Gewalt-Diskussion : Electronic Arts Electronic Arts Die Debatte geht weiter: Im neuen Online-Magazin versucht Publisher Electronic Arts ein differenzierteres Bild zum Thema Gewalt in Computerspielen zu geben. Auch wenn der weltweit größte Hersteller von Computer- und Videospielen alles andere als unparteiisch ist, sind die im Magazin aufgeworfenen Meinungen und Thesen von verschiedenen Fachleuten eine genauere Betrachtung wert. Unter anderem kommen der Professor Jürgen Fritz, der freie Autor Markus Albers, SZ-Redakteur Bernd Graf und Ex-Leverkusen-Manager Rainer Calmund zu Wort. EA will damit ein Kontrast-Programm zu den üblichen Behauptungen und Vorurteilen, wie sie jüngst wieder im Frontal 21-Bericht zu sehen waren, bieten.

Dabei hat der Publisher aber auch konkrete Forderungen: "Eltern und Lehrer müssen sich mehr für Computerspiele interessieren". "Denn obwohl Gewalt in allen anderen Medien vom Kino über das Fernsehen, (Hip-Hop-)Musik bis hin zu Jugendbüchern ständig präsent ist, ziehen meistens Computerspiele im gesellschaftlichen Ansehen immer wieder den Kürzeren, wenn Gewalt darin auftaucht. Das Problem bei Computerspielen ist die fehlende »Lesefähigkeit« der Eltern. Während sie im Gegensatz dazu Bücher oder Filme aus ihrer pädagogischen Erfahrung und der eigenen Entwicklung begreifen und den Inhalt nachvollziehen und beurteilen können, sind Computerspiele für Erwachsene häufig eine unbekannte Größe, die eigenen Regeln folgt und die Erwachsene oft nicht nachvollziehen können", heißt es in einem Artikel.

Das komplette EA-Magazin können Sie in Form einer PDF-Datei (3,7 MByte) hier herunterladen.