Tim Sweeney vs. Microsoft : Epic-Chef Tim Sweeney hatte bereits Microsoft und die Universal Windows Platform von Windows 10 kritisiert. Nun legt er nach. Epic-Chef Tim Sweeney hatte bereits Microsoft und die Universal Windows Platform von Windows 10 kritisiert. Nun legt er nach.

Zum Thema Microsoft Windows 10 ab 14,99 € bei Amazon.de Der Epic-Games-CEO Tim Sweeney hatte bereits in der Vergangenheit Microsoft für die Universal Windows Plattform und Windows 10 kritisiert und legt nun nach. Im Rahmen der Entwicklerkonferenz GamesBeat Summit sprach sich Sweeney erneut gegen UWP aus, wie die Kollegen von PC Gamer berichten.

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So würde kein ernstzunehmender Entwickler UWP akzeptieren - außer die, die Microsoft dafür bezahlt. Große Marken wie die GTA-Serie fehlen, laut Sweeney würde der Windows Store vor allem Portierungen für Android-Spielen vorweisen. Für Sweeney sind die Beteuerung von Microsoft, eine offene Plattform zu bieten, mit Facebook vergleichbar:

Wenn man einen Frosch in heißes Wasser wirft, dann hüpft er raus. Wenn man den Frosch aber in warmes Wasser wirft, und langsam die Temperatur erhöht, wird er es nicht merken und verbrühen. Aber viele Frösche dieser Industrie haben sich bereits verbrannt. Man schaue nur auf Facebook: Jede Firma hat ihre Markenpräsenz auf Facebook ausgelagert, man schickt darüber Nachrichten an seine Kunden. Nun muss man dafür bezahlen, um Nachrichten an Leute zu senden, die dir sowieso folgen. […]

Microsoft hat sich selbst dazu ermächtigt, Updates ohne vorherige Erlaubnis aufzuzwingen. Es gibt einfach ein Update und man kann nichts dagegen machen. Sie können die Spielregeln zu jeder Zeit ändern.

Sweeney kritisiert Microsoft und die Universal Windows Platform noch aus einer anderen Richtung. Und zwar über die Behauptung, dass Microsoft bei keinem großen Fortschritt der PC-Technik vorne mit dabei war.

Die Grafikkarten-Revolution hat hier begonnen, lange bevor Microsoft sich der Sache annahm. Wenn wir von Microsofts Initiative abhängig gewesen wären und Microsoft hätte aktiv externe Treiber oder andere Software geblockt, die sie nicht erlaubt hätten, dann hätte das alles nie stattgefunden.

Die VR-Revolution, die gerade stattfindet - es gibt kein VR-Interface von Microsoft. Falls man es mit dem derzeitigen UWP-System versuchen würde, dann würde es niemals klappen. Offene Plattformen unterstützen die Innovation, ein Monopol erstickt sie im Keim.

Sweeney legt als bekannte Entwickler-Persönlichkeit gerne seine Meinung über für Ihn negative Branchentrends offen. Zuletzt hatte er die »VR-Blockade« im Visier.