, Son"

:hammer: :ugly:
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Avatar falseee
falseee
#5 | 18. Apr 2011, 19:55
Der Trailer ist vielversprechend. Bis zur unglaublich dürftig animierten Muskelparade und allem was dann noch folgt.
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Avatar savon
savon
#6 | 18. Apr 2011, 20:05
Zitat von ck001:
wenn ich schon sehe, dass cap. america eine pistole in die hand nimmt, treten sie noch dazu eine comic-legende mit füßen.

du scheinst die comics aber seeeeeeeeeeeeeeeeehr gut zu kennen...
captain america hat nahezu in JEDEM comic ne pistole in der hand. die gehört zu ihm wie der batarang zu bats. mach dich erstmal kundig, bevor du hier so nen nonsense verzapfst!



des weiteren werde ich mir den film defintiv ansehen, weil captain america einfach cool ist, übertriebener patriotismus hin oder her! es geht hier immer noch um eine kunstgestalt die so einige jahrzehnte aufm buckel hat. wer die also mit der heutigen us kultur gleichsetzt ist selbst schuld. freut euch lieber, dass deutschland echte figuren hat auf die man stolz sein darf, wie schiller oder goethe :)
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Avatar Murdokk
Murdokk
#7 | 18. Apr 2011, 20:13
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar Legion(CD)
Legion(CD)
#8 | 18. Apr 2011, 20:43
Zitat von savon:

du scheinst die comics aber seeeeeeeeeeeeeeeeehr gut zu kennen...
captain america hat nahezu in JEDEM comic ne pistole in der hand. die gehört zu ihm wie der batarang zu bats. mach dich erstmal kundig, bevor du hier so nen nonsense verzapfst!


Ehrm, nein. Zwar hat er im Laufe der Zeit tatsächlich einmal hie und wieder eine in der Hand, aber der Batarangvergleich ist sicher nicht richtig - Ausnahme: Die Ultimate Reihe.

Zur Figur selber...sie funktioniert bei mir irgendwie nie:
Ja es stimmt schon: Der Cap hat sich gut gewandelt, greift im 616er Universum gerne heiße (US-)Themen kritisch an, und versteht sich meist als die Allegorie für alles was gut ist; auch gerne auch ganz unabhängig von seinem Thema.

Warm werde ich mit ihm trotzdem nicht, und da ist natürlich sein Stars and Stripes Hintergrund nicht ganz unschuldig. Es ist schlicht einfach manchmal zu viel.
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Avatar Helldiver
Helldiver
#9 | 18. Apr 2011, 21:02
Zitat von Murdokk:
Klar Amerika brauch Superhelden dringender als sonst in diesen Tagen.

Wenn im Sozialwesen, der Innen- u Aussenpolitik nur Trottel ihr Unwesen treiben - irgendwo muss man ja kompensieren.

Wenn ich mir schon die Fresse von dem Typen, 2.f.L ansehe...

Ja genau die Kunstfigur wurde auch genau jetzt erschaffen wegen all dem.
Und wie jemand ausschaut ist egal es ist ne Comicadaption, da wird vieles Klischeehaft dargestellt.
Ich fänds viel interessanter wenn man mal Captain Marvel mit Captain Nazi als gegenspieler nehemn würde dann wäre das geschrei aber groß hier.
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Avatar RindenRudi
RindenRudi
#10 | 18. Apr 2011, 21:11
Was wäre die Spiele und Filmindustrie heutzutage ohne die bösen Deutschen Nazis von früher..../Ironie off

Immer der selbe Dreck im Kino und in Spielen-Schon Mist wenn man sonst keine gescheiten Ideen hat.
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