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Electronic Arts - Sinkender Umsatz aber weniger Verlust

Der Publisher Electronic Arts hat die aktuellen Geschäftszahlen veröffentlicht.

Von Andre Linken |

Datum: 09.02.2010; 15:01 Uhr


Electronic Arts : Electronic Arts Logo (EA) Electronic Arts Logo (EA) Vor kurzem veröffentlichte der Publisher Electronic Arts die aktuellen Zahlen aus dem abgelaufenen Geschäftsquartal (Stichtag: 31. Dezember 2009). Dabei gibt es sowohl eine negative als auch eine positive Entwicklung zu verkünden.

Einerseits sank der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahr um zirka 25 Prozent auf 1,24 Milliarden US-Dollar. Gleichzeitig konnte der Publisher jedoch seinen Verlust von 641 auf 82 Millionen Dollar senken. Dies sind wohl erste Auswirkungen von den drastischen Sparmaßnahmen (wir berichteten), die Electronic Arts im Jahr 2008 eingeleitet hat.

Aber auch die guten Verkaufszahlen von Spielen wie FIFA 10 (9,7 Millionen), Dragon Age: Origins (3,2 Millionen) und Left 4 Dead 2 (2,9 Millionen) dürften maßgeblich zu diesem Ergebnis beigetragen haben.

Interessant ist auch die Verteilung des Umsatzanteils der einzelnen Plattformen. Demnach machen PC-Titel mittlerweile 17 Prozent des Umsatzes ein und konnten somit eine Steigerung von sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr verbuchen - alle anderen Plattformen legten nur minimal zu oder mussten sogar Abstriche hinnehmen.

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Avatar Ser Parzival
Ser Parzival
#1 | 09. Feb 2010, 15:28
Die PC-Steigerung liegt warscheinlich an Sims 3 und der besseren PC-Version von Dragon Age-Origins, während der Konsolen-only-Titel Brütal Legend im Laden ja eher gefloppt ist.
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Avatar blacksun84
blacksun84
#2 | 09. Feb 2010, 15:35
Zitat von Ser Parzival:
Die PC-Steigerung liegt warscheinlich an Sims 3 und der besseren PC-Version von Dragon Age-Origins, während der Konsolen-only-Titel Brütal Legend im Laden ja eher gefloppt ist.


Das wollte ich auch eben schreiben. Ohne Sims 3 wäre die Steigerung beim PC wohl nicht vorhanden.
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Avatar Coolstyle
Coolstyle
#3 | 09. Feb 2010, 15:47
Den Gewinn erhoffen sie sich dann vom Facebook C&C, ha ha ha
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Avatar BossJoker
BossJoker
#4 | 09. Feb 2010, 15:59
Ich finde der PC ist der Konsole immer noch in sehr vielen Bereichen überlegen und wird immer meine Spieleplattform Nr. 1 bleiben.
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Avatar Relix
Relix
#5 | 09. Feb 2010, 16:19
Die Frechheit ist doch, dass der Konzern überhaupt spart, wenn er noch immer fette Gewinne macht. Okay die Ausgaben sind/waren enorm, aber so lange man noch immer mehrere hundert Millionen Dollar Gewinn macht ist es einfach eine Schande Entwickler zu feuern und ganze Studios zu schließen nur um noch mehr Kohle zu machen. Wenn ein von der Wirtschaftskrise gebeutelter Konzern Mitarbeiter entlässt und einspart um sein Überleben zu sichern, ist das absolut verständlich. Das, was EA hingegen macht, ist einfach nur gierig.
Und wir Kunden spüren die Einsparungen auch: Der Kundensupport von EA beispielsweise ist einfach das letzte!
Vielleicht ist das jetzt etwas unsachlich, aber meiner Meinung nach ist allein der Name Electronic Arts eine Lüge. Kunst kommt nur von den Studios, die sie übernommen haben, sie selbst schöpfen nur den Rahm ab und jammern rum, dass sie vom Europäischen Markt enttäuscht sind.

Edit:

Oh ich gebe zu, dass ich an der Meldung etwas falsch verstanden habe.
Ich habe den Verlust mit den Ausgaben verwechselt. Das war mein Fehler und das gebe ich offen und ehrlich zu.
Ich entschuldige mich deswegen für meinen Fehler und meine Aussagen und ziehe meine Kritik am Konzern (abgesehen vom Kundenservice, der ist wirklich mies) zurück.
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Avatar Hellhound32
Hellhound32
#6 | 09. Feb 2010, 16:33
#5: Du verstehst da etwas falsch! Der Konzern sparrt, weil er verluste macht! Er macht also Schulden. Umsatz heißt nur was reingekommen ist, ob danach aber Gewinn oder ein Verlust zu buche schlägt, hängt von den Ausgaben ab. Und die sind wohl höher.
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Avatar Hatschi18
Hatschi18
#7 | 09. Feb 2010, 16:38
@Relix: Wenn du dich entscheiden könntest. 2 Milliarden oder 20 Milliarden pro Jahr zu verdienen, für was würdest du dich wohl entscheiden, hm?! =)
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Avatar Eiche958
Eiche958
#8 | 09. Feb 2010, 16:58
Tja, diese Neuigkeit wird den entlassenen Mitarbeitern reichlich wenig nützen. Aber wenn man durch diese Taktik den Verlust von 641 auf 82 Millionen Dollar senken konnte, na immerhin, schon gewaltig!
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Avatar Joe-Z
Joe-Z
#9 | 09. Feb 2010, 17:06
@#5 u. #7:
sagt mal, habt ihr die news überhaupt gelesen (oder die headline wie mir grad auffällt)? o0
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Avatar Ickis99
Ickis99
#10 | 09. Feb 2010, 17:09
Zitat von Hatschi18:
@Relix: Wenn du dich entscheiden könntest. 2 Milliarden oder 20 Milliarden pro Jahr zu verdienen, für was würdest du dich wohl entscheiden, hm?! =)


Was mich betrifft, kommt es darauf an.

Wenn ich mit ersterem als Publisher bekannt werde, der weitgehend beliebt bei seinen Kunden ist, der erstklassigen und kompromisslosen Support liefert, zudem innovativen Spiele-Schmieden die notwendige Unterstützung liefert (auch wenn mal ein Flop dazwischenkommt) und Mitarbeiter hat die sagen, dass sie nie mehr woanders arbeiten würden und das auch nicht müssen.... oder mit letzterem als EA bekannnt werde.... Tja, ich würde es mit den 2 Milliarden riskieren.
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