Windows 8 : Wie ZDNet schreibt, sind Meldungen wie »die neue Windows-Version ist eine Katastrophe«, die lautstarke Kritik an der neuen Benutzeroberfläche, die Power-User sofort wieder umstellen möchten, das Fehlen des altbekannten Start-Menüs und die Tatsache, dass Unternehmen einen großen Bogen um das neue Windows machen werden, nicht neu.

Denn all das beschreibt die Situation, in der sich Windows XP bei seinem Start vor 11 Jahren befand. Geschadet hat das dem Erfolg des Betriebssystems, das noch heute auf sehr vielen Rechnern zum Einsatz kommt, bekanntlich nicht. Unternehmen ignorieren neue Windows-Versionen ohnehin meistens jahrelang. Man könne also einfach die »alten Geschichten« übernehmen und einfach das XP durch eine 8 ersetzen, so der Artikel.

Sogar die Zukunft von Windows 8 könnte man so vorhersagen, denn ein Jahr nach dem Erscheinen war auch Windows XP nur auf 10 Prozent aller Rechner installiert, nach zwei Jahren waren es in Unternehmen sogar nur 6,6 Prozent. Letztlich sei es einfach so gewesen, dass sich die Nutzer im Laufe der Zeit an die neue »Klicki-Bunti«-Benutzeroberfläche von Windows XP gewöhnten, die PC-Hardware besser wurde und Microsoft das Betriebssystem durch Service Packs verbessert hatte.

Windows 8 dürfte aber laut ZDNet von Microsoft deutlich schneller und besser unterstützt werden und auch Touchscreens sollen in den nächsten zwei Jahren bei vielen PCs zur Ausstattung gehören – selbst die schlechtesten Prognosen gehen von 500 Millionen neuer Rechner in diesem Zeitraum aus. Kann Windows 8 mit ähnlichen Problemen wie Windows XP also auch ähnlich erfolgreich werden?

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