Windows 10 mit DirectX 12 : Windows 10 wird mit DirectX 12 ausgeliefert. Windows 10 wird mit DirectX 12 ausgeliefert.

Bryan Langley von Microsoft hat im DirectX Developer Blog offiziell bestätigt, dass die finale Version von Windows 10 mit DirectX 12 ausgeliefert wird. »Und wir denken, es wird überwältigend sein«. Er fordert Spieler dazu auf, sich als Windows Insider anzumelden und so die Entwicklung von Windows 10 zu unterstützen. Spiele-Entwickler hätten sogar noch einen weiteren Vorteil bei einer Anmeldung, denn so erhalten sie bereits aktualisierte Software, Treiber, Beispiele und Unterlagen, die schon mit der Technical Preview funktionieren. Damit sei der Start von DirectX-12-Projekten schon jetzt möglich.

Für Entwickler gibt es aber noch weitere gute Nachrichten, denn auch die Unreal Engine 4.4 unterstützt bereits DirectX 12. Epic Games und Microsoft haben an einer speziellen Version der Engine gearbeitet, die Entwicklern zur Verfügung steht, wenn sie bei Microsoft am Early Access für DirectX 12 teilnehmen und Abonnenten der Unreal Engine sind. Auch Intel beteiligt sich an der Entwicklung von DirectX 12 und stellt den Sourcecode der auf dem Intel Developer Forum präsentierten Asteroids-Techdemo allen Early-Access-Entwicklern zur Verfügung.

Entwickler oder interessierte Privatleute mit Programmierkenntnissen können darauf hoffen, dass es vorab auch ein öffentlich erhältliches Software-Development-Kit für DirectX 12 geben wird, da Langley die aktuellen Maßnahmen als »Beta« bezeichnet, der dann eine »offene Beta« folgen wird. Bis dahin wird Microsoft die Anzahl der Entwickler im Early-Access-Programm langsam erhöhen. Spieler, die die Technical Preview von Windows 10 installieren, sollten laut Langley daran denken, dass es bisher keine veröffentlichten Inhalte für DirectX 12 gibt und das Betriebssystem noch lange nicht fertiggestellt ist. Eine Installation auf dem Haupt-Spiele-PC sei daher nicht angeraten, wenn man Problemen aus dem Weg gehen möchte.

Eins für alle: Mit Windows 10 sollen die Betriebssystem-Grenzen zwischen verschiedenen Geräten wie Smartphones, Tablets und dem klassischen Desktop-PC verschwinden.