Windows 10 : Microsoft schraubt die Erwartungen an das Redstone-Update wieder zurück. Microsoft schraubt die Erwartungen an das Redstone-Update wieder zurück.

Zum Thema Microsoft Windows 10 ab 9,99 € bei Amazon.de Vor einigen Tagen hatte der Senior Program Manager Rich Turner auf Twitter erklärt, dass er endlich die neuen Features für Windows 10 ausprobieren durfte. »Ihr werdet alle durchdrehen, wenn ihr das seht«. Turner war sogar so begeistert, dass er »freak out« (durchdrehen) durch Großbuchstaben besonders betonte. Damit nicht genug, denn auch Scott Hanselman, immerhin Program Manager bei Microsoft, äußerte sich ähnlich auf Twitter und versprach, dass diese Features sogar »alles ändern« würden.

Entsprechend aufgeregt waren manche Reaktionen im Web auf diese Aussagen, wobei es auch kritische Stimmen gab. Versprechen dieser Art ließen sich nur schwer in die Realität umsetzen und würden fast immer für eine anschließende Enttäuschung sorgen. Doch Microsoft hat den Spekulationen über fantastische Features nun auch einen Riegel vorgeschoben.

Bei Twitter wurde der Windows-Insider-Chef Gabriel Aul nach dem letzten internen Build von Windows 10 gefragt und ob dieser irgendwelche Funktionen biete, die zu einem »Freak Out« führen könnten. Die aktuelle Entwickler-Version soll laut Aul zwar einige »coole« Features enthalten, aber wohl eher nichts, dass die Nutzer »durchdrehen« ließe. Er wisse auch nicht genau, wer diese Aussage getroffen habe. Bei Microsoft weiß man das aber anscheinend durchaus, denn sowohl Rich Turner als auch Scott Hanselman haben inzwischen ihre Tweets mit den oben erwähnten Aussagen wieder gelöscht.

Selbst wenn das nächste größere Update für Windows 10 mit dem Codenamen Redstone, das intern und in früher Form auch von den Windows Insidern bereits getestet wird, tolle, neue Features erhalten würde, dürfte es das Unternehmen bevorzugen, diese guten Nachrichten offiziell in entsprechendem Rahmen zu präsentieren.

Quelle: Gabriel Aul, deskmodder.de