Der US-Sender CBS hat auf dem gestrigen Star-Trek-Panel weitere Details zur neuen Serie Star Trek: Discovery bekannt gegeben.

Dabei gibt Produzent, Autor und Showrunner Bryan Fuller wichtige Neuigkeiten zur Besetzung und Handlung der Serie preis:

  • Die neue Serie Star Trek: Discovery ist in der Prime-Timeline angesiedelt und spielt etwa zehn Jahre vor der Original-Serie Raumschiff Enterprise mit Captain Kirks (William Shatner).

  • Die Besatzung des Raumschiffs Discovery besteht aus sieben Charakteren. Dazu gehört ein Alien namens Saru und ein homosexueller Charakter, bestätigt Fuller.

  • Die Hauptfigur ist diesmal nicht der Captain, stattdessen steht ein weiblicher Lieutenant Commander im Fokus der Serie. Sie bekleidet diesen Rang zunächst »unter Vorbehalten«. Warum das der Fall ist und ob sie womöglich wegen Verfehlungen unter Bewährung steht, wurde noch nicht verraten.

  • Die neue Serie beinhaltet mehr Aliens als in anderen Star-Trek-Serien zuvor, teils neue und teils überarbeitete Versionen bekannter Alien-Rassen. Auch Roboter dürfen nicht fehlen.

  • Zur Story verrät Fuller, dass sich Star Trek: Discovery mit einem Vorfall beschäftigten wird, der in der Serie Raumschiff Enterprise erwähnt wurde und über dessen Aufgreifen sich die Fans uns Kenner der Serie sicherlich freuen würden. Schließlich habe er selbst als Fan schon immer mehr erfahren wollen. Dabei handelt es sich aber laut Fuller nicht um den ersten Krieg mit den Romulanern noch um die Geheimorganisation Section 31. Auch wird es kein Kobayashi-Maru-Test geben, dennoch wird die Thematik von ausweglosen Situationen aufgegriffen.

  • Fuller merkt an, dass die neue Serie ja nicht im Fernsehen gezeigt wird und daher nicht den sonst üblichen Regeln, Zwängen und Verfahren einer normalen TV-Serie unterliegt.

  • Es gibt Überlegungen über die Einbindung des Charakters Amanda Grayson, Spocks Mutter. Fuller sprach sich für die Darstellung von Winona Ryder im Kinofilm Star Trek aus dem Jahr 2009 aus und möchte sie auch in der Serie haben, jedoch nur als Nebenfigur.

  • Die Dreharbeiten beginnen im September in den Pinewood Studios in Toronto, Kanada. Dort hat CBS die größte Studiohalle Nordamerikas angemietet, die sogenannte Mega Stage mit einer Fläche von 4.200 Quadratmeter und fast 20 Meter Höhe.

  • Die erste Staffel enthält 13 Episoden und erzählt eine durchgehende Geschichte. Dennoch bleibt der episodenhafte Charakter mit in sich abgeschlossenen Elementen bestehen.

  • Die Auftaktfolge wird in Spielfilmlänge gezeigt, die restlichen Folgen werden im wöchentlichen Rhytmus veröffentlicht.

  • In den USA wird die Serie auf CBS All Access gezeigt, für Deutschland und weiteren Ländern hat sich Netflix die Rechte gesichert und zeigt die neuen Folgen wenige Stunden nach der US-Premiere.