Windows 10 : Windows 10 enthält vermutlich auch einen neuentwickelten Browser namens Spartan. Windows 10 enthält vermutlich auch einen neuentwickelten Browser namens Spartan.

Zum Thema Microsoft Windows 10 ab 11,90 € bei Amazon.de In den letzten Monaten gab es Berichte darüber, dass Microsoft seinen Browser vielleicht irgendwann nicht mehr Internet Explorer nennen wird, um das nicht besonders gute Image dieser Software aus der Vergangenheit loszuwerden. Nun sieht es so aus, als ob Microsoft nicht nur den Namen, sondern auch den Browser selbst ersetzen will, auch wenn der Internet Explorer noch nicht ganz verschwindet.

Wie die Microsoft-Expertin Mary Jo Foley schreibt, arbeitet Microsoft an einem neuen Browser mit der Bezeichnung »Spartan«, bei dem es sich aber nicht um den Internet Explorer 12 handeln soll. Spartan ist laut den Quellen von Foley ein neuer, schneller und einfacher Browser, der in Windows 10 zusammen mit dem Internet Explorer 11 enthalten sein soll. Dabei ist der Internet Explorer aber nur deswegen mit an Bord, damit die Rückwärtskompatibilität zu bestimmten Webseiten gesichert bleibt. Spartan soll für Desktops, Notebooks und mobile Geräte wie Tablets und Smartphones angeboten werden. Bislang ist »Spartan« nur ein Codename und es ist nicht bekannt, welche Bezeichnung der neue Browser bei der Veröffentlichung tatsächlich tragen wird.

Ob der neue Browser schon weit genug fertiggestellt ist, um beispielsweise am 21. Januar 2015 auf der Windows-10-Veranstaltung von Microsoft vorgeführt zu werden, ist nicht klar. Spätestens im Frühjahr soll Spartan dann für einige Tester zur Verfügung stehen, auch wenn die öffentlichen Builds wohl erst einige Zeit danach mit dem neuen Browser ausgestattet werden. Interessant ist in diesem Zusammenhang, das Microsoft vor einigen Monaten erklärt hatte, dass es keine Pläne gäbe, den Internet Explorer für andere Betriebssysteme anzubieten. Bei einem ganz neuen Browser, der kein IE ist, könnte sich das vielleicht ändern.

Eins für alle: Mit Windows 10 sollen die Betriebssystem-Grenzen zwischen verschiedenen Geräten wie Smartphones, Tablets und dem klassischen Desktop-PC verschwinden.