Windows 7 & Windows 8.1 : Windows 7 und Windows 8.1 erhalten ab heute nur noch Rollup-Updates ohne Einzelauswahl. Windows 7 und Windows 8.1 erhalten ab heute nur noch Rollup-Updates ohne Einzelauswahl.

Zum Thema Windows 7 ab 9,89 € bei Amazon.de Ab heute wird die von Microsoft angekündigte »Vereinfachung« der Updates für Windows 7 und Windows 8.1 eingeführt. Mit dem sogenannten Rollup-Modell wird jeden Monat ein einziges Update angeboten, das alle Patches für ein Betriebssystem enthält. Das in einem neuen Monat veröffentlichte kumulative Update ersetzt dabei jeweils das Update des Vormonats und enthält auch alle zuvor angebotenen Patches.

Damit ist in jedem Fall nur noch der Download eines einzigen Pakets notwendig. Installiert und heruntergeladen werden dabei aber nur die jeweils fehlenden Updates, so dass der Download so klein wie möglich bleibt. Im Laufe der Zeit will Microsoft außerdem auch die älteren Patches für Windows 7 und Windows 8.1 in die monatlichen Updates integrieren, so dass irgendwann alle jemals angebotenen Patches enthalten sind.

Schon im Mai 2016 hatte Microsoft erstmals ein Rollup-Update für Windows 7 angeboten, das alle seit dem Service Pack 1 erschienenen Patches enthält. Nun stellt Microsoft dieses Betriebssystem und auch Windows 8.1 komplett auf dieses Modell um. Im Grunde entsprechen die nun von Microsoft angebotenen Updates den beliebten Update-Packs, die auf diversen Webseiten angeboten werden. Allerdings hat die Umstellung auf das Rollup-Modell auch einen Nachteil.

Die Nutzer der beiden älteren Betriebssysteme konnten bislang auch einzelne Updates aus den angebotenen Patches auswählen und installieren. Das ist nun nicht mehr möglich. Laut Microsoft soll so verhindert werden, dass unzählige mögliche Kombinationen aus installierten und nicht installierten Updates gibt, die für Probleme sorgen können, wenn ein neues Update ein älteres voraussetzt. Mit dem Rollup-Modell sind stets alle Patches vorhanden - allerdings auch die, die so mancher Nutzer vielleicht gar nicht installieren würde.

Quelle: Microsoft