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Microsoft stoppt Botnetz - Virus »Nitol« war auf neuen Rechnern vorinstalliert

Microsoft hat ein gerade im Aufbau befindliches Botnetz entdeckt, dessen Schadsoftware schon auf brandneuen Geräten vorinstalliert war.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 16.09.2012 ; 11:30 Uhr


Microsoft stoppt Botnetz : Microsoft hatte bei Untersuchungen wegen des Verkaufs gefälschter Software in China einen bisher unbekannten Virus namens »Nitol« auf mehr als 20 Prozent der untersuchten neuen Laptops und Desktop-PCs entdeckt. Die Schadsoftware war irgendwo zwischen der Herstellung des Gerätes und der Auslieferung an den Einzelhandel noch vor dem Verkauf an Endkunden auf die Rechner aufgespielt worden. Zehn Prozent der infizierten Systeme wurden auch schon in den USA entdeckt.

Die Untersuchung ergab, dass Nitol zu einem neuen Botnetz gehört, in dem mehr als 500 weitere Arten von Schadsoftware verbreitet werden. Nitol kann unter anderem die Tastatureingaben speichern, Kameras und Mikrofone steuern oder den Rechner auch für einen Angriff andere Systeme nutzen. Kern des Netzwerkes war die Domain 3322.org und ihre 70.000 Subdomains, die Microsoft nach einem Antrag vor Gericht am 10. September übernehmen durfte.

Datenübertragungen, die mit Nitol in Zusammenhang stehen, werden nun durch Microsoft geblockt. Seit der Übernahme wurden so laut PCWorld bereits mehr als 37 Millionen Versuche von Nitol, mit dem Botnetz Kontakt aufzunehmen, verhindert. Gegen den Betreiber des Servers hat Microsoft außerdem Klage eingereicht.

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Avatar Fatderda
Fatderda
#1 | 16. Sep 2012, 11:44
Super gemacht Microsoft!
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Avatar rocket_2005
rocket_2005
#2 | 16. Sep 2012, 11:45
Na das geht doch gut los MS! Dann mal Hals- und Beinbruch...
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Avatar Einkaufswagen
Einkaufswagen
#3 | 16. Sep 2012, 11:51
Pfff.. diese Assis (Viren Coder) - langsam aber sicher reicht es echt mit dem Mist! :(
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Avatar paradox13371ftw
paradox13371ftw
#4 | 16. Sep 2012, 11:57
Da freut man sich als Kunde doch wenn man sich nen neuen Rechner mit vorinstalliertem Trojaner kauft...
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Avatar Kehool
Kehool
#5 | 16. Sep 2012, 12:02
Zitat von Tazuchi:
37 Millionen infizierte PCs das ist ne beachtliche Menge für eine Schadsoftware! Respekt an den Programmierer und gute Aktion von Microsoft! :)


37 millionen versuche != 37 millionen PCs

trotzdem eine gute leistung von microsoft
mit glückwünschen an den programmierer wäre ich eher verhaltener
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Avatar The_Boss
The_Boss
#6 | 16. Sep 2012, 12:06
Lässt das Interesse an MS mittlerweile nach seitens der Leser oder ist man einfach schon an so viel gewöhnt in Sachen Trojaner?

Würde es in dem Fall um Apple statt MS gehen, dann hätte der Thread schon 10x so viele Hass Antworten incl. Shitstorm.

Wobei ich glaube, dass der Fall für die Spieler auf dieser Seite deutlich relevanter ist als der Preis eines neuen Smartphones.
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Avatar Ambino
Ambino
#7 | 16. Sep 2012, 12:12
Zitat von The_Boss:
Lässt das Interesse an MS mittlerweile nach seitens der Leser oder ist man einfach schon an so viel gewöhnt in Sachen Trojaner?


Vielleicht ist einfach Sonntag Mittag nicht jeder auf Gamestar.de?

Gute Aktion Microsoft, freut mich zu hören.
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Avatar Forsti 13
Forsti 13
#8 | 16. Sep 2012, 12:13
WTF? Was?
Sind das noch Win 7 Rechner oder schon Win 8 Rechner?
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Avatar RD.SQUIRREL
RD.SQUIRREL
#9 | 16. Sep 2012, 12:31
Wer sowas programmiert sollte per se (bei Erwischen natürlich) lebenslanges Verbot erhalten, jedwede Software/Hardware, die auch nur ansatzweise zur Herstellung von solchem kriminellem Schmarrn dienlich ist, zu nutzen.

Was diese hirnverbrannten Leute (u.U.) Staat, Firmen an Geld kosten ist einfach nur übel.
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Avatar Roody Poo
Roody Poo
#10 | 16. Sep 2012, 12:39
Zitat von The_Boss:

Würde es in dem Fall um Apple statt MS gehen, dann hätte der Thread schon 10x so viele Hass Antworten incl. Shitstorm.


Apple hätte auch bei weitem nicht so schnell und effektiv gehandelt wie Microsoft.
Das hat unser kundenfreundlichstes Unternehmen ja immer wieder in der Vergangenheit gezeigt.
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