Windows 10 : Ein Update für Windows 10 bereitet einigen Nutzern Probleme. Ein Update für Windows 10 bereitet einigen Nutzern Probleme.

Zum Thema Microsoft Windows 10 ab 14,99 € bei Amazon.de Update: Es gibt einen Workaround, der die Installation des Updates ermöglicht. Allerdings muss dafür ein Ordner gelöscht und auch ein kompletter Schlüssel in der Registrierungsdatenbank von Windows 10 entfernt werden. Normalerweise sind solche Schritte nicht ratsam, da hier immer unerwünschte Konsequenzen auftreten können. Ein eigener Test auf einem System, auf dem sich das Update nicht installieren ließ, bestätigte aber, dass der Workaround zumindest in diesem Fall funktioniert.

Windows 10 : Der Workaround hat auf einem System mit mehrfach fehlgeschlagener Installation funktioniert. Der Workaround hat auf einem System mit mehrfach fehlgeschlagener Installation funktioniert.

Zunächst muss der Ordner

C:\Windows\System32\Tasks\Microsoft\XblGameSave

gelöscht werden. Dieser Ordner ist geschützt und kann nur mit Administratorrechten entfernt werden. Der Schlüssel

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\WindowsNT\CurrentVersion\Schedule\
TaskCache\Tree\Microsoft\XblGameSave

muss ebenfalls entfernt werden. Danach sollte sich das Update ohne Fehler installieren lassen. Aufgrund der unklaren Konsequenzen sollte dieser Workaround nur verwendet werden, wenn es unbedingt notwendig erscheint - und natürlich auf eigene Gefahr.

Quelle: Microsoft-Forum

Originalmeldung: Microsoft hat Ende der Woche wieder ein kumulatives Update für Windows 10 mit installiertem Anniversary Update veröffentlicht. Das Update mit der Bezeichnung KB3194496 hebt die Versionsnummer des Betriebssystems auf 14393.222 an und soll eigentlich eine ganze Reihe von kleineren Problemen beheben. Neue Features sind darin nicht enthalten. Doch wie viele Rückmeldungen im Microsoft-Forum und auch Beschwerden von Nutzern bei Twitter zeigen, lässt sich das Update nicht auf allen Systemen installieren. Manche klagen sogar darüber, dass das Update installiert, nach einem Neustart deinstalliert und erneut installiert wird - mit anschließender Deinstallation und Dauerschleife dieser Vorgänge.

Da Microsoft inzwischen Updates für Windows 10 von Windows Insidern vorab testen lässt und es für Patches für die öffentliche Version sogar eine eigene »Release Preview«-Gruppe gibt, wird auch Kritik am Insider-Programm laut. Denn die Release-Preview-Insider hatten das Update bereits einige Tage vorher erhalten und dann mehrmals auch genau die Installationsprobleme gemeldet, die nun bei anderen Nutzern auftreten.

Microsoft hat das Update dann aber trotzdem für alle Windows-10-Nutzer veröffentlicht, obwohl die Probleme eigentlich bekannt waren. Laut Mary Jo Foley von ZDNet sammelt Microsoft offensichtlich zwar viele Daten von Insidern, scheint aber solchen Problemen trotzdem nicht viel Aufmerksamkeit zu schenken. Natürlich dürfte Microsoft demnächst eine neue Version von KB3194496 veröffentlichen, die sich dann problemlos installieren lässt, doch hätten die Entwickler die Warnungen der Tester berücksichtigt, wäre das auch schon vorher möglich gewesen.

Quelle: ZDNet