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Ubisoft - Tool gegen Raubkopien vorgestellt

Der französische Publisher Ubisoft hat wie bereits angekündigt ein neues Tool gegen Raubkopien vorgestellt.

Von Frank Maier |

Datum: 26.01.2010; 11:38 Uhr


Ubisoft : Ubisoft Ubisoft Die Anzahl der in BitTorrent-Tauschbörsen und Peer-to-Peer-Netzwerken angebotenen Raubkopien nimmt immer größere Ausmaße an. Die Folge: Sinkende Umsatzerlöse. Deshalb haben mittlerweile nahezu alle großen Publisher den Kampf gegen Raubkopien aufgenommen - mehr oder weniger erfolgreich.

Als einer der letzten hat nun auch der französische Publisher Ubisoft sein neuestes Tool vorgestellt, mit dem der Software-Piraterie Einhalt geboten werden soll. An sich keine große Überraschung, schließlich hatte Yves Guillemot, CEO bei Ubisoft, bereits im November vergangenen Jahres die Entwicklung eines Tools angekündigt, ohne damals allerdings ins Detail zu gehen. (wir berichteten):

So wird Ubisoft nach Angaben amerikanischer Medien zukünftig komplett auf klassische Kopierschutzmechanismen verzichten und stattdessen einen ähnlichen Weg wie Valves Online-Plattform Steam oder Microsofts Games for Windows Live einschlagen.

Die neue Plattform soll demnach einen Lösungsansatz bieten, der alle bisherigen Kritikpunkte an DRM (Digital Rights Management ) ausmerzt. So können Spieler zukünftig das Spiel nicht nur beliebig oft installieren sondern auch ohne DVD im Laufwerk spielen. Der Nachteil: Die Freischaltung der Spiele erfolgt ausschließlich über einen vorhandenen Ubi.com-Account. Somit wird eine vorhandene Internetverbindung für die Registrierung zwingend vorausgesetzt.

Selbst die Speicherstände werden zukünftig nicht mehr auf der heimischen Festplatte, sondern auf den Servern von Ubisoft abgespeichert. Ein Zugriff ist damit von jedem Rechner aus möglich.

Ab welchem Zeitpunkt Ubisoft das Tool einführen will ist zwar nicht bekannt, allzu lange dürfte es allerdings nicht mehr dauern.

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Avatar stuff2play
stuff2play
#1 | 26. Jan 2010, 12:32
"Die Anzahl der in BitTorrent-Tauschbörsen und Peer-to-Peer-Netzwerken angebotenen Raubkopien nimmt immer größere Ausmaße an. Die Folge: Sinkende Umsatzerlöse."

Das Wort heißt "Schwarzkopie".
"Sinkende Umsatzerlöse" wegen Schwarzkopien? Warum verkaufen sich die Xbox 360 Versionen von Spielen dann wie Butter? Vorallem sieht man an der PS3, dass auch wenn ein System keine Schwarzkopien "kennt" es trotzdem nicht den Umsatz von Spielen anregt. Oder verkaufen sich die PS3 Versionen von Spielen mehr als die Xbox360 oder PC-Versionen? ;-)
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Avatar Ping
Ping
#2 | 26. Jan 2010, 12:33
Und auch weiterhin stirbt es sich munter auf dem Gebrauchtspielemarktplatz.
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wicht
#3 | 26. Jan 2010, 12:35
Da sie zu diesen Schritten gezwungen werden, kann man es nicht ändern.

Hoffen wir nur das es funktioniert
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Avatar raxxxor18
raxxxor18
#4 | 26. Jan 2010, 12:36
"Die neue Plattform soll demnach einen Lösungsansatz bieten, der alle bisherigen Kritikpunkte an DRM (Digital Rights Management ) ausmerzt."

Falsch. Denn man kann die Spiele dann weder weiterverkaufen noch offline Spielen.
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Avatar blacksun84
blacksun84
#5 | 26. Jan 2010, 12:36
Irgendwie gefällt mir das nicht. Ok, Steam habe ich auch seit der Weihnachtsaktion 09, aber ich habe keine Lust, 3-4 Spieleportale aktiv zu haben, wennich mal zocken will.
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Avatar Trichter*
Trichter*
#6 | 26. Jan 2010, 12:41
Ich kann mit Spielständen NUR auf dem Server ( und damit permanente Onlineverbindung) des Herstellers genausowenig anfangen wie mit begrenzten Installationen.

Hoffentlich kommt Silent Hunter 5 und Assassins Creed 2 noch ohne dieses Tool.
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Avatar Raet
Raet
#7 | 26. Jan 2010, 12:42
Eine zwigende! Auslagerung der Spielstände ist für mich leider ein ernstzunehmender Punkt das Produkt nicht zu kaufen.
Optional, und intelligent verwaltet, ist es sicherlich sehr wünschenwert wenn man ohne seinen Desktop-Rechner auf Reisen geht - das bei einigen Spielen teils komplizierte suchen und übertragen der Spielstände würde entfallen.
Leider bin ich weder immer online und möchte dies auch künftig nicht immer sein müssen wenn ich ein Einzelspielerspiel nutze. Zum anderen möchte ich auf Reisen nicht das der Traffic allein durch Werbe-, Nutzer- und Copyrightmodule aufgebraucht wird sondern kontrollierbar und im Verhältniss auch vertretbar bleibt.
Obwohl ich eigentlich kaum dafür bin das sich der Gesetzgeber um jede Kleinigkeit bemühen muss... aber hier würde es Zeit werden Computerspielen wieder den rechtlichen Wert eines Handelsgutes zugeschrieben bekommen, weg von der Personalisierten Nutzerlizens.
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Avatar Ikarus
Ikarus
#8 | 26. Jan 2010, 12:44
Ich habe keine Probleme mit Online Aktivierungen.. Aber die Spielstände sollten gefälligst bei mir auf dem Rechner sein!
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Avatar erebosa
erebosa
#9 | 26. Jan 2010, 12:44
Einerseits OK. Kann ich gut verstehen das jede Firma so einen weg einschlaegt.
Aber wenn ich an den Muehl zurueck denke der in den letzen 2-3 jahren rausgekommen ist kann ich aber auch gut die Leute nachvollziehen die sich das game erst von den torrents runterladen und anschauen wie es ist.
Ein preis von 50€ fuer ein verbuggtes game oder kurzes game finde ich die reinste abzocke. Geschweige von manchen spielen die grosses potenzial hatten aber die Publisher haben es verboggt weil nicht genug Zeit gegeben worden ist.
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Avatar Blutschinken
Blutschinken
#10 | 26. Jan 2010, 12:45
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