Windows 8 : Wie Frank X. Shaw im offiziellen Microsoft-Blog schreibt, gibt es im Zeitalter der Vernetzung viele Vorteile, aber auch Nachteile. In einer Welt, in der jeder seine Meinung veröffentlichen könne, gäbe es einen Trend hin zu Extremen, weil manche durch Sensationsmache und Übertreibungen statt durch abgewogene Analysen auffallen wollen.

Schwarz-Weiß-Karikaturen würden oft mehr geschätzt als die Grauabstufungen der Realität. In dieser Woche hätten sich sogar angesehene Wirtschaftsmagazine wie die Financial Times oder The Economist daran beteiligt. 100 Millionen verkaufte Exemplare von Windows 8 seien aber eine gute Sache, ebenso das Berücksichtigen von Kundenmeinungen und entsprechende Produktverbesserungen. »Es gab sogar mal eine Zeit, da war es eine gute Sache, wenn man zugab, auf Feedback zu hören und zu reagieren«, so Shaw. Shaw spielt damit auf die vielen Meldungen an, in denen Microsoft wegen der angekündigten Änderungen im Update auf Windows 8.1 ein Scheitern, Zurückrudern und teilweise sogar das größte Versagen eines Unternehmens in den letzten 30 Jahren wie in der Financial Times vorgeworfen wird.

Man werde Windows 8 wie alle Produkte weiter verbessern. Man werde auch auf neue Geräte, Einsatzmöglichkeiten und Daten reagieren. »Es wird Leute geben, die dem stark zustimmen. Es wird die geben, die das genauso stark ablehnen. Das ist gut, das ist zu erwarten. Also ist vielleicht die Lehre dieser Woche, dass man weniger auf die Ränder und mehr auf die Mitte achten sollte. Dort gibt es mehr Licht«, meint Shaw, der das Wort Licht noch mit einem Artikel von Gizmodo verlinkt.

Windows 8
Der altbekannte Desktop existiert auch in Windows 8. Allerdings spielt er nicht mehr die zentrale Rolle wie bislang.