Windows 10 : Windows 10 kann Updates auch über P2P herunterladen. (Bildquelle: Neowin) Windows 10 kann Updates auch über P2P herunterladen. (Bildquelle: Neowin)

Zum Thema Microsoft Windows 10 ab 14,99 € bei Amazon.de Auch wenn Microsoft die Tester bislang noch immer auf einen offiziellen neuen Build der Windows 10 Technical Preview warten lässt, sind Informationen zu neueren Versionen und auch ein neuerer Build selbst inzwischen ins Internet gelangt. In diesem Build 10036 gibt es eine neue Einstellmöglichkeit, die die Art und Weise verändert, wie Update für Windows 10 heruntergeladen werden. Bislang wurden Updates nur von Microsoft-Servern angeboten oder in Unternehmen durch entsprechendes Update-Management über das firmeninterne Netzwerk.

Doch in Windows 10 gibt es nun die Option, das Herunterladen zu beschleunigen, in dem mehrere Quellen für App- und Betriebssystem-Updates erlaubt werden. Ist diese Funktion aktiviert, kann der Nutzer wählen, ob dafür zusätzlich nur PC aus dem eigenen lokalen Netzwerk oder auch PCs im Internet verwendet werden sollen. Damit werden Updates für Windows 10 also auch in einem P2P-Verfahren verteilt. Das bedeutet für Microsoft, dass die eigenen Server weniger belastet werden und für den Nutzer, sofern er die neue Option aktiviert, dass Updates schneller heruntergeladen werden können.

Diese P2P-Funktion setzt aber auch voraus, dass viele Nutzer, die die neuen Updates bereits installiert haben, eigene Bandbreite für Uploads zur Verfügung stellen. Wie dies gesteuert wird oder ob sich der Upload deaktivieren oder zumindest einschränken lässt, ist bisher nicht bekannt. Der Screenshot von Neowin zeigt jedenfalls keine solche Möglichkeit. Es dürfte viele Nutzer geben, die nicht davon begeistert wären, falls Windows 10 ständig Daten ins Netz verschickt, über die sie selbst keine Kontrolle haben. Allerdings handelt es sich um eine Funktion, die bislang in keinem offiziellen Build von Windows 10 zu finden war und die daher auch bis zur Veröffentlichung des neuen Betriebssystems wieder verschwinden könnte. Doch laut Neowin steckt in der neuen P2P-Update-Option bereits so viel Arbeit, dass dies eher unwahrscheinlich ist.

Quelle: Neowin

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