Alliance: The Silent War : Vor allem Tageslicht simuliert die Alliance-Engine sehr schön. Vor allem Tageslicht simuliert die Alliance-Engine sehr schön. Immer wieder findet man auf der E3 Spiele, von denen man zuvor nie gehört hat. Zum Beispiel den Ego-Shooter Alliance: The Silent War. Dabei liegt der Stand des Entwicklers Windwardmark gar nicht mal so versteckt gleich beim Eingang der Messe. Wir fragen nach, wie sich ein bislang unbekanntes Team so einen prominenten Stand leisten kann und Firmengründer Asi Lang gesteht: "Wir haben Blut und Wasser geschwitzt und etliche schlaflose Nächte hinter uns, bis die Finanzierung des Standes komplett war." Denn Windwardmark sind nur acht Studentenkumpels, die ihr Abschlussprojekt einer 3D-Engine jetzt zu einem richtigen Spiel machen wollen.

Und das könnte sogar klappen, denn Alliance bietet neben der brauchbaren Optik vor allem eine schicke Story: Sie kämpfen in fast allen bewaffneten Konflikten des 20. Jahrhunderts, vom ersten Weltkrieg über die Kommunistenunruhen im Berlin der 20er-Jahre bis zu modernen Gefechten im Nahen Osten. Denn hinter all diesen Kriegen steht eine Weltverschwörung, die Sie aufklären sollen. Außerdem lösen Sie wichtige Ereignisse wie die Revolution in Kuba aus. Das Waffenarsenal ist riesig, bei der Zeitreise benutzen Sie über 200 Schießprügel. Spielerisch gibt es zwar keine Besonderheiten, die nette Optik und mitreißende Missionen sollen Sie trotzdem zum Weiterspielen motivieren.

Und wann wird Alliance fertig? Asi Lang: "Wir hoffen, mit unserem Stand hier einen Publisher zu finden, und da sieht es schon sehr gut aus. Etliche Vertreter großer Firmen waren schon hier und waren sehr interessiert. Sobald wir einen Vertrag unterschrieben haben, kann es sehr schnell gehen." Wir wünschen den Jungs von Windwardmark auf jeden Fall Glück, das haben sie allein für den Mut zu einem selbst finanzierten E3-Stand verdient.