Wii U : In der Wii U kommen Chips von IBM und AMD zum Einsatz. In der Wii U kommen Chips von IBM und AMD zum Einsatz. Bei der E3-Präsentation der Nintendo Wii U stand vor allem der kabellose Touchscreen-Controller im Mittelpunkt. Mittlerweile hat der japanische Spielekonzern aber auch die technischen Rahmendaten der Konsole bekannt gegeben. So werden in dem Gerät Prozessoren von AMD und IBM verbaut, Spiele werden auf Disc mit 25 GB Speicher ausgeliefert.

Das Herzstück der Wii U ist ein Multicore-Prozessor, der von IBM speziell für Nintendo entwickelt wurde. Der Prozessor basiert auf der PowerPC-Architektur und wird in 45 Nanometer-Verfahren hergestellt. Integrierter DRAM soll die verschiedenen Kerne zu jeder Zeit mit großen Datenmengen versorgen können.

AMD liefert den Grafikchip, der auf den Radeon-HD-GPUs basiert. Der Chip ermöglicht die parallele Ansteuerung mehrerer Displays und gibt über den HDMI-Ausgang ein Bild in Full-HD (1080p) aus - daneben sind auch die Auflösungen 1080i, 720p, 480p und 480i in 4:3 oder 16:9 möglich.

Die Spiele-Disks für die Wii U ähneln mit einem Durchmesser von zwölf Zentimeter herkömmlichen DVDs und Blu-Rays, allerdings setzt Nintendo auf ein eigenes Dateiformat, das bis zu 25 GB Daten pro Disk erlaubt. Auf der Wii sind aktuell 4,7 und 8,54 GB möglich.

Intern speichert die Wii U Daten in einem Flashspeicher, der durch SD-Karten und USB-Geräte (vier USB 2.0-Ports) erweiterbar ist.

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Der kabellose Controller hat einen 6,2 Zoll großen Touchscreen im 16:9-Format. Neben dem Display sind zwei Analogsticks, vier Knöpfe, ein digitales Steuerkreuz sowie Select-, Start- und eine Home-Taste verbaut. Auf der Rückseite finden sich vier Schultertasten, der Lautstärkeregler und ein Kopfhöreranschluss. Die Wii U unterstützt zudem auch die alten Wii-Remotes und Nunchuks sowie den Classic Controller und das Balance Board.

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Nintendo Wii U