Windows XP : Windows XP kann durch einen Trick doch noch Sicherheits-Updates erhalten. Windows XP kann durch einen Trick doch noch Sicherheits-Updates erhalten.

Update: Microsoft hat zwar indirekt bestätigt, dass der Registry-Hack für Windows XP funktioniert, aber vor allem davor gewarnt, die für POSReady 2009 gedachten Updates zu installieren. Die Sicherheitsupdates würden Nutzer von Windows Server 2003 und Windows XP nicht komplett schützen. Windows-XP-Kunden gingen außerdem ein signifikantes Risiko ein, da die Updates nicht mit Windows XP getestet würden. Entsprechend könnten Probleme mit Windows-XP-Rechnern entstehen.

»Die beste Möglichkeit für Windows-XP-Nutzer, ihre Systeme zu schützen, ist ein Upgrade auf ein moderneres Betriebssystem, wie Windows 7 oder Windows 8.1«, so die Stellungnahme von Microsoft.

Originalmeldung: Microsoft hat den Support für Windows XP am 8. April eingestellt, auch wenn es danach noch einmal ein Sicherheitsupdate für das Betriebssystem gab. Windows XP wird ohne neue Updates laut den Worten von Microsoft zu einer tickenden Zeitbombe in Sachen Sicherheit, da neu entdeckte Sicherheitslücken nicht mehr geschlossen werden. Allerdings gibt es noch eine Version von Windows XP, die für Automaten gedacht ist und »Windows Embedded POSReady 2009« heißt.

Dieses Betriebssystem wird von Microsoft auch weiterhin mit Sicherheitsupdates versorgt. Offiziell endete der Mainstream-Support ebenfalls am 8. April 2014, doch der erweiterte Support läuft noch bis 9. April 2019. Der Administrator von Sebijk.com beschreibt im dortigen Forum, wie sich Windows XP per Registry-Eintrag gegenüber den Update-Servern von Microsoft als POSReady 2009 ausgeben kann und so die dafür gedachten Sicherheitspatches erhält.

Da beide Betriebssysteme binärkompatibel sind, sollten die Updates theoretisch auch mit Windows XP funktionieren. Voraussetzung ist aber, dass unter Windows XP auch das Service Pack 3 installiert ist und die automatischen Updates aktiviert sind. Da die Patches nicht mehr für Windows XP selbst gedacht sind, wird Microsoft vermutlich auch keine Tests mit dieser Version des Betriebssystems mehr durchführen. Das Installieren der Updates könnte also zu Problemen führen. Außerdem, so der Hinweis im Sebijk-Forum, könnte dieser Trick eventuell die Nutzungsbedingungen von Microsoft verletzen.

Windows 1.0 (1985)
Mit Windows 1.0 startete Microsoft seinen Versuch, einen grafischen Aufsatz für MS-DOS zu etablieren. Überlappende Fenster gab es aber erst ab Windows 2.0 von 1987.