Windows 10 : Windows 10 sammelt Telemetrie-Daten, die Microsoft laut eigenen Aussagen aber nicht an Dritte weitergibt. Windows 10 sammelt Telemetrie-Daten, die Microsoft laut eigenen Aussagen aber nicht an Dritte weitergibt.

Zum Thema Microsoft Windows 10 ab 14,99 € bei Amazon.de Update: Microsoft hat auf die Andeutungen der australischen Webseite ARN reagiert und weist jegliche Anschuldigungen von sich, die Telemetrie-Daten von Windows 10 würden mit externen Unternehmen geteilt:

The nature of the deal between Microsoft and FireEye is to license threat intelligence content from FireEye iSIGHT Intelligence. This additional layer of intelligence includes indicators and reports of past attacks collected and edited by FireEye and enhances detection capabilities of Windows Defender Advanced Threat Protection (WDATP). The deal does not include the sharing of Microsoft telemetry.

Laut Microsoft wurden also nur Informationen über aktuelle und vergangene Bedrohungen mit dem Security-Dienstleister Fire Exe ausgetauscht, um die Erkennungsleistung von Windows Defender zu verbessern. Telemetrie-Daten von Windows 10 würden dagegen in keinem Fall an Dritte weitergegeben.

Originalmeldung: Laut dem Bericht der australischen Webseite ARN haben das Sicherheitsunternehmen FireEye und Microsoft eine Vereinbarung geschlossen. Das vorrangige Ziel ist es, die iSight-Technik von FireEye in Windows Defender zu integrieren, der ein Bestandteil des aktuellen Betriebssystems Windows 10 ist. Zu den Bedingungen des Abkommens gehört allerdings auch, dass FireEye Zugriff auf die Telemetrie-Daten aller Nutzer von Windows 10 erhält. Immerhin hat Windows 10 weltweit einen Marktanteil von rund 22 Prozent bei den Desktops-Rechnern.

Bisher nutzt Microsoft diese Daten selbst, um beispielsweise Sicherheitslücken zu finden, Probleme zu erkennen und ganz allgemein die Qualität des Betriebssystems zu verbessern. Schon diese Datenerhebung durch Microsoft sorgt jedoch immer wieder für Kritik, da sie sich von den Nutzern der meisten Windows-10-Versionen nicht komplett deaktivieren lässt. Laut Microsoft ist aber nur der Fall in Bereichen, die für das Funktionieren des Systems unbedingt notwendig seien, etwa Daten im Zusammenhang mit Windows Update.

In dem Bericht von ARN wird aber auch angedeutet, dass andere Sicherheitsunternehmen ebenfalls Zugriff auf die Telemetrie-Daten erhalten können, wenn sie diese kostenpflichtig abonnieren. Welche Daten damit tatsächlich gemeint sind, geht aus dem Artikel nicht hervor. Die Zusammenarbeit mit FireEye scheint außerdem dafür gedacht, die Windows Defender Advanced Threat Protection (WDATP) zu verbessern. Dabei handelt es sich um ein Angebot für Unternehmen, das den normalen Windows Defender durch weitere Sicherheitsfeatures ergänzt. Laut FireEye werden die Telemetrie-Daten dafür sorgen, Organisationen und Unternehmen noch besser abzusichern. Von Microsoft gibt es zu diesem Bericht bislang noch keine Stellungnahme.

Quelle: ARN