Playstation 3 : Playstation 3: Briten müssen kräftig draufzahlen Playstation 3: Briten müssen kräftig draufzahlen Europäische Konsolen-Käufer sind es bereits gewohnt, dass sie für ihre Hardware vergleichsweise mehr bezahlen müssen als Japaner oder Amerikaner. Wie aus verschiedenen englischen Presseberichten vom Wochenende hervorgeht, sollen die Briten bei Sonys Playstation 3 nun besonders kräftig zur Kasse gebeten werden. Laut Sony Computer Entertainment UK wird die Premium-Version der Playstation 3 mit 60-GByte-Festplatte stolze 425 Pfund kosten. Bei derzeitigem Umrechnungskurs sind dies knapp 800 US-Dollar. In den USA hingegen soll die gleiche Version im November 599 Dollar kosten. Bei dieser Preisdifferenz wird ein Import immer lohnender, zumal Sony keine Regionalcodes mehr bei Playstation 3-Spielen verwenden will.

Der auf der E3 veröffentlichte Preis für die Euro-Zone beträgt 599 Euro, was beim derzeitigen Umrechnungskurs ebenfalls ein Aufschlag von umgerechnet rund 160 Dollar bedeuten würde. Die gleiche Preispolitik hatte bereits Microsoft beim Start der Xbox 360 vorgemacht, als sie ebenfalls den Preis für ihre Konsole Eins-zu-Eins von Dollar nach Euro umgerechneten und somit den tatsächlichen Währungskurs komplett vernachlässigten.

Die britischen Kollegen von Eurogamer haben dazu auch ein Interview mit einem Mitarbeiter von Sony geführt. Dieser verteidigt den hohen Preis der Playstation 3 und weist auf die technische Ausstattung hin. "Wenn Sie daran denken, dass ein Blu-Ray-Player selbst rund 600-700 Pfund kosten wird, und wir nur 425 Pfund verlangen, dann ist dies ein Schnäppchen", sagte Ray Maguire, Managing Director bei Sony UK. Ob britische und somit auch europäische Käufer die Gelegenheit haben werden, die abgespeckte und damit etwas preisgünstigere PS3-Version zu bekommen, ist weiterhin unklar. Nach jüngsten Berichten wird die Core-Version in England entweder gar nicht oder erst einige Zeit später verfügbar sein.