Gewalt in Spielen : Je gewalthaltiger ein Spiel, desto mehr schädliche Hitze produziert die Grafikkarte - das behauptet zumindest der koreanische Professor Dong Wong Cho (Name von der Redaktion nicht geändert). Je gewalthaltiger ein Spiel, desto mehr schädliche Hitze produziert die Grafikkarte - das behauptet zumindest der koreanische Professor Dong Wong Cho (Name von der Redaktion nicht geändert). Dass gewalthaltige Videospiele und vor allem Shooter böse und gefährlich sein sollen, ist nichts Neues. Ein (süd)koreanischer Professor will jetzt herausgefunden haben, dass dem tatsächlich so ist. Der Grund: Hitze. Laut Professor Dong Wong Cho vom Chungbuk Provincial College werden Grafikkarten beim Spielen von gewaltverherrlichenden Spielen heißer und geben mehr Radiowellen ab, was gesundheitsschädlich sei.

Belegen will er dies dadurch, dass beim Spielen eines Rennspiels die Temperatur der Grafikkarte seines Testrechners auf von 36° Celsius auf 45°C kletterte, bei einem nicht näher genannten Shooter jedoch sogar auf 57°C.

Die koreanische Webseite Inven ließ sich dazu herab, diese alberne Theorie zu entkräften und wies darauf hin, dass die Auslastung einer Grafikkarte nichts mit dem Gewaltgrad des dargestellten Inhaltes zu tun habe. Inven machte sogar den Versuch, die Temperatur eines Rechners zu messen, auf dem das alte, grafisch nicht mehr besonders anspruchsvolle, dafür aber um so blutrünstigere Spiel M**hunt (in Deutschland indiziert) lief. Die Grafikkartentemperatur stieg in diesem Fall kaum an.

Wie die Zeitschrift Yonhap News schrieb, will Professor Cho seine »Forschungsergebnisse« bei einem Seminar des koreanischen Institutes für Informations- und Kommunikationswesen vortragen. Dong Wong Cho hat bereits eine gewisse wissenschaftliche Reputation; von ihm stammen Studien darüber, dass der Genuss von Pornografie bei unverheirateten Männern Leberschäden verursachen soll, oder wie Smartphones zu Stimm-Missbildungen führen können.

Die koreanische Online-Community steht Chos Theorie sprachlos gegenüber. Vielleicht sollte der Professor sich bei seinen nordkoreanischen Kollegen oder besser deren Onlinepropaganda-Brigade Uriminzokkiri bewerben, die mit Koryphäen wie ihm sicherlich etwas anfangen können.

Quelle: Kotaku.com