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Windstorm Studios - Neue Firma eines Ensemble Studios-Mitarbeiters

Dusty Monk von Ensemble Studios gründet eine neue Spielefirma.

Von Andre Linken |

Datum: 19.03.2009; 12:03 Uhr


Windstorm Studios : Halo MMO Halo MMO Nach und nach finden die ehemaligen Mitarbeiter der kürzlich geschlossenen Ensemble Studios neue Arbeit. Wie jetzt bekannt gegeben wurde, hat der Programmierer Dusty Monk mit den Windstorm Studios eine neue Spielefirma gegründet. Dort wird laut ersten Informationen bereits an einem ersten Projekt gearbeitet .- ein Online-Rollenspiel.

In diesem Genre konnte Monk bereits etwas Erfahrungs sammeln, wirkte er doch bei dem eingestellten Halo-Onlinespiel mit. Zudem zeichnete er sich für Titel wie Age of Empires und Halo Wars verantwortlich. Wann die ersten Details zu seinem neuen Projekt enthüllt werden, steht derzeit allerdings noch nicht fest.

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Avatar Mandaron
Mandaron
#1 | 19. Mrz 2009, 12:40
"Dort wird laut ersten Informationen bereits an einem ersten Projekt gearbeitet"

na was das wohl sein wird...

"ein Online-Rollenspiel."

tätä. wer hätte das gedacht...
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Avatar Syrion
Syrion
#2 | 19. Mrz 2009, 15:04
Und weiter gehts. Es wäre mal interessant zu wissen, wieviele MMORPGs derzeit bei größeren Studios in Entwicklung sind. Da soll dann also in den nächsten Jahren eine Welle von 20 oder 30 Spielen auf uns zu kommen, in einem Genre, das scheinbar kaum mehr als 5 dauerhafte "Gewinner" zulässt, und wovon ein Platz sowieso schon auf Lebenszeit reserviert ist. Naja, andererseits werden ja sowieso 3/4 der Projekte wieder eingestellt, wenn man nach jahrelanger Entwicklung bemerkt wurde, dass die eigentlich garkeiner spielen würde. Mal abgesehen von den traurigen Fällen, in denen das erst nach Veröffentlichung bemerkt wird.
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Avatar SynTetic
SynTetic
#3 | 19. Mrz 2009, 15:37
Ich halte es für absolut unnötig, einen neuen Versuch zu starten, in einen umkäüften Markt einzusteigen, der längt etablierte Vertreter hat. So kann es ganz schnell passieren, dass das neu gegründete Studio schnell wieder geschlossen ist - wahrscheinlich sogar noch vor Fertigstellung des Spiels.

Was die Leute wirklich wollen, ist z.B. ein "echtes" Age of Empires. Und zwar eines, dass als Nachfolger von Teil 2 bezeichnet werden kann!
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Avatar deslok
deslok
#4 | 19. Mrz 2009, 16:34
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar BigBamDaddy
BigBamDaddy
#5 | 19. Mrz 2009, 23:29
Zitat von deslok:
Die Welt der OnlineRollenspiele verhält sich aber nicht so wie ihr denkt.
Ein Spiel mit 50.000 Stammspielern ist bei Entwicklungsstudios schon ein Erfolg und finanziert das nächste Projekt.
Darum trauen sich auch kleinere Entwicklerstudios an Onlinerollenspiele.Man brauch nicht unter die ersten 5 zu kommen.
Dazu gabs mal in der 4players.de und auch in der Gamestar.de einen sehr guten Artikel.
Was aber stimmt ist die vermehrte Produktion. Naja, jeder versucht WOW abzulösen und ich glaub das wird sehr lange dauern, da viele Spiele sich WOW gleichen. Ich weiß, es gibt auch Spiele die es nicht tun, aber mein Eindruck ist, dass die meisten da bei WOW vielabgucken.
Naja, eigentlich ist mir diese Sparte eh egal!
:-)


Das ist so aber nicht ganz korrekt. Natürlich ist es möglich dass ein Spiel mit durchgehend 50.000 Abos sich und einen potentiellen Nachfolger finanzieren kann. Problematisch sind aber die Umsatzvorstellungen des Publishers bzw. der Investoren. Die Finanzierung des ersten Spiels läuft eben auf "Pump" bzw. wird das Studio gleich vom Publisher aufgekauft.
Das Dilemma hier ist dass man als Publisher selbstverständlich hohe Gewinne will. Ein MMO mit 50.000 Spielern ist zwar nett, generiert aber keine hohen Einnahmen. Die Ressourcen die in das Aufrechterhalten des laufenden MMOs gesteckt werden sind in so einem Fall oftmals woanders besser investiert (ganz gleich ob das Ding durchaus rentabel im kleinen Maßstab ist).
Zuletzt hat man diesen Umstand wohl bei Tabula Rasa gesehen.

Fernab vom MMO-Markt gibt es eben auch viele kleine Studios mit Low-Budget-Produktionen. Trotz schlechten Werungen finden sich da eben immer Käufer und diese Strategie funktioniert durchaus. Publisher setzen auf solche kleinen Spiele um relativ sichere und regelmäßige, wenn auch geringe, Einnahmen generieren zu können. Kerngebiet ist dies aber eben nicht. Große Gewinne werden mit großen Titeln gemacht.

Zum Thema WoW-Nähe neuerer MMOs. Stimmt vollkommen. Leider orientieren sich viele Neuproduktionen am Genrekönig.
Für mich ist das unverständlich. Natürlich ist es verlockend Spielelemente zu übernehmen, man sieht ja dass sie funktionieren.
Allerdings ist dies wohl auch der Grund warum keiner an den Erfolg von WoW ran kommt. Überspitzt: Warum eine Kopie spielen, wenn ich das Original haben kann?

Da spielt es eben nun keine Rolle ob WoW irgendwas erfunden hat. Fakt ist, dass WoW Content anbietet und andere MMOs sehr ähnlichen.
Hier muss man einfach mal innovativ sein und grundlegend andere Konzepte verfolgen. Mit WoW kann man im großen Stil nicht konkurrieren. Man kann aber all diejenigen erreichen, welche mit WoW wenig anfangen können.
Der MMO-Markt hat sehr viel Potential und ist wohl (obs einem nun gefällt oder nicht) _der_ Markt für die Platform PC in der Zukunft.
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Avatar montitan
montitan
#6 | 20. Mrz 2009, 09:59
ich will kein onlinerollenspiel, ich will ein age of empires! ^^
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