Activisions Shooter-Reihe kehrt zum PC zurück. Das will zumindest das amerikanische Magazin IGO Amped erfahren haben. Laut einer verlässlichen Quelle hat der Entwickler der ersten beiden Teile, Infinity Ward, wieder die Programmierung übernommen. Das Ergebnis soll dann nicht nur wie beim dritten Teil für Konsolen erscheinen, sondern auch für PC. Weltkriegs-erprobte Computerspiele-Veteranen wird es allerdings überraschen, dass Call of Duty 4 angeblich ein modernes Setting haben wird.

Viele weitere Details hat Amped nicht erfahren. So ist zum Beispiel nicht bekannt, welchen Krisenherd sich Infinty Ward für ihr neues Spiel ausgesucht hat. Dafür schreibt Amped, dass das Trefferzonen-Modell bei den Gegnern sehr detailliert sein wird. Während andere Shooter nur vier kritische Zonen am Kopf haben, sollen es bei Call of Duty 4 16 Stück sein. So wäre es denkbar, den Helm eines Gegners an der Seite zu treffen, um eine Drehbewegung auszulösen. Vermutlich kann man auch ein Ohr eines Feindes wegschießen. Was die deutsche USK zu sagen hätte, wenn das stimmt, dürfte klar sein.

Derzeit hat Activsion die Entwicklung von Call of Duty 4 nicht offiziell bestätigt. Allerdings hatte Ininity-Ward-Besitzer Activsion bereits 2003 nach dem ersten Teil angedeutet, dass aus Call of Duty eine sehr lange Serie werden soll. Dass Treyarch den dritten Teil entwickelt hatte, spricht dafür, dass Activision auch möglichst oft neue Ausgaben der Serie auf den Markt bringen möchte.