Windows 9 : Das auf der BUILD 2014 vorgeführte neue Startmenü kommt wohl erst mit Windows 9 (Bildquelle: PC World) Das auf der BUILD 2014 vorgeführte neue Startmenü kommt wohl erst mit Windows 9 (Bildquelle: PC World)

Update: Laut Neowin soll Windows 9 nicht nur einen leichten Umstieg von Windows XP oder Windows 7 ermöglichen, sondern auch das neue Mantra von Microsoft-CEO Satya Nadella von der »verbesserten Produktivität« für Nutzer umsetzen. Ein Feature, das zumindest momentan in der neuen Betriebssystemversion enthalten sei, wären virtuelle Desktops. Damit lassen sich vor allem beim Arbeiten viele Fenster gut organisieren.

Das Umschalten zwischen verschiedenen Desktops wird von vielen Betriebssystemen wie Linux oder OS X direkt unterstützt, doch für Windows gibt es bisher nur entsprechende Tools, die dieses Feature integrieren. Windows 9 soll das nun über eine Schaltfläche auf der Taskleiste ermöglichen. Die direkte Unterstützung von virtuellen Desktops könnte laut dem Bericht dabei helfen, Nutzer von Windows XP oder Windows 7 zu einem Umstieg auf Windows 9 zu bewegen.

Ob es das aktuell im Test befindliche Feature aber dann tatsächlich in die finale Version von Windows 9 schafft, ist nicht sicher. Schwer dürfte Microsoft die Entwicklung dieser Funktion allerdings nicht fallen, bietet man doch mit dem nur 61 KByte großen und kostenlosen Tool »Desktops« über Sysinternals bereits virtuelle Desktops für Windows an.

Originalmeldung: Das am 12. August erscheinende Update für Windows 8.1 wurde zu Gunsten von Windows 9 nicht so umfangreich wie ursprünglich geplant. Eigentlich, so die Microsoft-Expertin Mary Jo Foley, hätte das auch als »Update 2« bekannte Softwarepaket beispielsweise auch ein neues, kleines Startmenü enthalten sollen. Diese Pläne wurden jedoch fallengelassen und stattdessen die Arbeiten für das neue Startmenü mit Kacheln für Windows Threshold beziehungsweise Windows 9 aufgenommen.

Dieses neue Startmenü scheint auch der Richtung zu entsprechen, die Microsoft mit Windows 9 verfolgt. Nutzer von Windows XP und Windows 7 sollen nicht wie bei Windows 8 mit einer auf den ersten Blick vollkommen anderen Oberfläche abgeschreckt werden. Dazu gehört auch, dass Kachel-Apps wie andere Programme auch auf dem Desktop in einem Fenster laufen können. Laut Foley arbeitet fast das gesamte Windows-Team nun an Windows 9, auch wenn Microsoft offiziell kaum etwas darüber verlauten lässt.

Nach wie vor gibt es Gerüchte, dass Windows 9 als Upgrade für altere Windows-Versionen bis hin zu Windows XP extrem günstig oder sogar kostenlos angeboten werden könnte. Ob Windows 8.1 nach dem August-Update noch ein drittes Update im Herbst erhalten wird oder danach nur noch Patches zur Fehlerbehebung und zur Schließung von Sicherheitslücken veröffentlicht werden, ist weiter unklar.

Windows 1.0 (1985)
Mit Windows 1.0 startete Microsoft seinen Versuch, einen grafischen Aufsatz für MS-DOS zu etablieren. Überlappende Fenster gab es aber erst ab Windows 2.0 von 1987.