Windows 7 & 8.1 : Windows 7 und Windows 8.1 werden nun doch bis an das normale Support-Ende unterstützt, auch wenn Skylake-Prozessoren genutzt werden. Windows 7 und Windows 8.1 werden nun doch bis an das normale Support-Ende unterstützt, auch wenn Skylake-Prozessoren genutzt werden.

Zum Thema Windows 7 ab 9,99 € bei Amazon.de PC-Nutzer, die bislang noch Windows 7 oder Windows 8.1 nutzen, aber demnächst auch neuere Prozessoren verwenden wollen, wurden durch eine Mitteilung Mitte Januar 2016 überrascht. Microsoft hatte zu diesem Zeitpunkt angekündigt, dass die beiden älteren Windows-Versionen mit neueren CPUs nur noch eingeschränkt unterstützt werden sollen.

Windows 7 und Windows 8.1 mit aktuellen Skylake-Prozessoren wie dem Core i7 6700K oder dem Core i5 6600K sollten nur noch bis zum Juli 2017 umfassend und mit künftigen CPU-Generationen überhaupt nicht mehr unterstützt werden. Laut Microsoft ist der Aufwand für die Anpassung von älteren Windows-Versionen wie Windows 7 sehr hoch, teilweise müssen bestimmte Funktionen bereits emuliert werden.

Nun hat Microsoft wohl aufgrund der starken Kritik auch aus Unternehmen seine Pläne deutlich geändert, zumindest was Rechner mit Skylake-CPUs angeht. Unter den älteren Windows-Versionen wird der Mainstream-Support grundsätzlich nicht im Juli 2017, sondern erst im Juli 2018 enden. Außerdem wird Microsoft auch nach diesem Termin alle kritischen Sicherheitsupdates für Windows 7 und Windows 8.1 auch für Skylake-PCs veröffentlichen, bis der Support für Windows 7 am 14. Januar 2020 und für Windows 8.1 am 10. Januar 2023 ohnehin komplett endet.

Zu den noch nicht veröffentlichten Prozessor-Generationen wie den Intel-Skylake-Nachfolger Kaby Lake oder auch AMDs Zen werden die beiden älteren Windows-Versionen aber wohl weiter nicht kompatibel sein, was Updates von Microsoft betrifft. Hier wollte Microsoft zumindest laut den Aussagen vom Januar nur noch das neueste Windows unterstützen, um eine »tiefgehende Integration« der neuen Möglichkeiten in Windows erreichen zu können.

Da Microsoft sich bei den nun genannten Änderungen ausschließlich auf Skylake bezieht, wird sich hier vermutlich nichts ändern. Für PC-Nutzer, die erst später ein Hardware-Upgrade planen, aber um Windows 10 einen Bogen machen wollten, bleibt das Problem also bestehen.

Quelle: Microsoft