Steam down : Steam leidet unter Ausfällen des Shops, Nutzer sehen teilweise fremde Accounts. Inzwischen scheint das Problem behoben und Valve hat sich dazu geäußert. Steam leidet unter Ausfällen des Shops, Nutzer sehen teilweise fremde Accounts. Inzwischen scheint das Problem behoben und Valve hat sich dazu geäußert.

Update vom 26. Dezember 2015, 10:37 Uhr: Nach dem Valve lange geschwiegen hat, hat sich der Entwickler mittlerweile gegenüber der Website Gamespot zu den Vorfällen geäußert.

»Steam ist wieder online und läuft ohne Probleme. Als Folge von Konfigurationsänderungen früher am heutigen Tag, ergab sich ein Caching-Problem, das für manche User zufällige Seiten anderer User für weniger als eine Stunde einsehbar machte. Dieses Problem wurde behoben. Wir glauben, dass keine unautorisierten Aktionen möglich waren, abgesehen davon, dass die Informationen der Cache-Seite einsehbar waren. Die User müssen somit keine weiteren Schritte einleiten.«

Es handelte sich also wohl tatsächlich um ein Cache-Problem, das die Daten zwar anzeigte, aber keine weiteren Aktionen wie Zahlungsvorgänge mit einem fremden Account ermöglicht haben soll. Zeitweise wurde sogar ein Hack-Angriff als Ursache vermutet.

Update vom 26. Dezember 2015, 0:05 Uhr: Kurz nach Mitternacht funktioniert der Steam-Store wieder. Accountdaten lassen sich jedoch noch nicht aufrufen, so dass auch keine Käufe möglich sind. Das soll allerdings nicht für alle Accounts gelten.

Ein Moderator des Steam-Forums bei Reddit schreibt, es wären maximal die letzten beiden Ziffern der Kreditkarte zu sehen gewesen, zudem schreibt auch er es handle sich um eine Panne bei einem Netzwerkdienstleister von Steam. Es sei kein Hackerangriff, Passwörter seien nicht in Gefahr. Eine offizielle Aussage von Steam fehlt allerdings noch immer.

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Ursprüngliche Meldung: Steam leidet unter technischen Problemen. Aktuell lässt sich zwar der Client für eingeloggte Nutzer verwenden, der Shop ist aber nicht benutzbar. Zudem wechselt der Shop die Sprache und Anwender berichten, die Zahlungseinstellungen anderer Steam-Nutzer sehen zu können.

Wer den Shop von Steam aufruft, bekommt ungewöhnliche Preise und zumeist eine falsche Sprache zu sehen, Transaktionen lassen sich derzeit nicht durchführen. Mitunter ist der Shop auch nicht oder nur sehr langsam zu erreichen.

Nutzer berichten in Onlineforen, sie hätten fremde Accounts sehen können, inklusive der hinterlegten Zahlungseinstellungen. Gesicherte Aussagen, dass darüber auch der Kauf auf fremde Rechnung (beziehungsweise über fremde Steam-Wallets) möglich ist, gibt es noch keine. Es dürfte aber nicht schaden, in den kommenden Tagen die Transaktionen auf Paypal, der Kreditkarte oder dem Steam-Wallet nachzuprüfen.

Ob die Probleme mit dem angekündigten Hacker-Angriff auf diverse Dienste zusammenhängen, ist noch unklar. SteamDB berichtet, es handle sich um einen Caching-Problem und rät davon ab, sich bei Steam einzuloggen. Offline lassen sich viele Spiele aber noch nutzen. Eine offizielle Reaktion von Valve steht noch aus.

Ob es sich bei den Steam-Auffälligkeiten um einen Hack handelt, ist noch unklar. Der Zugriff auf fremde Accounts dürfte aber nicht im Sinne von Valve und Steam sein. Es wird nicht schaden können, das Steam-Passwort zu ändern, sobald Steam wieder funktionsfähig ist. Ratsam ist es auch, die Verknüpfung zwischen Steam und Paypal in den Einstellungen des Zahlungsdienstleisters zu entfernen - so kann ohne zusätzlichen Paypal-Login kein Angreifer auf fremde Rechnung einkaufen. Ein weiterer Hinweis zu mehr Sicherheit gilt jedoch immer: Niemals ein Passwort für mehrere Dienste nutzen.

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