Upgrade auf Windows 10 : Das Upgrade auf Windows 10 wird vielen Nutzern auch gegen deren Willen immer wieder angeboten. Das Upgrade auf Windows 10 wird vielen Nutzern auch gegen deren Willen immer wieder angeboten.

Zum Thema Microsoft Windows 10 ab 14,99 € bei Amazon.de Auch wenn Windows 10 laut Microsoft sehr beliebt ist und laut Steam Spieler schon sehr stark auf das neue Betriebssystem setzen, will nicht jeder PC-Nutzer das Upgrade durchführen. Doch die Nutzer von Windows 7 und Windows 8.1 werden von Microsoft immer dringlicher auf das Upgrade hingewiesen und inzwischen schreckt das Unternehmen laut einem Bericht von Infoworld nicht einmal mehr davor zurück, von den Nutzern getroffene Gegenmaßnahmen einfach zu umgehen oder rückgängig zu machen.

Die bekannte Maßnahme, in der Registry von Windows die Einträge AllowOSUpgrade und DisableGWX so einzustellen, dass kein Upgrade und keine Benachrichtigungen gewünscht sind, sorgen nur dafür, dass das Upgrade-Tool nicht mehr sichtbar ist. Tatsächlich wird es noch immer gestartet und beendet sich einfach nur wieder, wenn DisableGWX auf 1 gesetzt ist. Auf den automatischen Download der Daten für das Upgrade, die bis zu 6 GByte Speicherplatz einnehmen können, hat das keinen Einfluss.

Mit den inzwischen in vielen Versionen veröffentlichten Update KB3035583, das immer wieder neu installiert wird, hat Microsoft nun auch noch einen neuen Hintergrundprozess aktiviert. Laut dem Bericht setzt dieser den Werst AllowOSUpgrade alle zwölf Stunden wieder auf 1, auch wenn dieser vom Nutzer manuell auf 0 gesetzt wurde. Dieser neue Hintergrundprozess wird aber anscheinend nicht auf allen Rechnern installiert. Wie Microsoft die Nutzer auswählt, die davon betroffen sind, ist unklar.

Josh Mayfield hat ein Tool namens GWX Control Panel geschrieben, das versucht, diesen Maßnahmen von Microsoft entgegenzuwirken. Aufgrund der Meldungen von Hunderten Nutzern, von denen viele im IT-Bereich arbeiten, ist für Mayfield klar, dass Microsoft nicht nur ein paar Registry-Werte ändern wird, um Upgrades auf Windows 10 voranzutreiben - auch wenn es die Nutzer nervt.

Quelle: Infoworld