Virtual Reality : Die Virtual-Reality-Umfrage Newzoo zeigt, das es im Westen nur noch sehr wenige Nutzer gibt, die nicht wissen, was Virtual Reality ist. (Bildquelle: Newzoo) Die Virtual-Reality-Umfrage Newzoo zeigt, das es im Westen nur noch sehr wenige Nutzer gibt, die nicht wissen, was Virtual Reality ist. (Bildquelle: Newzoo)

Virtual Reality ist noch lange kein Massenmarkt und die Anzahl der Nutzer, die bereits ein Virtual-Reality-Headset besitzen, ist zum aktuellen Zeitpunkt recht überschaubar. Trotzdem soll 2016 das Jahr der neuen Technik werden. Eine neue Online-Umfrage in zwölf westlichen Ländern unter Nutzern zwischen 10 und 65 Jahren zeigt, dass dieses Ziel der VR-Branche durchaus erreicht werden könnte.

Grundsätzlich erfreulich für Virtual-Reality-Entwickler und Hersteller von VR-Headsets wie dem Oculus Rift, Playstation VR oder HTC Vive dürfte sein, dass es nur noch sehr wenige Internet-Nutzer gibt, die noch nicht von Virtual Reality gehört haben. In Spanien sind es nur noch drei Prozent, während in Belgien mit 15 Prozent die meisten noch uninformierten Nutzer leben.

Diese Werte scheinen auch direkt damit in Zusammenhang zu stehen, wie viele Nutzer sich in den nächsten sechs Monaten Virtual-Reality-Produkte kaufen möchten. Auch hier steht Spanien mit 16 Prozent der Befragten an der Spitze, während es in Belgien nur 5 Prozent und in den Niederlanden als Schlusslicht nur vier Prozent sind. Die Anzahl der Nutzer, die noch keine Entscheidung getroffen haben, liegt zwischen 39 Prozent in Spanien und 21 Prozent in den Niederlanden.

Ganz sicher, sich zumindest kurzfristig keine VR-Hardware kaufen zu wollen, sind sich 37 Prozent in Russland, aber gleich 62 Prozent in den Niederlanden. Deutschland liegt mit 7 Prozent, die bald in Virtual Reality einsteigen wollen, gleichauf mit Kanada und Schweden. 27 Prozent der Deutschen sind sich noch nicht im Klaren, 55 Prozent kaufen in den nächsten Monaten sicher keine VR-Hardware und 10 Prozent wissen nicht, worum es sich dabei handelt.

Der große Zuspruch von 12 Prozent baldiger Käufer in den USA bedeutet jedoch schon alleine einen Markt mit einem Millionenpublikum. Der sicher ebenfalls große asiatische Markt kommt in der Umfrage nicht vor. In einer weiteren Frage wurden die kaufwilligen Teilnehmer noch befragt, ob sie pro Jahr mehr als 600 US-Dollar für Hardware ausgeben können. Hier liegt Kanada mit 28 Prozent an der Spitze vor Schweden mit 24 Prozent und den USA mit 21 Prozent. Deutschland liegt mit 15 Prozent noch recht deutlich vor den Schlusslichtern Italien mit 8 Prozent und Russland mit 7 Prozent.

Quelle: Newzoo