Electronic Arts : Zu schwer? Durchschnittspieler brauchen laut Richard Hilleman zu lange, um die Kernmechaniken von EA-Spielen zu erlernen. Zu schwer? Durchschnittspieler brauchen laut Richard Hilleman zu lange, um die Kernmechaniken von EA-Spielen zu erlernen.

Die Spiele des Publishers Electronic Arts sind zu schwer zu erlernen. Das erklärte der CCO Richard Hilleman im Rahmen einer Präsentation während der Entwickler-Konferenz DICE 2015 im Bezug auf den Durschnittspieler, wie Gamespot berichtet.

Auf das Statement des Interviewers Peter Holmes, dass Button-Layouts innerhalb von Spieleserien und sogar darüber hinaus angeglichen werden sollten, erklärte Hilleman:

»Unsere Spiele sind tatsächlich immer noch zu schwer zu erlernen. Der Durchschnittsspieler benötigt wohl etwa zwei Stunden, um unsere simpelsten Spiele zu erlernen.
Und zwei Stunden von jemandem zu verlangen - von den meisten unserer Kunden, in ihrem normalen Familienalltag - zwei zusammenhängende Stunden zu finden, um sich darauf zu konzentrieren, ein Spiel zu erlernen, da verlangen wir viel.«

EA möchte wohl in Zukunft Spiele weiter streamlinen, damit das breite Publikum ein gutes Spielerlebnis erhält. Coregamer dürften aber mit einem Blick auf Spieleserien wie Dragon Age, Battlefield, Mass Effect und den vielen Sportspielen wohl eher mit den Zähnen knirschen.

Bei der Diskussionsrunde war übrigens auch der Chefdesigner von Mittelerde: Mordors Schatten auf der Bühne, Michael de Plater. Dieser erklärte, dass Rollenspielsysteme und soziale Features in Zukunft in fast jedem Spiel zu finden seien würden. Bereits heute käme kaum ein Spiel mehr ohne Erfahrungspunkte, Level und einem graduellen Fortschrittsystem aus. Auch Multiplayer-Komponenten in Einzelspieler-Titeln sind fast schon nicht mehr wegzudenken.