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Gaikai - Spielestreaming ohne Abogebühren

Gaikai sagt OnLive den Kampf an: Mehr Server und keine Monatsgebühren.

Von Daniel Raumer |

Datum: 12.03.2010; 10:57 Uhr


Gaikai : Gaikai Gaikai Der Spielestreaming-Dienst Gaikai wird keine monatlichen Abogebühren von den Spielern verlangen. Das bestätigten die Entwickler gegenüber der Internetseite joystiq.com auf der Games Developers Conference (GDC).
Der Verzicht auf den monatlichen Gebühren ist damit wie eine Kampfansage an den großen Konkurrenten OnLive, der gestern bekannt gab, dass Spieler 15 Dollar pro Monat zahlen müssen. Gaikai beruht technisch auf dem gleichen Prinzip wie OnLive, allerdings werde Gaikai viel mehr Server anbieten. Von ganzen 300, verteilt über die Vereinigten Staaten, sprechen die Entwickler. Zum Vergleich: OnLive bietet zum Start im Juni gerade einmal fünf Serverfarmen an.

Damit könnte Gaikai besser aufgestellt sein, was die Einführung von Spielestreaming in den USA angeht. Mehr Server reduzieren die Entfernung zum Endnutzer und damit die Latenz beim Spielen. Außerdem stellen die Abogebühren von OnLive für neue Nutzer möglicherweise ein Hindernis dar, den Dienst auszuprobieren.

Bleibt aber abzuwarten, wie sich die Situation darstellt, wenn beide Services regulär laufen. Hier hat aber bis jetzt OnLive die Nase vorn, denn in den USA läuft schon die Betaphase, im Juli ist der Launch. Gaikai scheint in der Entwicklung noch nicht so weit fortgeschritten zu sein.

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Avatar nutellajunge
nutellajunge
#1 | 12. Mrz 2010, 11:34
"Außerdem stellen die Abogebühren von OnLive für neue Nutzer möglicherweise ein Hindernis dar, den Dienst auszuprobieren."

Soweit ich weiß, wird man Onlive ausprobieren können. Das hatte Steve Perlman (CEO Onlive) auch mal bei einer Präsentation am MIT gesagt.
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Avatar futju
futju
#2 | 12. Mrz 2010, 11:42
Meiner Meinung nach besseres Prinzip aber für mich immer noch nichts.
Wieso bleibts es denn nicht bei der guten alten Spielepackung? Und mal Hand aufs Herz: Ist es nicht auch ein Teil von uns (den PClern) den es freut wenn man seinen Rechner aufrüstet. Den es freut sich mit anderen über die beste hardware, die trends und co zu unterhalten?!

In diesem Sinne:
Don´t touch this running System!
It works good and it feels fine!
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Avatar squieky
squieky
#3 | 12. Mrz 2010, 11:53
Wie viel zahlt man dann für ein game? Den vollen Preis? :o
Außerdem soll das Empfangsgerät schon 200€ kosten, was den Service überflüssig macht.

Da holt sich jeder normale Mensch direkt die Konsole+Games und spaart sich die unzulänglichen Remotetechniken...

Ich würde den Service nur nutzen wenn es

1) In super Qualität läuft, so dass ich keinen Unterschied sehe
2) Es für mich Einspaarungen bedeutet da keine Geräte anfallen, sowas wie die Videothek Preise wären OK.

Dann hätte das richtig Sinn und man müsste nicht die Konsolen / PCs kaufen. Nur bezweifle ich das sich sowas für die Anbieter lohnt. Einfach obsolete das ganze.
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Avatar AMiller42
AMiller42
#4 | 12. Mrz 2010, 12:05
Zitat von futju:
Meiner Meinung nach besseres Prinzip aber für mich immer noch nichts.
Wieso bleibts es denn nicht bei der guten alten Spielepackung? Und mal Hand aufs Herz: Ist es nicht auch ein Teil von uns (den PClern) den es freut wenn man seinen Rechner aufrüstet. Den es freut sich mit anderen über die beste hardware, die trends und co zu unterhalten?!

In diesem Sinne:
Don´t touch this running System!
It works good and it feels fine!


Das Prinzip finde ich selbst auch besser, nicht jeder kann regelmäßig spielen und ist dann auch nicht bereit hierfür Abogebühren zu bezahlen. Das Preismodell der Spiele bleibt abzuwarten, jedoch glaube ich nicht, dass dieses wirklich so attraktiv ausfallen wird, dass man hierfür gerne auf PC und Konsole zum spielen verzichtet.

Ob es noch immer die gute alte Spielepackung sein muss ist wohl Ansichtssache. Wenn das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt (bspw. bei der letzten Steam Weihnachtsaktion - GTA IV 7,49 Euro,...) bin ich auch bereit, auf materielles und der Möglichkeit des Weiterverkaufs zu verzichten.

Letztlich bewegt sich über Kurz oder Lang alles hin zum digitalen Vertrieb. Jedoch müssen sich Streaming Angebote erst noch in Sachen niedrige Latenzen, grafische Qualität und Zuverlässigkeit behaupten, bevor diese eine echte Chance haben.
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Avatar The One Avatar
The One Avatar
#5 | 12. Mrz 2010, 12:23
Zitat von futju:
Meiner Meinung nach besseres Prinzip aber für mich immer noch nichts.
Wieso bleibts es denn nicht bei der guten alten Spielepackung? Und mal Hand aufs Herz: Ist es nicht auch ein Teil von uns (den PClern) den es freut wenn man seinen Rechner aufrüstet. Den es freut sich mit anderen über die beste hardware, die trends und co zu unterhalten?!

In diesem Sinne:
Don´t touch this running System!
It works good and it feels fine!


Also ich bin sicherlich kein PC-Gamer weil ich doof bin, eher das Gegenteil. Ich liebe den PC, ich liebe die Probleme. Man hat ein Problem: Man löst es und lernt dabei dazu. Ich liebe das rumschrauben, ich liebe das übertakten.

Und was ich alles mit den Crysis Configs rumgespielt habe. Oder Mods ausprobieren.

Nicht von alledem kann mir eine Konsole/ein Stream Dienst bieten. Nein das kann nur der:

Personal Computer, liebe Leute.


Hey - wenn ein Arbeiter Nachhause kommt und er erschöpft ist, kann ich das verstehen das er nur Knopf drücken und loszocken will.

Meine Arbeitssituation (Informatik-Lehrling) und meine Einstellung und mein Wunsch viel learn by doing zu machen... nein eine Konsole ist mir viel zu einfach gestrickt.
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Avatar rintintin
rintintin
#6 | 12. Mrz 2010, 12:28
Was muss man sich denn unter diesen 300 Servern vorstellen? Selbst wenn das aufwendigste Mehrprozessor-Rechner wären, die, sagen wir mal 8 Spieler gleichzeitig bedienen könnten (was mir schon extrem hochgegriffen erscheint), wären damit maximal 2400 Spieler gleichzeitig möglich.

Das ist für ein kleines Startup bestimmt beachtlich, ein flächendeckender Massenstart ist es aber, vorsichtig gesagt, nicht gerade.
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Avatar Spherre08
Spherre08
#7 | 12. Mrz 2010, 12:52
Zitat von rintintin:
Was muss man sich denn unter diesen 300 Servern vorstellen? Selbst wenn das aufwendigste Mehrprozessor-Rechner wären, die, sagen wir mal 8 Spieler gleichzeitig bedienen könnten (was mir schon extrem hochgegriffen erscheint), wären damit maximal 2400 Spieler gleichzeitig möglich.

Das ist für ein kleines Startup bestimmt beachtlich, ein flächendeckender Massenstart ist es aber, vorsichtig gesagt, nicht gerade.


OnLive bietet zum Start im Juni gerade einmal fünf Serverfarmen an.




Ich glaube da ist die Rede von 300 ServerFARMEN

lg Spherre
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Avatar König
König
#8 | 12. Mrz 2010, 13:10
Wie spricht man die Firma aus? "Gayguy"?
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Avatar pun1sh3r
pun1sh3r
#9 | 12. Mrz 2010, 13:47
Wettbewerb ist immer gut. (:
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Avatar snerff
snerff
#10 | 12. Mrz 2010, 13:53
Ich seh da nicht so wirklich viel Wettbewerb, die Sache scheint doch sehr eindeutig zu sein...

Null Gebühren vs. 15$
300 Server(farmen) vs. 5 Serverfarmen

OnLive: Fail, Gaikai: Win

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