Windows-Alternative Linux : Steam OS soll den Aneil von Linux unter den Spielern erhöhen. Steam OS soll den Aneil von Linux unter den Spielern erhöhen.

Valve will mit SteamOS Linux zu einer für Spieler interessanten Alternative machen und arbeitet daher mit vielen Spiele-Entwicklern zusammen, damit diese ihre Titel auch für Linux anbieten. Inzwischen gibt es laut der auf Linux spezialisierten Webseite Phoronix bei Steam auch schon 1.500 Spiele, die unter diesem Betriebssystem laufen und jeden Monat kommen rund 100 neue Titel hinzu. Spieler, die tatsächlich auf Linux als Betriebssystem setzen wollen, müssten sich also eigentlich keine großen Sorgen um zu wenig verfügbare Spiele machen.

Neben sehr vielen Indie-Titeln wie Ark: Survival Evolved, die schon traditionell schon oft für Linux angeboten wurden, sind auch viele große Titel für das freie Betriebssystem erhältlich: Mittelerde: Mordors Schatten, Dota 2, Team Fortress 2, Counter Strike: Global Offensive, Company of Heroes 2, Dirt Showdown oder auch Metro 2033. Das Spiel Don’t be Patchman wurde bei Steam sogar exklusiv für Linux veröffentlicht. Vergleicht man diese Zahlen mit den 6.464 Windows-Spielen und den 2.323 Titel für Mac OS X, dann hat Linux bei Steam in sehr kurzer Zeit sehr viel erreicht, denn Linux-Spiele gibt es dort erst seit Ende 2013 und damit noch nicht einmal zwei Jahre lang.

Doch die Spieler selbst scheint das bislang kaum zu interessieren. Die letzte Steam-Hard- und Software-Umfrage zeigte einen Marktanteil von gerade einmal 0,92 Prozent für alle Linux-Versionen insgesamt. Auch außerhalb der Spiele-Welt hat Linux Probleme, auf PCs einen Marktanteil von 2 Prozent zu erreichen. Dass sich trotzdem so viele Spiele-Entwickler die Mühe machen, ihre Titel für Linux umzusetzen, ist zum Großteil Idealismus und zu einem anderen Teil sicher die Hoffnung, dass die für Ende 2015 erwarteten Steam-Machines mit SteamOS tatsächlich ein Erfolg werden. Diese für Spieler gedachten Rechner könnten den Anteil der Linux-Spieler bei Steam erhöhen -theoretisch zumindest.

Quelle: Anandtech, Phoronix