Microsoft Windows 7

Betriebssysteme   |   Datum: 22.10.2009
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Windows starten in 3 Sekunden

Startvorgang beschleunigen

Nie wieder Däumchen drehen, wenn Windows startet: Mit unseren Tipps lassen Sie Ihren PC ab sofort vollautomatisch zeitgesteuert hochfahren – oder starten ihn wenigstens mit Vollgas.

Von Hermann Apfelböck, Christian Löbering, Thorsten Eggeling |

Datum: 10.10.2010


Warten auf den Windows-Start war gestern: Konfigurieren Sie Ihren PC im Büro einfach so, dass er jeden Tag zeitgesteuert automatisch startet, bevor Sie an Ihren Arbeitsplatz kommen. Die entsprechenden Optionen unterscheiden sich bei verschiedenen Rechnern – je nach verwendetem Bios – stark. Aus diesem Grund erklären wir Ihnen hier gleich mehrere Varianten. Zusätzlich zeigen wir, wie Sie Ihren PC dazu bringen, sich an Urlaubs-, Feier- und Krank-heitstagen gleich wieder auszuschalten.

Schneller geht immer: So klar begrenzte Nutzungszeiten wie im Büro hat man am PC zu Hause eher selten. Hier können Sie dem gemächlichen Hochfahren von Windows zumindest auf diesem Weg nicht immer ausweichen. In Zukunft müssen Sie aber weniger Zeit mit Kaffee-Kochen überbrücken, denn auch hier haben wir eine Lösung parat. Wir zeigen Ihnen hoch effektive Tuning-Maßnahmen für Ihr Windows-System und Ihre Hardware, mit denen Sie den Startvorgang am meisten beschleunigen.

Zeitgesteuert booten: Der automatische Start via Bios

Natürlich muss ein PC booten – aber Sie können sich die Wartezeiten sparen, wenn Sie den PC immer zeitgesteuert hochfahren. Dann läuft er bereits, wenn Sie im Büro die Jacke an die Garderobe hängen. Wer es gewohnt ist, wird diesen Komfort nie mehr missen wollen.

Bios-Optionen: Die einfachste Variante, einen PC automatisch und zeitgesteuert zu starten, ist eine spezielle Bios-Option. Das Bios ist die einzige Komponente, die im ausgeschalteten Zustand mit Strom versorgt wird. Möglich ist so ein Start bei Tastendruck, beim Einstecken eines USB-Sticks, nach einer Netzwerk-Anfrage oder eben als zeitgesteuertes Booten.

Um zu überprüfen, ob das Bios über entsprechende Funktionen verfügt, rufen Sie es beim PC-Start über die angezeigte Taste auf (‹F2›, ‹F10›, ‹Entf› oder ‹Esc›). Da es eine Reihe von Bios-Herstellern und -Versionen gibt, können wir nicht detailliert beschreiben, wo Sie die Option finden. Normalerweise steht sie in einer Rubrik wie „Stromversorgung“, „Power Management“, „Energieverwaltung“ oder „Erweitert“. Dort gibt es dann etwa eine Option „Startzeitpunkt im Bios“, wo Sie Tage und Uhrzeiten für den automatischen Start eintragen können. Wir beschreiben den Vorgang exemplarisch anhand eines HP-Bios.

PC-Autostart scharf schalten: Öffnen Sie im Bios-Menü die Rubrik „Erweitert, Startzeitpunkt im Bios“. Sie sehen eine Liste mit allen Wochentagen und darunter eine Uhrzeit, die auf 00:00 steht. Standardmäßig ist der automatische Start bei allen Wochentagen deaktiviert. Aktivieren Sie nun die Option für alle gewünschten Tage (etwa Montag bis Freitag). Darunter tragen Sie die Uhrzeit ein, wann der PC an jedem der aktiven Tage starten soll (beispielsweise 30 Minuten, bevor Sie ins Büro kommen). Wenn Sie diese Änderungen im Bios gespeichert haben, steht Ihr Rechner wahrscheinlich morgen und an allen künftigen Arbeitstagen frisch gebootet für Sie bereit. Warum nur „wahrscheinlich“? Weil leider nicht alle Platinen halten, was die Bios-Option verspricht. Probieren Sie es einfach aus: Klappt es einmal, klappt es immer.

Primitiv, aber effektiv: Booten mit der Zeitschaltuhr

Auch bei neueren PCs kann die Bios-Option fehlen, mit der Sie den Startzeitpunkt einstellen können, oder sie funktioniert nicht. Für solche Fälle gibt es kostengünstige Alternativen.

Zeitschaltuhr einsetzen: Mechanische Zeitschaltuhren erhalten Sie schon zum Preis eines Big Mac. Bei diesem recht primitiven, aber oft ausreichenden Hilfsmittel drückt man für den Zeitraum, in dem der PC laufen soll, alle Stifte nach unten (1 Stift = 1 Viertelstunde). Für eine genauere elektronische Zeitschaltuhr mit digitaler Eingabe müssen Sie mindestens 8 Euro ausgeben. Bevor Sie sich entscheiden, welche Uhr Sie verwenden möchten, sollten Sie auch Sonderfälle wie Wochenenden sowie Urlaubs-, Krankheits- und Feiertage bedenken. Erst stellen Sie die Uhr ein, dann stecken Sie das Stromkabel des Rechners in die Steckdose der Zeitschaltuhr und aktivieren diese. Damit der PC bei fließendem Strom auch garantiert hochfährt, müssen Sie oft noch eine Bios-Einstellung aktivieren, die Sie auch bei älteren PCs finden. Sie lautet „AC Power Recovery“, „AC Power On After Resume“ oder „Restore on AC/Power Loss“. Stellen Sie diese Option auf „On“ oder „Power On“. Natürlich sollten Sie den Rechner immer abends über das Startmenü herunterfahren, bevor die Zeitschaltuhr den Stromfluss unterbricht.

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Avatar Peter Silie
Peter Silie
#1 | 10. Okt 2010, 11:38
Auf einem Büro-PC dürfte man üblicherweise und zu Recht keine Admin-Rechte haben, wodurch einige der Tipps nicht anwendbar sind.

Abgesehen davon, dass die eine Minute, die man vielleicht auf das Hochfahren des Rechners warten muss nun wirklich kein unerträgliches Übel und leicht zu überbrücken ist.

Wäre ich Admin und ein User würde meinen, solche Tipps anzuwenden, würde ich ihm das Keyboard links und rechts um die Ohren hauen. Genauso wenn er eine SSD für 200 € eingebaut haben möchte, damit der Rechner 30% schneller bootet.
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Avatar unreal
unreal
#2 | 10. Okt 2010, 13:10
Also mein Rechner bootet so schnell, ohne SSD oder dergleichen Schnickschnack. Einfach den Rechner in den Standby schicken, und beim erneuten Starten ist er sofort wieder da. Oder in den Ruhezustand, dauert nur ein wenig länger.
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Avatar Hazou
Hazou
#3 | 10. Okt 2010, 14:06
Wow, tolle Tipps! In Abwesenheit den Computer im Büro immer hochfahren lassen, damit er sich danach, paar Minuten später, durch das tolle Tool wieder runterfährt. In Zeiten, wo wir endlich mal auf unseren (Strom-)Verbrauch achten müssen, sind das grandiose Möglichkeiten, sinnlos Ressourcen zu verballern.
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Avatar Trollierung1337FreutBernd
Trollierung1337FreutBernd
#4 | 10. Okt 2010, 14:07
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Avatar Suzi Q.
Suzi Q.
#5 | 10. Okt 2010, 14:57
Ich benutz Suspend to RAM/S3 als Standby. Dann "bootet" der Rechner in 5 sek. Das kostet 1 Watt, würd ich nie wieder hergeben. Der Rechner ist genauso aus wie sonst auch, nur dass noch Strom am RAM liegt, deswegen kann man ihn nicht vom Stromnetz trennen.

PS:
ich hab den Artikel überflogen, wo sollen denn bitte 3 Sek echte Bootzeit herkommen?
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Avatar Moo
Moo
#6 | 10. Okt 2010, 15:40
Würde das einer unserer Angestellten auf seinem Arbeits-PC einrichten, dürfte er sich was anhören. Am besten stört das ganze hoch und runterfahren noch das anwenden diverser Software- und Sicherheitsupdates nur damit der Inhouse-Support sich mit den dadurch aufkeimenden Problemen beschäftigen darf.
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Avatar Stot
Stot
#7 | 10. Okt 2010, 18:13
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Avatar Gabumon
Gabumon
#8 | 10. Okt 2010, 22:08
schon die überschrift ist eine dreiste lüge, selbst DOS startet im Normalfall nicht in 3 sekunden (ausser man lässt wirklich alles weg) und Windows erst recht nicht 10-15 sekunden ist das absolute Minimum

Zudem wirft der unfähige autor hier munter Windows Startzeit und den eigentlichen Computerstart durcheinander..

Und SSD ist ja nen toller tipp: nur weil ich dann morgens nicht mal mehr Pinkeln gehen kann 250€ Rauswerfen, toller "Tipp" wieviele SSDs brauch ich eigentlich um auf 2 TB speicherplatz zu kommen? 6?

das kann nur einer dieser PCWelt schrottartikel sein

und alles ausser das Tool sind "Tipps" die man auf jeder website die sich damit befasst nachlesen kann, sehr fein abgeschrieben
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Avatar Seinfeldfreak
Seinfeldfreak
#9 | 11. Okt 2010, 11:21
Zitat von Gabumon:
schon die überschrift ist eine dreiste lüge, selbst DOS startet im Normalfall nicht in 3 sekunden (ausser man lässt wirklich alles weg) und Windows erst recht nicht 10-15 sekunden ist das absolute Minimum

Zudem wirft der unfähige autor hier munter Windows Startzeit und den eigentlichen Computerstart durcheinander..

Und SSD ist ja nen toller tipp: nur weil ich dann morgens nicht mal mehr Pinkeln gehen kann 250€ Rauswerfen, toller "Tipp" wieviele SSDs brauch ich eigentlich um auf 2 TB speicherplatz zu kommen? 6?

das kann nur einer dieser PCWelt schrottartikel sein

und alles ausser das Tool sind "Tipps" die man auf jeder website die sich damit befasst nachlesen kann, sehr fein abgeschrieben


Naja, solche Titel sollte man generell nicht zu ernst nehmen. Aber SSDs als Systemplatte sind schon zu empfehlen. Nicht nur der Rechner startet schneller, auch alle anderen Anwendungen auf dieser Platte werden enorm beschleunigt. Gerade bei der Bildbearbeitung merkt man das deutlich.
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Avatar Gabumon
Gabumon
#10 | 11. Okt 2010, 17:32
Zitat von jimyp:


Naja, solche Titel sollte man generell nicht zu ernst nehmen. Aber SSDs als Systemplatte sind schon zu empfehlen. Nicht nur der Rechner startet schneller, auch alle anderen Anwendungen auf dieser Platte werden enorm beschleunigt. Gerade bei der Bildbearbeitung merkt man das deutlich.


Problem bei SSDs ist, ich trau den dingern nicht, wenn ich sehe wie schnell USB Sticks kaputt gehen und wie lange im gegenzug HDDs halten.., meine älteste ist 25 Jahre alt und geht noch. Ich hatte bisher erst 2 Defekte Festplatten, davon ist mir eine runtergefallen, aber in den letzten 5 Jahren 9(!) Kaputte USB Sticks
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