Windows 7 und Windows 8.1 : Microsoft bewirbt anscheinend das Upgrade auf Windows 10 nun auch per in Sicherheits-Updates integrierten Funktionen. Microsoft bewirbt anscheinend das Upgrade auf Windows 10 nun auch per in Sicherheits-Updates integrierten Funktionen.

Zum Thema Microsoft Windows 10 ab 14,99 € bei Amazon.de Microsoft hat laut Berichten mehrerer Webseiten in ein Update für den Internet Explorer 11 unter Windows 7 und Windows 8.1 eine neue Funktion integriert, die Werbung für ein Upgrade auf Windows 10 aktiviert. Das Update KB3139929 soll laut der offiziellen Beschreibung mehrere teils kritische Sicherheitslücken beheben, aber auch mehrere Patches für nicht sicherheitsrelevante Bereiche enthalten. Dazu gehört auch das Update KB3146449, das laut Microsoft dem Internet Explorer 11 durch »Upgrade-Möglichkeiten von Windows 7 und Windows 8.1« erweitert.

Die weitere Beschreibung des Updates stellt dann klar, worum es sich dabei handelt: »Dieses Update fügt dem Internet Explorer 11 auf manchen Rechnern eine Funktion hinzu, die Nutzer über Windows 10 informiert oder ihnen den Start des Upgrades ermöglicht.« Bislang war es Nutzern, die auf solche Upgrade-Hinweise verzichten können, noch möglich, einfach das entsprechende Update ohne Nachteile zu deinstallieren. Doch das Update KB3146449 lässt sich laut der Analyse von Infoworld nicht einzeln deinstallieren, da es direkt in das umfassendere Sicherheitsupdate KB3139929 integriert wurde.

Die einzige Möglichkeit wäre also, das komplette Sicherheitsupdate und damit auch die Patches für kritische Sicherheitslücken zu deinstallieren. Angeblich zeigt das umstrittene Update im Internet Explorer 11 auf manchen Systemen ein blaues Banner an, der auf das empfohlene Upgrade auf Windows 10 hinweist. Wie genau dieser Hinweis ausgelöst wird, ist aber noch nicht klar.

Für private Nutzer besonders ärgerlich: PCs, die mit einer Domain verbunden sind, wie beispielsweise in Unternehmen, erhalten das Update KB3146449 anscheinend nichtm, da bei Enterprise-Versionen von Windows ohnehin kein Gratis-Upgrade möglich ist. Das Verstecken einer Werbefunktion in einem kritischen Sicherheitsupdate dürfte wieder für viele Diskussionen über das Verhalten von Microsoft sorgen.

Quelle: Infoworld