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Filmkritik zu Avatar: Aufbruch nach Pandora

Bildgewaltiges Actionspektakel

Nach zwölf Jahren Pause kommt James Cameron, der Erfinder des Terminators, mit seinem neuesten Film zurück. Wird Avatar: Aufbruch nach Pandora das Kino revolutionieren? Viel Lärm um nichts oder gerechtfertigter Hype?

Von Christian Mester |

Datum: 18.12.2009


500 Millionen Dollar soll James Camerons Avatar: Aufbruch nach Pandora gekostet haben. Doch geht die Rechnung auf? Über zehn Jahre ist es her, dass der Regisseur von Aliens, Terminator 1+2 und True Lies die Lichtspielhäuser das letzte Mal beehrte. Seine Titanic spielte fast zwei Milliarden Dollar ein, ließ ihn nach großem Erfolg aber auch die Lust am Kino verlieren. Wie soll man auch an den erfolgreichsten Film aller Zeiten ansetzen?

Avatar: Aufbruch nach Pandora : Copyright: 20th Century Fox Copyright: 20th Century Fox

2005 bekam James Cameron die Gelegenheit, Peter Jacksons King Kong erstmals in Bewegung zu sehen. Der real wirkende Riesenaffe muss Cameron derart überzeugt haben, dass er sein altes Drehbuch Avatar endlich verfilmen konnte - nur fehlten die zur Umsetzung nötigen Mittel, weswegen er kurzerhand selbst als Entwickler tätig wurde. Er entwarf neue Kameras, optimierte das bisherige 3D und holte alles aus der aktuellen Computeranimation heraus. Das ehrgeizige Ziel: den unglaublichsten Abenteuerfilm aller Zeiten zu schaffen. Seit dieser Woche läuft das Werk nun endlich in den deutschen Kinos. Aber lohnt der Abstecher nach Pandora?

Pocahontas im All

Avatar: Aufbruch nach Pandora : Copyright: 20th Century Fox Copyright: 20th Century Fox Jake Sully (Sam Worthington) ist ein gebrochener Mann. Der ehemalige Soldat sitzt im Rollstuhl und führt ein tristes, sinnloses Leben, weswegen er froh ist, als das Militär der Zukunft erneut um seine Hilfe bittet. Sein Zwillingsbruder, ein hoch dekorierter Wissenschaftler, ist verstorben und arbeitet zuletzt an einem speziellen Projekt. Kurzerhand darf Sully ihn ersetzen. Auf dem fernen Planeten Pandora ist man auf eine intelligente Kultur namens Na’Vi gestoßen, die den dortigen Arbeiten im Weg sind.

Mit Hilfe eines künstlich geschaffenen Alienkörpers soll Neuling Sully für eine friedliche Lösung sorgen und den scheinbaren Feind erforschen. Während ihn die beeindruckende Fauna auf Pandora begeistert und er zudem Gefühle für Häuptlingstochter Neytiri (Zoe Saldana) entwickelt, ahnt Sully nicht, dass die Marines unter Leitung des knorrigen Colonel Quaritch (Stephen Lang) längst den Plan gefasst haben, die vermeintlich Wilden gewaltsam auszuradieren.

» Trailer zu Avatar in Originalgröße anschauen

Der mit Schlumpfine tanzt

Avatar: Aufbruch nach Pandora : Das Wichtigste vorweg: Avatar ist der schönste Film des Jahres. Pandora ist ein ungemein fantasievoller Ort, der in seiner Tiefe und Komplexität kaum zu übertreffen ist. Ob es die exotisch anmutenden Dschungellandschaften sind, die fliegenden Berge, die mystisch angehauchten Katakomben in ihren schillernden Farben oder die ungewöhnlichen Lebensformen - es ist eine lebendige, glaubhafte Umgebung, deren Vielfalt erstaunlich anmutet. Beeindruckend ist zudem der Einsatz der Na’Vi, die im Film vom ersten Augenblick an zweifellos überzeugen. Der Oscar für die Effekte scheint sicher, denn während Transformers 2 im Sommer mit hervorragend gemachten Maschinenwesen überzeugte, klotzt Avatar stolze zweieinhalb Stunden lang mit brillanter Vielfalt.

Wer die Mehrkosten nicht scheut und darüber hinaus der 3D-Version einen Besuch abstattet, bekommt fantastische Tiefenwirkung. Im Vergleich zu anderen Filmen - Final Destination 4, My Bloody Valentine oder G-Force etwa - setzt 3D hier übrigens nicht bloß darauf, einzig und allein verschiedene Dinge in die Kamera zu halten. Cameron verzichtet auf billige Effekthascherei und nutzt das Gimmick lieber, um jeder der Szenen dichte Räumlichkeit zu verleihen. Aber auch in der gewöhnlichen Fassung ist Avatar mehr als empfehlenswert.

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Avatar Dai
Dai
#1 | 18. Dez 2009, 15:51
Ich kann weder auf Seite 2 klicken, noch auf einen der genannten Links im Artikel wie z.B. Fazit.
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Avatar falseee
falseee
#2 | 18. Dez 2009, 15:51
Der Film wird viel zu krass für etwas gehypt, was er nicht bietet.

Die Technik DAHINTER ist gut und sinnvoll, das ERGEBNIS ist es nicht unbedingt.
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Avatar $ebbi
$ebbi
#3 | 18. Dez 2009, 15:53
500 Millionen Dollar sind wohl ein wenig übertrieben ich hab von Zahlen zwischen 250-300 mio Dollar gehört. 500 mio Dollar seh ich als eher unrealistisch, wenn man bedenkt das der Film vllt. wenns gut läuft 700 mio einspielt und man noch Werbung dazu rechnet wäre der Gewinn wohl sehr gering.
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Avatar SGIAI22
SGIAI22
#4 | 18. Dez 2009, 15:53
Zitat von Dai:
Ich kann weder auf Seite 2 klicken, noch auf einen der genannten Links im Artikel wie z.B. Fazit.

Du bist nicht der Einzige. :(

MfG
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Avatar The One Avatar
The One Avatar
#5 | 18. Dez 2009, 15:53
Zitat von falseee:
Der Film wird viel zu krass für etwas gehypt, was er nicht bietet.

Die Technik DAHINTER ist gut und sinnvoll, das ERGEBNIS ist es nicht unbedingt.


Hast du ihn gesehen?

BtT:
Genialer Film! Aber das könnt ihr ja in meiner Kritik (Blog) lesen.
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Avatar Scareglow
Scareglow
#6 | 18. Dez 2009, 15:54
bester Kinofilm, den ich seit Ewigkeiten gesehn hab!! Kann ich nur empfehlen! Ich hab erst hinterher (gottseidank) die teilweis schlechten Kritiken und die bashs gelesen, die teilweise schon stimmen, aber das ändert nichts daran, dass es ein unglaubliches Kino-Erlebnis ist und der Film wirklich herausragend ist. Für mich einer der besten FIlme seit absoluten Ewigkeiten.
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Avatar Cinergie
Cinergie
#7 | 18. Dez 2009, 16:33
Zitat von falseee:
Der Film wird viel zu krass für etwas gehypt, was er nicht bietet.

Die Technik DAHINTER ist gut und sinnvoll, das ERGEBNIS ist es nicht unbedingt.


Das ist dann wohl Ansichtssache, oder!
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Avatar fex.famous
fex.famous
#8 | 18. Dez 2009, 16:48
Zitat von $ebbi:
500 Millionen Dollar sind wohl ein wenig übertrieben ich hab von Zahlen zwischen 250-300 mio Dollar gehört. 500 mio Dollar seh ich als eher unrealistisch, wenn man bedenkt das der Film vllt. wenns gut läuft 700 mio einspielt und man noch Werbung dazu rechnet wäre der Gewinn wohl sehr gering.


wo hast du denn die zahlen gelesen? überall steht 500 mio dollar also eigentlich nix neues?

zum film kann ich noch nich viel sagen... aber in 3 stunden gehts los (:
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Avatar MeisterVivi
MeisterVivi
#9 | 18. Dez 2009, 16:50
hab ihn mir gestern abend im kino angesehen und war schon lange nicht mehr so begeistert von einem film
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Avatar MerlinX
MerlinX
#10 | 18. Dez 2009, 17:26
Der Film ist technisch sehr gut, aber NIEMAND steht auf blaue Indianer...
Und Handlung und Charaktere sind einfach viel zu flach. Mit 16 wäre ich vielleicht begeistert gewesen, inzwischen langweilt mich sowas nur noch (genau wie Transformers 2). Durch die großartige Technik: 8/10.
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