WarCraft 3 : Dass Geduld eine Tugend ist, haben Fans von Blizzard-Spielen gelernt. Mit WarCraft 3 geht eines der am meisten ersehnten Spiele endlich auf die Zielgerade. Leicht verschnupft, aber enthusiastisch empfängt uns Lead Designer Rob Pardo in seinem Büro: »Wo fangen wir an? In den letzten Tagen sind so viele Programm-Teile fertig geworden, dass ich dir stundenlang neue Sachen zeigen könnte.«

Vier Feldzüge

WarCraft 3 : Knarrenbe- stückte Zwergen-Regimenter sorgen für viel Distanz-Bumms. Menschen-Held Kelen steuert einen Blizzard-Zauber bei, um die feindliche Basis kalt zu erwischen. Knarrenbe- stückte Zwergen-Regimenter sorgen für viel Distanz-Bumms. Menschen-Held Kelen steuert einen Blizzard-Zauber bei, um die feindliche Basis kalt zu erwischen. Inzwischen steht fest, wie der Solospieler-Modus von WarCraft 3 aufgebaut ist. Jede der vier Rassen - Menschen, Orks, Nachtelfen und Untote - hat eine Kampagne. Die Reihenfolge ist fest vorgegeben, um eine groß angelegte Story zu erzählen. Sie fangen mit der menschlichen Allianz an; welche Fraktion am Ende gesteuert wird, möchte Blizzard aus Schlussgag-Geheimhaltungsgründen noch nicht verraten. Pro Kampagne sind etwa acht Story-Missionen geplant. Dazu kommen ein paar freiwillige Nebenquests, in denen Sie Erfahrung und Items für Ihre Helden gewinnen können.

Neben klassischen »Stützpunkt aufbauen und gegnerische Basis knacken«-Einsätzen gibt es auch rollenspielerisch angehauchte Missionen, bei denen Sie eine kleine Truppe steuern und diverse Quests absolvieren. Ein Novum für Blizzard-Spiele ist der änderbare Schwierigkeitsgrad. Profis dürfen statt der Normal-Einstellung gleich auf »hart« rangehen. Verliert man dagegen eine Mission, erscheint das tröstliche Angebot, es beim nächsten Versuch auf die leichte Tour zu probieren. »Tonnenweise Zwischensequenzen«, allesamt mit der 3D-Grafikengine des Spiels inszeniert, sollen der Kampagne das Atmosphäre-Sahnehäubchen verpassen.