Um das Phänomen Pokémon Go hat sich in den vergangenen Wochen eine regelrechte Begleit-Industrie entwickelt, von der nicht mehr nur Nintendo, The Pokémon Company und Niantic profitieren. Neben Dienstleistungen und Zubehör-Verkäufen floriert auch der Account-Handel auf eBay.

Mehr zum Thema: Dienstleister geht mit Smartphones spazieren

Wie der Online-Auftritt der britischen Tageszeitung The Guardian und das deutsche Handelsblatt berichten, hat ein Spieler aus Brighton seinen Account für sagenhafte 7.300 britische Pfund verkaufen können. Umgerechnet sind das etwa 8.700 Euro. Für einen Level-23-Account mit einem 1.800+ Gyarados gibt es ein 1.200 Euro hohes Gebot.

Auch in Deutschland werden immense Summen für hochlevelige Accounts mit seltenen Pokémon gezahlt. Zeitweise wurde beim deutschen eBay-Ableger ein Account mit dem als extrem selten geltenden Pokémon Kabutops für 1.499 Euro zum Kauf angeboten. Aktuell gibt es einen Level-25-Account für 350 Euro. Diverse Angebote zwischen 100 und 200 Euro haben sogar bereits Gebote.

Händler riskieren ihre Accounts

Allerdings: Im Grunde könnte Nintendo den gesamten Handel auch unterbinden. Sowohl Käufer als auch Verkäufer riskieren, dass ihre Accounts deaktiviert werden, weil sie gegen die Nutzungsbestimmungen für das Spiel verstoßen. Bisher ist allerdings nicht bekannt, dass diese derart strikt durchgesetzt werden.

Alles News, Guides und Infos zu Pokémon Go auf einen Blick

Nachdem ich mich eingeloggt habe, begrüßt mich Professor Willow. Er führt mich durch ein kurzes Tutorial, zu dem auch die Charaktererstellung gehört. Zu Beginn backe ich mir nämlich meinen Helden. Die Individualisierungsmöglichkeiten sind jedoch kaum der Rede wert - ein paar mickrige Klamotten, Rucksäcke und Mützen, das war's. Ich darf nicht mal die Frisur festlegen, sondern nur aus einer Handvoll Haar- und Augenfarben wählen. Aber sei's drum, ich bin zufrieden mit dem Look meines Avatars und starte das Spiel.