Microsoft Windows 7

Betriebssysteme   |   Datum: 22.10.2009
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Taskleiste von Windows 7 optimal ausnutzen

Ratgeber: Funktionen der Superbar

Die neue Taskleiste von Windows 7 - auch Superbar genannt - sieht nicht nur anders aus als ihre Vorgänger, sie bietet auch viele neue Funktionen: Jumplists, Fortschrittsanzeigen und Kontextfunktionen. Lesen Sie, welche Programme die neuen Möglichkeiten ausnutzen.

Von Ruwen Schwerin |

Datum: 13.12.2009


Es liegt nahe, ein so wesentliches Element wie die Taskleiste für möglichst viele Funktionen und Informationen zu nutzen; bisher waren die Möglichkeiten bei Windows aber sehr begrenzt. Windows 7 geht hier völlig neue Wege. Im Folgenden erfahren Sie, was alles möglich ist - von Jumplists, die den schnellen Zugriff auf Dateien ermöglichen, bis hin zu Fortschrittsanzeigen und erweiterten Kontextfunktionen wie dem direkten Zugriff auf Schaltflächen.

Jumplists

Die Jumplist von Windows 7 ist ein erweitertes Kontextmenü in der Taskleiste, das man aufrufen kann, indem man mit der rechten Maustaste auf die Schaltfläche eines an die Superbar angehefteten Programms klickt oder mit gedrückter linker Maustaste ein Icon festhält und die Maus nach oben (bzw. aus der Taskleiste heraus) bewegt. Im oberen Bereich werden dann die mit dem jeweiligen Programm zuletzt benutzten Dateien angezeigt. Besonders häufig aufgerufene Dateien kann man auch durch einen Klick auf die Funktion „An diese Liste anheften“ dauerhaft verfügbar machen. Darüber hinaus kann auf wichtige Aufgaben direkt über dieses Kontextmenü zugegriffen werden, ohne das jeweilige Programm in den Vordergrund holen zu müssen. Das macht ein sehr effektives und zeitsparendes Arbeiten möglich. Leider nutzen noch nicht viele Programme diese und andere Möglichkeiten der Superbar aus. Auf den nächsten Seiten erfahren Sie, welche Programme hier bereits Vorteile bieten. Sinnvoll ist es auch, dass man über das Kontextmenü alle geöffneten Instanzen eines Programmes gleichzeitig schließen kann.

Aero Peek

Taskleiste von Windows 7 optimal ausnutzen : Aero Peek Aero Peek Wenn man mit dem Mauszeiger über das Symbol eines geöffneten Programms fährt, dann öffnet sich ein Vorschaufenster, in dem man auf die verschiedenen Instanzen des Programms direkt zugreifen kann (Aero Peek). Etwa der Internet Explorer bietet sogar eine Vorschau der verschiedenen Tabs innerhalb eines geöffneten Programmfensters (zum Firefox siehe auf der übernächsten Seite dieses Ratgebers). Mit einem weiteren Klick auf das kleine rote Kreuz am Rand der jeweiligen Vorschau kann man geöffnete Fenster auch einfach und schnell schließen. Das ist sehr vorteilhaft, wenn man nicht mehr benötigte Browserfenster (etwa Werbung) schließen möchte, ohne jedes einzelne Fenster in den Vordergrund zu holen. Wenn der Mauszeiger länger auf einem Vorschaubild verweilt, dann werden alle angezeigten Fenster ausgeblendet und es erscheint eine Vorschau des jeweiligen Fensters in Originalgröße auf dem Desktop. Das ist sehr praktisch, da man hier auch Details der jeweiligen Programme einsehen kann, die in der Miniaturansicht nicht lesbar sind. Ein Klick auf die jeweilige Vorschau holt das gewünschte Fenster schließlich in den Vordergrund.

Die Farben passen sich individuell an

Ist Ihnen aufgefallen, dass die Schaltflächen in der Taskleiste verschiedene Farben haben, wenn man mit der Maus darüber fährt? Das wird durch eine Funktion möglich, die automatisch die kräftigste Farbe aus dem Symbol des jeweiligen Programms wählt. Wenn ein Programm die Aufmerksamkeit eines Benutzers fordert, blinkt dessen Schaltfläche ebenfalls in dieser individuellen Farbe – das macht die Superbar noch übersichtlicher.

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Avatar Cyberpunk
Cyberpunk
#1 | 13. Dez 2009, 12:34
Danke für den Bericht. Da konnte ich doch noch so einiges für mich rausziehen :)
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Avatar Blutschinken
Blutschinken
#2 | 13. Dez 2009, 13:38
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Avatar SuperSoldierX
SuperSoldierX
#3 | 13. Dez 2009, 14:52
Danke für die nützlichen Tipps.
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Avatar username
username
#4 | 13. Dez 2009, 14:59
Steam integriert sich auch sehr gut, habt ihr entweder vergessen zu erwähnen oder ich habs überlesen ;)
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Avatar Grestorn
Grestorn
#5 | 13. Dez 2009, 15:31
Von den aktuellen Browsern unterstützt neben dem IE8 nur noch Safari die Superbar vollständig. Das war für mich der Grund auf Safari umzusteigen, zumal ich FF nicht mag und Google Chrome für mich absolut nicht in Frage kommt.

Schade, dass die GS vergessen hat, Safari aufzuführen.
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Avatar Hinde
Hinde
#6 | 13. Dez 2009, 17:02
Zitat von username:
Steam integriert sich auch sehr gut, habt ihr entweder vergessen zu erwähnen oder ich habs überlesen ;)


Ja und dabei integriert sich Steam nicht nur in die Superbar, sondern auch ins Startmenü. Sehr schön wie ich finde =)
http://www.nerd-supreme.de/wp-content/uplo ads/2009/10/steam-win7.jpg
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Avatar gormed
gormed
#7 | 13. Dez 2009, 17:14
Die aktuelle Beta von Iron unterstützt des schon: http://www.srware.net/software_srware_iron_dow nload.php
Für alle die Chrome ohne google wollen ;)
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Avatar »Dragoon«
»Dragoon«
#8 | 13. Dez 2009, 21:03
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Avatar Lesandrox
Lesandrox
#9 | 13. Dez 2009, 21:26
So gern ich die Superbar habe, so sind mehr denoch zwei (kleine) Negativpunkte aufgefallen, die das Gesamtbild ein wenig trüben:

1. Die Vorschau funktioniert in Echtzeit nur, wenn das Programm nicht minimiert ist. Beispiel: wenn man etwas macht, das eine Progressleiste hat (z.B. ein download oder die installationb eines Programms) so kann man über die Vorschau schauen, wie weit man schon ist, so lange es nicht minimiert wird. Minimiert man das ganze aber bei sagen wir 30%, so wird in der Vorschau nur noch 30% angezeigt, die Statusleiste verändert sich nimmer.

2. Der Windows Media Player 12 kann in der Statuslieste nur sehr sehr beschränkt genutzt werden (nächster/vorheriger Titel und Pause/Play). Da war der Miniplayer in der Taskleiste älterer Version besser.
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Avatar phrEsh
phrEsh
#10 | 09. Mrz 2010, 13:24
netter bericht - das meiste wusste ich schon aber für neulinge sind gute tipps dabei :)
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