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Apple Siri - Apple speichert alle Sprachbefehle bis zu zwei Jahre lang

Jeder Befehl an Siri, den sprachgesteuerten Assistenten von Apples iOS, wird bis zu zwei Jahre lang auf den Apple-Servern gespeichert.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 20.04.2013 ; 13:03 Uhr


Apple Siri : Wie Wired meldet, hat die Apple-Pressesprecherin Trudy Muller erstmals Stellung zur Speicherung von Siri-Daten bezogen. Demnach sammelt Apple die aufgezeichneten Sprach-Clips der Siri-Nutzung auf seinen Servern, um diese auszuwerten und so den Dienst selbst zu verbessern.

Die Daten selbst werden dabei mit einer per Zufallsgenerator erstellten Nummer, die nicht mit der Apple-Nutzer-ID oder einer E-Mail-Adresse verbunden sein soll, einem Nutzer zugeordnet. Nach sechs Monaten werden die Sprachaufzeichnungen dann durch Trennen von der Nutzernummer anonymisiert, aber noch bis zu 18 Monate weiter aufbewahrt. Wenn ein Nutzer Siri deaktiviert, werden sowohl die aktuelle Nutzernummer als auch die zu diesem Zeitpunkt noch zugeordneten Daten gelöscht.

Datenschützer in den USA kritisieren jedoch, dass Apple solche Informationen nicht offen in den FAQ bereitstellt, so dass sich Kunden vor dem Kauf eines Apple-Produktes informieren können. Außerdem sollten sich Nutzer immer bewusst sein, dass »Siri für Apple arbeitet« und sehr private Dinge, auch über die Familie oder den Beruf, enthüllen könnte.

Apple MessagePad (1993)
Lange bevor der Begriff Smartphone etabliert wurde, gab es bereits mobile Rechner mit berührungsempfindlichem Display. Ein Vertreter dieser sogenannten »Pocket Organizer« war Apples MessagePad. Als Betriebssystem kam »Newton« zum Einsatz, was auch als Spitzname für die Geräte verwendet wurde. Unser Bild zeigt das Modell MessagePad 2000. Allerdings floppte die damalige Pionierentwicklung.
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Avatar Serge
Serge
#1 | 20. Apr 2013, 13:13
Apple-News...zzzz
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Avatar SombreroMM
SombreroMM
#2 | 20. Apr 2013, 13:15
Ich hätte Verständnis dafür wenn die Aufzeichnungen zur Verbesserung der Spracherkennung genutzt werden würden o.Ä.; aber dazu könnte man die Daten auch anonym speichern. Für das was Apple da allerdings macht habe ich keinerlei Verständnis und es ist für mich ein weiterer Grund keine Apple-Produkte zu kaufen, wobei man ja fairerweise sagen muss dass die Datenschutz-Situation bei Google, Samsung etc. oft ja auch nicht viel besser ist.
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Avatar buiod
buiod
#3 | 20. Apr 2013, 13:17
Apple schießt sich immer weiter ins Aus..
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Avatar ltMorpheus
ltMorpheus
#4 | 20. Apr 2013, 13:27
Zitat von SombreroMM:
und es ist für mich ein weiterer Grund keine Apple-Produkte zu kaufen, wobei man ja fairerweise sagen muss dass die Datenschutz-Situation bei Google, Samsung etc. oft ja auch nicht viel besser ist.


Eben, Google macht nämlich genau das gleiche, sie speichern es ebenfalls. Wird hier allerdings nicht erwähnt.
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Agent.Smith
#5 | 20. Apr 2013, 13:32
Zitat von buiod:
Apple schießt sich immer weiter ins Aus..


Als wenn Nachrichten wie diese die Konsumzomies dazu bringen würden, keine Applegeräte mehr zu kaufen...
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flown
#6 | 20. Apr 2013, 13:38
Zitat von SixGen:
Apple Siri - Apple speichert alle Sprachbefehle bis zu zwei Jahre lang.

= Wird nicht verwendet(, wenn ich Apple-Nutzer wäre).


Weil du so wichtig bist das Apple sich für deine persönlichen Daten interessiert? ;)
Es geht dabei doch einfach nur darum herauszufinden, wie bestimmte Nutzer Siri verwenden. Die setzten ganz sicher nicht einen Experten hin und sagen: "So, jetzt spionier mal aus ob Hans Müller aus Bonn eine Affäre hat." Es wird nur geschaut, ob bestimmte Funktionen von bestimmten Zielgruppen öfter oder seltener genutzt werden, was gut funktioniert, was nicht und so weiter.
Davon kann man dann immer noch halten was man möchte, aber es ist weitestgehend ungefährlich.
Übrigens: wenn du Kundenkarten beim Einkaufen nutzt, per EC Karte einkaufst, Steam Nutzer bist, ein Profil bei einem Telefonanbieter hast, selbst wenn deine Dönerbude Bonusheftchen verteilt etc. wird exakt das gleiche gemacht. Quasi alles, was einem als Kundenservice angeboten wird dient hauptsächlich dazu, den eigenen Kundenstamm besser kennenzulernen um sein Angebot zu optimieren.
Ich will jetzt nicht jeden mit Datenschutzbedenken als Spinner darstellen; man sollte auf jeden Fall auf seine Daten aufpassen, aber bevor man wegen Siri Probleme bekommt hat man schon 100 anderen Anbietern die gleichen Informationen gegeben.
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Avatar Efruhuhn
Efruhuhn
#7 | 20. Apr 2013, 13:42
Zitat von SombreroMM:
Ich hätte Verständnis dafür wenn die Aufzeichnungen zur Verbesserung der Spracherkennung genutzt werden würden o.Ä.; aber dazu könnte man die Daten auch anonym speichern.


"Die Daten selbst werden dabei mit einer per Zufallsgenerator erstellten Nummer, die nicht mit der Apple-Nutzer-ID oder einer E-Mail-Adresse verbunden sein soll, einem Nutzer zugeordnet."

Klingt doch eigentlich nach anonym ? Wenn ich das richtig verstehe, werden für jeden nutzer die siri daten gespeichert, aber nicht auf den nutzer selber bezogen. (Man kann sich noch fragen ob das wirklich so ist, aber so stehts in den news.)
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Avatar Agent.Smith
Agent.Smith
#8 | 20. Apr 2013, 13:44
Zitat von flown:
Weil du so wichtig bist das Apple sich für deine persönlichen Daten interessiert? ;)
[...]


Und schon geht es los, mit den Rechtfertigungen.

Was Apple jetzt aktuell und im Moment damit macht ändert ja nichts daran, was mit den Daten alles möglich ist. Daten die erstmal vorhanden sind, wecken Begehrlichkeiten. Wer sagt denn, dass Apple nicht nächstes Jahr bereits neue Anwendungsmöglichkeiten findet, die plötzlich nicht mehr so "angenehm" sind?

Und man vergesse bitte auch nicht, dass die US Behörden sich über gerichtliche Anordnungen Zugriff auf diese Datenbestände verschaffen können. Und was DIE dann damit machen, weiß auch wieder niemand.

Die einzige Möglichkeit sich vor dem Missbrauch seiner Daten zu schützen ist, die Daten gar nicht erst herzugeben.
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Avatar areyouinsane
areyouinsane
#9 | 20. Apr 2013, 13:50
Manchmal wünsche ich mir heimlich dass ich nach oben schaue und ein riesiger Felsbrocken auf die Erde einschlägt und alles Leben vernichtet :(
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Avatar servana
servana
#10 | 20. Apr 2013, 13:59
Zitat von Agent.Smith:


Als wenn Nachrichten wie diese die Konsumzomies dazu bringen würde, keine Applegeräte mehr zu kaufen...


Natürlich nicht, ist wie bei den Games. Jeder regt sich über Onlinezwang und DLCs auf, kaufen tut es am Ende aber trotzdem jeder. So ist es hier auch, alle regen sich darüber auf, aber am Ende schlägt man doch zu.
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